The Division 3 ist offiziell in Entwicklung, doch Ubisoft macht weiterhin ein großes Geheimnis aus seinem nächsten Online-Shooter. Seit der Ankündigung im September 2023 warten Fans auf einen ersten richtigen Trailer, Gameplay und konkrete Informationen zum Schauplatz. Anfang 2026 sprach ein hochrangiger Entwickler von einem regelrechten „Monster“, kurz darauf verließ er allerdings das Unternehmen. Seitdem gab es neue Stellenanzeigen, Veränderungen bei Massive Entertainment und zahlreiche Spekulationen über die Zukunft der Reihe. Wir haben die wichtigsten Entwicklungen, offiziellen Aussagen und Gerüchte zusammengetragen und schauen uns an, was Spieler von The Division 3 tatsächlich erwarten können.
The Division 3 ist seit 2023 angekündigt und bleibt trotzdem ein Geheimnis
Der 21. September 2023 war für viele Division-Fans zunächst ein ziemlich guter Tag. Ubisoft bestätigte offiziell, dass Massive Entertainment an The Division 3 arbeitet. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Julian Gerighty als Executive Producer künftig die gesamte Marke betreuen sollte.
Die Freude war groß, schließlich hatte sich die Community schon länger gefragt, ob es überhaupt noch einen dritten Hauptteil geben würde.
Allerdings gab es einen Haken: Ubisoft zeigte praktisch nichts.
Keinen richtigen Trailer, keine Screenshots, keinen neuen Schauplatz und schon gar kein Gameplay. Stattdessen sprach das Unternehmen über die Zukunft der Marke und den Aufbau des Entwicklerteams.
Das ist inzwischen mehr als drei Jahre her.
Natürlich benötigt ein großes Online-Spiel viel Entwicklungszeit. Trotzdem ist es bemerkenswert, wie wenig konkrete Informationen Ubisoft seit der Ankündigung veröffentlicht hat.

Dabei ist das Interesse durchaus vorhanden. Die ersten beiden Spiele besitzen weiterhin eine engagierte Community, die seit Jahren über einen möglichen Nachfolger diskutiert.
Dass die Marke nach wie vor Spieler mobilisieren kann, zeigte sich bereits im März 2026. Damals sorgte eine neue Roadmap für einen deutlichen Spieleranstieg bei The Division 2 auf Steam.
Das Problem ist nur: Wenn offizielle Informationen fehlen, übernehmen früher oder später Gerüchte und Spekulationen die Nachrichtenlage.
Und davon gibt es rund um The Division 3 inzwischen reichlich.
Ubisoft spricht von einem Monster und weckt große Erwartungen
Einer der wichtigsten Momente der bisherigen Entwicklungsgeschichte ereignete sich im Januar 2026.
Julian Gerighty, damals noch Executive Producer der Reihe, sprach beim New Game+ Showcase über den Stand von The Division 3.
Seine Aussage war bemerkenswert. Das Projekt entwickle sich zu einem „Monster“, erklärte Gerighty. Außerdem arbeite das Team an etwas, das seiner Meinung nach einen ähnlich großen Einfluss haben könnte wie das erste The Division.
Das sind ziemlich große Worte.
Schließlich war das ursprüngliche The Division für Ubisoft ein außergewöhnlich wichtiger Titel. Bereits die Präsentation auf der E3 2013 sorgte mit ihrer beeindruckenden Darstellung eines verlassenen New York für große Aufmerksamkeit.
Als das Spiel im März 2016 schließlich erschien, verband es eine offene Spielwelt mit kooperativen Missionen, einem umfangreichen Ausrüstungssystem und der gefährlichen Dark Zone.
Nicht alles funktionierte zum Start perfekt. Trotzdem entwickelte sich daraus eine Marke, die auch zehn Jahre später noch eine aktive Fangemeinde besitzt.
Wenn Gerighty also einen vergleichbaren Einfluss für Teil 3 in Aussicht stellt, liegt die Messlatte ausgesprochen hoch.
Allerdings sollte man diese Aussage richtig einordnen.
Ein „Monster“ kann vieles bedeuten. Eine größere Spielwelt, mehr Missionen, komplexere Systeme oder schlicht ein besonders aufwendiges Entwicklungsprojekt.
Was Gerighty konkret meinte, verriet er nicht.
Über seine damaligen Aussagen berichteten wir bereits ausführlich in unserem Artikel The Division 3 nimmt Fahrt auf und Ubisoft spricht von einem Monster Projekt.
Bis heute fehlt allerdings eine Präsentation, mit der sich die großen Versprechen tatsächlich überprüfen lassen.
Erst große Versprechen und dann verlässt Julian Gerighty Ubisoft
Die Geschichte bekam nur wenige Tage später eine überraschende Wendung.
Ausgerechnet Julian Gerighty, der das Projekt gerade noch so selbstbewusst beschrieben hatte, verließ Ubisoft und wechselte zu Electronic Arts.
Dort schloss er sich den Battlefield Studios an.
Für zahlreiche Division-Fans kam dieser Schritt unerwartet. Schließlich hatte Gerighty die Reihe über Jahre begleitet und sollte als Executive Producer ihre weitere Entwicklung koordinieren.
Natürlich bedeutet der Wechsel eines einzelnen Entwicklers nicht automatisch, dass ein ganzes Spiel in Schwierigkeiten steckt.
Gerade bei großen Produktionen verteilen sich Verantwortung und Entscheidungen auf zahlreiche Mitarbeiter. Ein Projekt dieser Größenordnung hängt normalerweise nicht ausschließlich an einer Person.
Trotzdem war der Zeitpunkt bemerkenswert.

Ubisoft reagierte allerdings relativ schnell.
Das Unternehmen erklärte, dass die Teams weiterhin an The Division 2, The Division 3 und den übrigen Projekten der Marke arbeiten würden.
Später meldete sich auch Senior Producer Fredrik Brönjemark zu Wort.
Nach seinen Angaben war die Roadmap für The Division 3 bereits seit längerer Zeit geplant und abgesichert. Die Entwickler wüssten, welche Richtung sie einschlagen und welche Ziele sie erreichen wollten.
Damit machte Ubisoft deutlich, dass Gerightys Abgang nicht mit einem Ende des Projekts gleichzusetzen sei.
Ob es hinter den Kulissen trotzdem Veränderungen gegeben hat, lässt sich von außen nicht beurteilen.
Eine vollständige Neuausrichtung oder gar ein Entwicklungsneustart wurde jedenfalls nicht bestätigt.
Neue Stellenanzeigen liefern Hinweise auf die Entwicklung
Im Juni 2026 gab es ein weiteres Lebenszeichen.
Ubisoft veröffentlichte mehrere Stellenausschreibungen für The Division 3. Gesucht wurden unter anderem erfahrene Mitarbeiter für Spieldesign, künstliche Intelligenz und Animationen.
Darunter befanden sich Positionen wie Lead Game Designer, Senior AI Game Designer und Animation Director.
Solche Stellenausschreibungen sind für Fans durchaus interessant.
Sie zeigen, an welchen Bereichen ein Entwicklerstudio arbeitet oder zusätzliche Unterstützung benötigt.
Besonders die Suche nach Spezialisten für Gegner-KI könnte auf umfangreiche Arbeiten am Verhalten von Gegnern und deren Zusammenspiel mit der Spielwelt hindeuten.
Das wäre für The Division durchaus relevant.
Die Reihe lebt nicht nur von ihren Waffen, sondern auch davon, wie Gegner Deckungen nutzen, Spieler unter Druck setzen und innerhalb größerer Gefechte zusammenarbeiten.
Allerdings lässt sich aus einer Stellenanzeige nicht zuverlässig ableiten, welche konkreten Funktionen später im fertigen Spiel landen.
Ein gesuchter KI-Designer bedeutet beispielsweise nicht automatisch, dass Ubisoft ein komplett neues Gegnersystem entwickelt.
Ebenso wenig beweisen neue Stellen, dass die Veröffentlichung unmittelbar bevorsteht.
Große Studios suchen häufig während verschiedener Entwicklungsphasen nach zusätzlichen Mitarbeitern.
Die damaligen Entwicklungen haben wir bereits unter dem Titel The Division 3 nimmt offenbar Fahrt auf aufgegriffen.
Für die Öffentlichkeit waren die Stellenausschreibungen vor allem ein Zeichen dafür, dass weiterhin aktiv an dem Projekt gearbeitet wird.
Massive Entertainment wurde umgebaut und Ubisoft setzt auf große Marken
Ende September 2026 folgte die nächste wichtige Veränderung.
Ubisoft gab bekannt, dass mehrere Entwicklerteams künftig unter einer gemeinsamen Massive-Entertainment-Struktur zusammenarbeiten.
Dazu gehören Standorte in Schweden, Montréal, Paris und Toronto.
Neben The Division zählen auch Ghost Recon, Splinter Cell und neue Projekte wie March of Giants zum Portfolio dieser Einheit.
Geleitet wird sie von Christoph Hartmann.
Das Ziel besteht darin, Fachwissen und technische Ressourcen innerhalb der Studios stärker zusammenzuführen.
Für The Division 3 könnte das grundsätzlich Vorteile bieten.
Die Entwicklung umfangreicher Online-Spiele benötigt zahlreiche Spezialisten. Dazu gehören Experten für Netzwerkfunktionen, Spieldesign, Animationen, künstliche Intelligenz und langfristige Live-Service-Inhalte.
Wenn verschiedene Teams enger zusammenarbeiten, lassen sich Erfahrungen und Technologien möglicherweise besser nutzen.
Allerdings sollte man auch hier nicht vorschnell jubeln.
Eine neue Organisationsstruktur garantiert weder ein besseres Spiel noch eine schnellere Veröffentlichung.

Dass mehrere Studios unter einem Namen zusammengeführt werden, kann deshalb sowohl kreative als auch wirtschaftliche Gründe haben.
Besonders deutlich wurde der wirtschaftliche Druck bereits im Januar, als Ubisoft weitere Stellenstreichungen bei Massive Entertainment ankündigte.
Wichtig ist vor allem: Massive Entertainment bleibt weiterhin Teil von Ubisoft.
Es gibt keine Bestätigung, dass The Division 3 verkauft, eingestellt oder an ein fremdes Studio übergeben wurde.
Über die neue Struktur berichteten wir bereits ausführlich in unserem Artikel The Division 3 bleibt geheim doch Ubisoft stellt die Zukunft der Reihe neu auf.
The Division 3 Release: Kommt das Spiel wirklich erst 2028?
Kommen wir zu der Frage, die vermutlich die meisten Spieler beschäftigt.
Wann erscheint The Division 3?
Die kurze Antwort ist ernüchternd: Wir wissen es nicht.
Ubisoft hat bis zum 7. November 2026 weder einen konkreten Veröffentlichungstermin noch ein offizielles Releasejahr genannt.
Trotzdem taucht besonders häufig das Jahr 2028 in Diskussionen auf.
Dabei handelt es sich derzeit eher um eine zeitliche Einschätzung als um einen belastbaren Leak.
Die Überlegung dahinter ist nachvollziehbar.
Das Spiel wurde 2023 angekündigt, neue Mitarbeiter wurden noch 2026 gesucht und ein erster Gameplay-Trailer fehlt weiterhin.
Da große Online-Spiele mehrere Jahre Entwicklungszeit benötigen, erscheint ein späterer Veröffentlichungstermin durchaus möglich.
Allerdings ist Vorsicht geboten.
Wir wissen nicht, wie weit Massive Entertainment tatsächlich mit der Entwicklung ist. Ebenso wenig ist bekannt, welche Systeme bereits fertiggestellt wurden oder ob intern schon eine umfangreiche spielbare Version existiert.
Auch die Möglichkeit einer Veröffentlichung im Jahr 2027 lässt sich deshalb nicht endgültig ausschließen.
Entscheidend wird sein, wann Ubisoft erstmals größere Teile des Spiels öffentlich präsentiert.
Ein Trailer allein muss allerdings noch keinen unmittelbar bevorstehenden Veröffentlichungstermin bedeuten.
Gerade bei aufwendigen Multiplayer-Spielen können zwischen einer ersten Gameplay-Präsentation und dem Verkaufsstart noch viele Monate liegen.
Deshalb bleibt 2028 eine mögliche Prognose, aber kein bestätigter Release.
Kommt The Division 3 für PS5 oder erst für die PlayStation 6?
Auch bei den Plattformen hält sich Ubisoft erstaunlich bedeckt.
Bislang wurde keine verbindliche Liste veröffentlicht, auf welchen Systemen The Division 3 erscheinen soll.
Eine Veröffentlichung für PC, Xbox und PlayStation wäre angesichts der bisherigen Reihe durchaus naheliegend.
Das erste The Division sowie dessen Nachfolger erschienen auf mehreren Plattformen und erreichten damit ein entsprechend großes Publikum.
Dennoch stellt sich inzwischen eine interessante Frage.
Wenn The Division 3 tatsächlich erst in einigen Jahren erscheint, könnte das Spiel zeitlich bereits in die nächste Konsolengeneration fallen.
Dann wäre auch eine Veröffentlichung für eine mögliche PlayStation 6 denkbar.
Bestätigt ist davon allerdings nichts.
Es gibt weder eine offizielle PS6-Version noch konkrete technische Angaben zu einer möglichen Umsetzung für PlayStation 5 oder PS5 Pro.
Auch Gerüchte über bestimmte Auflösungen, Raytracing-Effekte oder einen 120-FPS-Modus besitzen bislang keine gesicherte Grundlage.
Gerade bei einem technisch aufwendigen Online-Shooter wären solche Informationen natürlich interessant.
Massive Entertainment verfügt mit der Snowdrop Engine über eine Technologie, die bereits in mehreren großen Spielen eingesetzt wurde.
Welche technischen Funktionen bei The Division 3 tatsächlich zum Einsatz kommen, wurde bisher aber nicht ausführlich vorgestellt.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Ubisoft selbst ältere Titel technisch weiterentwickelt. Ende 2025 erhielt das erste The Division auf PS5 eine Verbesserung auf 60 Bilder pro Sekunde.
Welche Leistungsziele Ubisoft für den Nachfolger verfolgt, bleibt dennoch offen.
New York, Chicago oder Seattle: Wo könnte The Division 3 spielen?
Der Schauplatz dürfte eine der spannendsten Entscheidungen für den dritten Hauptteil werden.
Das erste The Division setzte auf ein winterliches New York.
Mit seinen verlassenen Straßen, den improvisierten Militärstützpunkten und den von Schnee bedeckten Autos entstand eine Atmosphäre, die vielen Spielern bis heute in Erinnerung geblieben ist.
The Division 2 verlegte die Handlung dagegen nach Washington, D.C.
Dort standen sommerliche Temperaturen, überwucherte Straßenzüge und politische Wahrzeichen im Mittelpunkt.
Beide Schauplätze hatten ihre eigene Identität.
Für The Division 3 könnte Ubisoft grundsätzlich erneut eine amerikanische Großstadt wählen.
In Fanforen werden immer wieder Chicago, Seattle und andere Städte genannt. Auch eine vollständige Rückkehr nach New York gehört zu den häufig diskutierten Möglichkeiten.
Das Problem dabei: Für keinen dieser Schauplätze gibt es bislang eine glaubwürdige offizielle Bestätigung.
Die Gerüchte beruhen größtenteils auf Wünschen, Überlegungen und Vergleichen mit den bisherigen Spielen.
Auch die Vorstellung, Ubisoft könnte erstmals mehrere große Städte miteinander verbinden, ist bisher reine Spekulation.
Eine solche Lösung wäre zweifellos interessant, würde allerdings auch hohe Anforderungen an das Leveldesign stellen.
Gerade The Division lebt davon, dass Straßen, Gebäude und Innenräume möglichst sinnvoll miteinander verbunden sind.
Eine riesige Karte allein würde deshalb noch keine bessere Spielwelt garantieren.
Viel wichtiger wäre die Frage, wie glaubwürdig und abwechslungsreich sich die Umgebung anfühlt.
Warum viele Spieler unbedingt wieder Schnee wollen
Kaum ein Thema wird in der Division-Community so regelmäßig diskutiert wie die Rückkehr zum Winter.
Das ist nicht besonders überraschend.
Die verschneiten Straßen von New York gehörten zu den größten Stärken des ersten Spiels.
Vor allem die Kombination aus Kälte, Dunkelheit, verlassenen Gebäuden und einer scheinbar zusammengebrochenen Gesellschaft verlieh The Division eine ungewöhnlich bedrückende Atmosphäre.
Viele Spieler verbinden genau dieses Gefühl mit der Reihe.
Deshalb liegt die Vermutung nahe, dass Ubisoft bei The Division 3 wieder stärker auf extreme Wetterbedingungen setzen könnte.
Allerdings ist ein entsprechendes System bislang nicht bestätigt.
Interessant ist in diesem Zusammenhang ein anderes Projekt: The Division 2: Survivors.
Dort arbeitet Ubisoft an einem Survival-Erlebnis mit Schnee, wechselnden Wetterbedingungen und verschiedenen Überlebensmechaniken.
Die Umgebung soll dabei nicht nur Dekoration sein.
Nach den bisherigen Informationen können schwierige Wetterbedingungen die Bewegung und die Orientierung beeinflussen, während Temperaturen und geeignete Schutzmöglichkeiten eine wichtige Rolle spielen.
Das zeigt zumindest, dass Ubisoft weiterhin mit anspruchsvolleren Umweltmechaniken experimentiert.
Ob solche Systeme anschließend auch in The Division 3 Verwendung finden, ist jedoch völlig offen.
Survivors gehört zu The Division 2 und ist kein offiziell angekündigter Modus des dritten Hauptteils.
The Division 2 Survivors könnte trotzdem interessant werden
Das Survival-Projekt verdient eine genauere Betrachtung.
Ubisoft beschreibt The Division 2: Survivors als eigenständiges Erlebnis innerhalb des bestehenden Spiels.
Als Schauplatz dient ein winterlich verändertes Washington, D.C.
Spieler sollen dort unter deutlich schwierigeren Bedingungen unterwegs sein als in der normalen offenen Spielwelt.
Neben feindlichen Gruppen kann auch die Umgebung selbst zur Gefahr werden.
Je nach Durchlauf sollen sich Wetterbedingungen, Ausrüstung und mögliche Fluchtrouten unterscheiden.
Außerdem soll das Spiel unterschiedliche Ansätze zwischen dem Kampf gegen computergesteuerte Gegner und Begegnungen mit anderen Spielern unterstützen.
Ubisoft orientiert sich dabei am beliebten Survival-Modus des ersten The Division.
Das Unternehmen möchte allerdings mehr Flexibilität bei Länge und Schwierigkeit einzelner Durchläufe bieten.
Im September 2026 öffnete Ubisoft die Registrierung für kommende Tests.
Diese richten sich zunächst an PC-Spieler, die bereit sind, eine unfertige Version auszuprobieren und anschließend Rückmeldungen zu geben.
Wer an diesen Tests teilnimmt, spielt allerdings nicht The Division 3.
Gerade diese Unterscheidung ist wichtig, weil in sozialen Netzwerken regelmäßig Inhalte verschiedener Division-Projekte miteinander vermischt werden.
Echoes of Central Park bringt New York zurück
Ein weiteres aktuelles Lebenszeichen der Marke ist die Erweiterung Echoes of Central Park.
Sie erschien am 3. November 2026 für The Division 2.
Mit dem DLC kehren Spieler nach Manhattan zurück und erkunden unter anderem den Central Park und umliegende Gebiete.
Ubisoft setzt dabei auf eine ungewöhnlich düstere Atmosphäre.
Im Mittelpunkt steht eine geheimnisvolle Bedrohung, die Gerüchte und Ängste unter den verbliebenen Bewohnern auslöst.
Die Erweiterung greift damit teilweise Elemente aus dem Horror-Genre auf.
Das ist insofern interessant, weil The Division bisher vor allem militärische Konflikte, rivalisierende Fraktionen und den gesellschaftlichen Zusammenbruch thematisierte.
Bereits während der ersten Ankündigung machte Ubisoft deutlich, dass die Erweiterung eine deutlich düsterere Seite der Spielwelt zeigen soll.
Über diese Pläne berichteten wir unter anderem im Artikel The Division 2 Echoes of Central Park führt Spieler an einen düsteren Ort.
Später wurden zusätzliche Einzelheiten zur Handlung und zum Endgame bekannt. Die Hintergründe dazu haben wir in unserem Beitrag The Division 2 macht aus dem Central Park einen düsteren Endgame Albtraum zusammengetragen.
Für The Division 3 ist das allerdings noch kein Hinweis auf einen bestimmten Schauplatz oder eine Horror-Ausrichtung.
Die Erweiterung gehört weiterhin zum zweiten Teil.
Trotzdem könnte sie zeigen, dass innerhalb der Marke noch Raum für unterschiedliche Geschichten und Stimmungen vorhanden ist.
Dark Zone, Loot und Endgame: Was müsste The Division 3 besser machen?
Neben der Spielwelt dürfte das eigentliche Gameplay entscheidend sein.
Die ersten beiden Division-Spiele verbinden taktische Deckungsgefechte mit Rollenspielsystemen, Ausrüstung und kooperativen Missionen.
Spieler verbessern ihre Waffen, optimieren Builds und versuchen, immer schwierigere Herausforderungen zu meistern.
Dieses Prinzip bildet seit Jahren den Kern der Reihe.
Gleichzeitig bringt es einige Probleme mit sich.
Gerade erfahrene Spieler kennen Situationen, in denen neue Ausrüstung nach vielen Stunden kaum noch spürbare Verbesserungen bringt.
Auch die Frage nach abwechslungsreichen Endgame-Aktivitäten begleitet das Franchise schon lange.
Ein dritter Teil müsste deshalb nicht zwangsläufig alles neu erfinden.
Aber er sollte gute Antworten darauf finden, wie sich langfristiger Fortschritt interessant gestalten lässt.
Eine wichtige Rolle könnte erneut die Dark Zone spielen.
Sie gehört zu den bekanntesten Besonderheiten von The Division und kombiniert Kämpfe gegen computergesteuerte Gegner mit der Gefahr, von anderen Spielern angegriffen zu werden.
Die Mischung aus Kooperation, Misstrauen und wertvoller Beute sorgte bereits im ersten Spiel für besondere Momente.
Allerdings ist die Dark Zone nicht unumstritten.
Gerade Gelegenheitsspieler können sich durch erfahrene oder besonders gut ausgerüstete Gegner benachteiligt fühlen.
Eine bessere Balance zwischen PvP und PvE wäre deshalb ein nachvollziehbarer Wunsch für The Division 3.
Interessanterweise arbeitet Ubisoft bereits beim Vorgänger an entsprechenden Systemen. Mit Into the Dark erhielt The Division 2 eine umfassende Überarbeitung der Dark Zone.
Dazu gehörten unter anderem neue PvE-orientierte Aktivitäten und Veränderungen an bestehenden Mechaniken.
Ob solche Erfahrungen später auch in The Division 3 einfließen, wurde bislang nicht bestätigt.
Auch Aussagen über eine riesige zusammenhängende Dark Zone oder vollkommen neue PvP-Regeln bleiben Spekulation.
Neue Gegner und KI könnten besonders wichtig werden
Die Gegner-KI gehört zu den Bereichen, in denen ein Nachfolger besonders profitieren könnte.
In The Division 2 setzen verschiedene Fraktionen unterschiedliche Taktiken ein.
Manche Gegner versuchen, die Position des Spielers direkt anzugreifen, während andere aus der Distanz unterstützen oder spezielle Ausrüstung einsetzen.
Das sorgt grundsätzlich für abwechslungsreiche Gefechte.
Allerdings kann sich das Verhalten nach vielen Spielstunden vorhersehbar anfühlen.
Ein dritter Teil könnte hier neue Möglichkeiten eröffnen.
Denkbar wären Gegner, die Deckungen besser ausnutzen, koordinierter vorgehen oder stärker auf die Aktionen der Spieler reagieren.
Auch dynamischere Begegnungen in der offenen Spielwelt wären interessant.
Solche Veränderungen könnten dazu beitragen, dass sich Missionen bei wiederholtem Spielen weniger ähnlich anfühlen.
Die entsprechenden Stellenanzeigen von Ubisoft liefern zumindest einen Hinweis darauf, dass Experten für Gegnerverhalten und Spieldesign benötigt wurden.
Welche konkreten Verbesserungen daraus entstehen, bleibt allerdings unbekannt.
Es wäre deshalb falsch, bereits jetzt ein revolutionäres KI-System zu versprechen.
Was ist eigentlich mit Crossplay und Cross Progression?
Für viele Spieler wäre eine andere Neuerung mindestens genauso wichtig wie bessere Grafik.
Gemeint sind Crossplay und Cross-Progression.
Crossplay ermöglicht es, gemeinsam mit Freunden auf unterschiedlichen Plattformen zu spielen. Cross-Progression erlaubt dagegen, den eigenen Fortschritt über mehrere Geräte hinweg zu verwenden.
Gerade für ein Online-Spiel mit langfristiger Charakterentwicklung wären beide Funktionen sinnvoll.
Ubisoft hat bereits für The Division 2 an der Einführung plattformübergreifender Spielfunktionen gearbeitet.
Das zeigt, dass sich das Unternehmen mit entsprechenden Möglichkeiten innerhalb der Reihe beschäftigt.
Für The Division 3 gibt es dazu allerdings noch keine verbindliche Zusage.
Es bleibt deshalb abzuwarten, welche Möglichkeiten das Entwicklerteam für den Nachfolger vorsieht.
Besonders wichtig wäre eine durchdachte Umsetzung, damit beispielsweise unterschiedliche Eingabegeräte und Plattformen im PvP möglichst fair behandelt werden.
Auch gemeinsame Speicherstände könnten für Spieler interessant sein, die zwischen PC und Konsole wechseln.
Solange Ubisoft keine konkreten Informationen veröffentlicht, gehören diese Funktionen aber weiterhin auf die Wunschliste.
Die angeblichen The Division 3 Leaks und das Problem mit dem Clickbait
Natürlich wird rund um The Division 3 inzwischen fleißig spekuliert.
Neue Stadt, riesige Karte, revolutionäre KI, geheime Beta, überraschender Release und angeblich bereits geleaktes Gameplay: In den sozialen Netzwerken findet man praktisch alles.
Vor allem auf YouTube reichen manchmal schon eine alte Stellenanzeige und ein paar Minuten Spekulation, um daraus die nächste angeblich große Enthüllung zu machen. Dazu kommen Videos, in denen man den Sprecher akustisch kaum versteht und in denen mehr über die eigene Person gesprochen wird als über The Division 3.
Was dabei häufig auf der Strecke bleibt, ist echte Fachkenntnis, gründliche Recherche und eine vernünftige Einordnung der Informationen. Statt belastbarer Neuigkeiten gibt es persönliche Geschichten, wilde Vermutungen und die nächste große Ankündigung, hinter der bei genauerem Hinsehen kaum etwas steckt.
Dabei wäre gerade bei The Division 3 eine sachkundige Berichterstattung wichtig. Denn eine auffällige YouTube-Thumbnail und zehn Minuten Gerede machen aus einer Vermutung noch lange keinen Leak.
Das Problem ist nur: Eine dramatische Videothumbnail ersetzt keine belastbare Quelle.
Natürlich spricht nichts dagegen, über mögliche Schauplätze oder gewünschte Funktionen zu diskutieren. Solche Spekulationen gehören zur Gaming-Community.
Problematisch wird es allerdings, wenn nicht mehr erkennbar ist, was Ubisoft tatsächlich bestätigt hat und was lediglich aus der Fantasie eines Content-Creators stammt.
Bis zum 7. November 2026 gibt es keinen öffentlich verifizierten Gameplay-Leak, der konkrete neue Spielmechaniken, einen offiziellen Schauplatz oder einen Veröffentlichungstermin zuverlässig belegt.
Auch angebliche Screenshots sollten kritisch betrachtet werden.
The Division 2 besitzt inzwischen zahlreiche Erweiterungen und Inhalte, deren Optik einem möglichen Nachfolger durchaus ähneln könnte.
Ein Bild aus einem älteren Spiel, einer Modifikation oder einem Fanprojekt kann deshalb relativ leicht als vermeintlicher Screenshot von The Division 3 ausgegeben werden.
Wer wirklich über Neuigkeiten berichten möchte, sollte zumindest zwischen Fakten, Gerüchten und eigenen Erwartungen unterscheiden.
Bislang sind die belegbaren Informationen jedenfalls deutlich überschaubarer, als manche spektakuläre Überschrift vermuten lässt.
Warum Ubisoft The Division 3 nicht einfach fallen lassen dürfte
Trotz aller offenen Fragen besitzt die Marke weiterhin wirtschaftliche und strategische Bedeutung.
The Division ist längst mehr als ein einzelner Shooter.
Mit zwei großen Hauptspielen, umfangreichen Erweiterungen, zusätzlichen Modi und einem Mobile-Ableger hat Ubisoft über Jahre ein größeres Universum aufgebaut.

Während viele Online-Spiele nach einigen Jahren kaum noch größere Inhalte erhalten, wurde The Division 2 immer wieder erweitert.
Dazu gehören neue Aktivitäten, Veränderungen am Endgame und zusätzliche Story-Inhalte.
Diese langjährige Unterstützung schafft Vertrauen, bringt aber auch Erwartungen mit sich.
Ein neuer Hauptteil muss schließlich einen nachvollziehbaren Mehrwert gegenüber dem umfangreichen Vorgänger liefern.
Nur eine neue Karte und ein paar zusätzliche Waffen würden wahrscheinlich nicht ausreichen, um sämtliche bisherigen Spieler dauerhaft zum Wechsel zu bewegen.
Gleichzeitig befindet sich Ubisoft wirtschaftlich unter Druck.
Große Produktionen sind teuer und ihre langfristige Finanzierung wird zunehmend schwieriger.
The Division 3 dürfte deshalb auch aus wirtschaftlicher Sicht ein wichtiges Projekt sein.
Ob Ubisoft damit tatsächlich einen ähnlich großen Erfolg wie mit dem ersten Spiel erzielen kann, hängt letztlich davon ab, wie überzeugend der Nachfolger ausfällt.
Was sollte The Division 3 unbedingt übernehmen?
Neben möglichen Neuerungen gibt es einige Eigenschaften, die The Division überhaupt erst besonders gemacht haben.
Dazu gehört das Gefühl, sich durch eine glaubwürdige, zusammengebrochene Großstadt zu bewegen.
Die Straßen waren nicht einfach nur Kulisse, sondern erzählten eigene Geschichten.
Zurückgelassene Fahrzeuge, improvisierte Unterkünfte, verlassene Wohnungen und die Spuren ehemaliger Bewohner vermittelten das Gefühl, dass hier einmal ein ganz normaler Alltag stattgefunden hatte.
Auch die kleinen Details trugen dazu bei.
Tonaufzeichnungen, sogenannte ECHOs und versteckte Informationen erweiterten die Hintergrundgeschichte, ohne dass jede Begegnung durch eine lange Zwischensequenz erklärt werden musste.
Gerade diese Form des Umwelt-Storytellings könnte auch im dritten Teil eine große Rolle spielen.
Hinzu kommt die besondere Mischung aus realistisch wirkenden Waffen und Rollenspielelementen.
The Division ist weder eine klassische Militärsimulation noch ein gewöhnlicher Action-Shooter.
Genau diese Zwischenposition macht die Reihe für viele Spieler interessant.
Ein erfolgreicher Nachfolger müsste deshalb vermutlich nicht jedes bekannte System ersetzen, sondern die vorhandenen Stärken sinnvoll weiterentwickeln.
Wie Massive Entertainment diese Balance erreichen möchte, ist noch nicht bekannt.
Was Ubisoft endlich zeigen müsste
Nach mehr als drei Jahren seit der Ankündigung wäre ein ausführlicher Einblick in die Entwicklung durchaus willkommen.
Ein erster richtiger Gameplay-Trailer könnte gleich mehrere wichtige Fragen beantworten.
Wie sieht die neue Spielwelt aus? Welche Veränderungen gibt es beim Kampfsystem? Welche Gegner erwarten die Spieler? Und wie stark entwickelt sich die Technik gegenüber The Division 2 weiter?
Auch eine Vorstellung der grundlegenden Spielstruktur wäre interessant.
Setzt Ubisoft erneut auf eine große offene Stadt mit einer zentralen Operationsbasis oder wagt das Studio ein anderes Konzept?
Welche Rolle spielen Koop, PvP und langfristige Endgame-Aktivitäten?
Und vor allem: Was macht The Division 3 zu einem echten Nachfolger, anstatt lediglich zu einer technisch verbesserten Version des zweiten Spiels?
All diese Fragen sind bisher unbeantwortet.
Das muss nicht bedeuten, dass die Entwicklung schlecht läuft.
Ein Studio kann bewusst darauf verzichten, unfertige Inhalte frühzeitig öffentlich zu präsentieren.
Allerdings steigen mit jeder weiteren Phase der Funkstille auch die Erwartungen.
Je länger Ubisoft schweigt, desto mehr wird die erste richtige Vorstellung zeigen müssen.
The Division 3 bleibt eines der spannendsten Ubisoft Projekte
Stand November 2026 ergibt sich ein relativ klares Bild.
The Division 3 befindet sich bei Massive Entertainment in Entwicklung und wurde vom damaligen Executive Producer als außergewöhnlich ambitioniert beschrieben.
Gleichzeitig bleibt fast alles offen, was Spieler besonders interessiert. Es gibt keinen bestätigten Schauplatz, keinen offiziellen Veröffentlichungstermin, keine finale Plattformliste und keinen Gameplay-Trailer.
Auch die zahlreichen Gerüchte über Schnee, eine größere Dark Zone, neue Städte oder besondere technische Funktionen wurden bislang nicht ausreichend belegt.

Deshalb hoffe ich wirklich, dass Ubisoft mit The Division 3 wieder stärker an die Stärken des ersten Teils anknüpft. Nicht einfach nur größer, bunter und mit noch mehr Ausrüstung, sondern mit einer Spielwelt, die einen richtig packt und in die man immer wieder gerne zurückkehrt.
Denn eines ist klar: Das Potenzial ist vorhanden. Jetzt muss Ubisoft nur noch zeigen, was tatsächlich hinter den großen Versprechen steckt.
Lass uns deine Meinung in den Kommentaren wissen.








Die vielen Gerüchte sind mühsam. Gut, dass der Artikel zwischen Fakten, Spekulationen und Wünschen unterscheidet.
Klarer Text und gute Einordnung. Crossplay und Cross-Progression wären mir wichtig, bitte Ubisoft dazu eine klare Aussage.
Die Idee mit Schnee und einer düsteren Atmosphäre gefällt mir. Hoffe die Entwickler nutzen die Zeit für bessere Gegner-KI und ein starkes Endgame.
Guter Artikel. Die Stellenanzeigen und Umbauten klingen positiv, trotzdem bleibt die Ungewissheit beim Release frustrierend.
Interessanter Überblick. Schön zu sehen, dass an The Division 3 gearbeitet wird, aber ich hätte gerne bald mehr konkrete Infos oder einen Trailer.