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Helldivers 2 wird noch gefährlicher und plötzlich lauern giftige Monster unter fast jedem Planeten

Giftige Terminiden, riesige Spinnenwesen und gefährliche Höhlensysteme: Arrowhead Game Studios verschärft den Kampf um die Galaxie in Helldivers 2. Ab heute, dem 3. November 2026, tauchen zwei neue Gegnertypen auf, die Spieler mit Gift und klebrigen Netzen angreifen. Gleichzeitig breiten sich unterirdische Terminiden-Nester auf zusätzliche Planeten aus. Besonders gefährlich wird die Kombination aus engen Höhlen und Gegnern, die ihre Opfer gezielt verlangsamen.

Zwei neue Terminiden bedrohen die Helldivers

Im offiziellen PlayStation-Blog hat Entwickler Arrowhead die neuen Feinde vorgestellt.

Sie gehören zur sogenannten Noxious-Variante der Terminiden und setzen auf besonders aggressive Angriffe.

Neu sind der Noxious Scavenger und der deutlich größere Noxious Spewer.

Beide verfügen über giftige Angriffe, unterscheiden sich aber erheblich in ihrem Verhalten.

Während der Scavenger vor allem mit Geschwindigkeit und schnellen Bissen gefährlich wird, kann der Spewer seine Gegner zusätzlich mit Netzen festsetzen.

Dadurch müssen sich Spieler auf neue Situationen einstellen.

Die bisherige Taktik, einfach rückwärtszulaufen und gleichzeitig auf die angreifenden Insekten zu schießen, könnte gegen diese Gegner schnell an ihre Grenzen stoßen.

Noxious Scavenger greift schneller an als gewöhnliche Käfer

Der kleinere der beiden neuen Gegner ähnelt auf den ersten Blick einem gewöhnlichen Scavenger.

Allerdings bewegt er sich deutlich schneller als seine bekannten Artgenossen.

Sobald er nahe genug an einen Spieler herankommt, versucht er mit mehreren schnellen Bissen anzugreifen.

Jeder Treffer verursacht eine Vergiftung.

Besonders gefährlich wird das, wenn mehrere Exemplare gleichzeitig auftauchen.

Ein einzelner Noxious Scavenger ist vergleichsweise leicht zu besiegen. Eine ganze Gruppe könnte jedoch selbst erfahrene Spieler unter Druck setzen.

Arrowhead empfiehlt deshalb Waffen, die sich besonders gut gegen schnelle Gegnergruppen eignen.

Dazu zählen Schrotflinten, Flammenwerfer und Granaten.

Wer die kleinen Terminiden frühzeitig ausschaltet, verhindert, dass sie ihre gefährlichen Giftangriffe überhaupt einsetzen können.

Der neue Noxious Spewer verschießt klebrige Netze

Noch gefährlicher dürfte der Noxious Spewer werden.

Das große Insektenwesen bewegt sich für seine Körpergröße überraschend schnell und besitzt gleich mehrere besondere Angriffe.

Aus mittlerer Entfernung verschießt es klebrige Netze.

Wird ein Helldiver getroffen, verliert er vorübergehend die Fähigkeit zu sprinten.

Genau darauf setzt das Monster.

Es versucht anschließend, die Distanz zu verkürzen und seinen Gegner mit einem besonders giftigen Biss anzugreifen.

Dabei ist Vorsicht geboten: Der Kopf des Noxious Spewer besitzt eine mittlere Panzerung.

Wer möglichst schnell Schaden verursachen möchte, sollte deshalb auf seinen ungeschützten Hinterleib zielen.

Allerdings gibt es dabei einen gefährlichen Nebeneffekt.

Wird der mit Netzen gefüllte Körperbereich zerstört, kann eine sogenannte Web Explosion ausgelöst werden.

Die Explosion setzt sowohl Helldivers als auch andere Terminiden in unmittelbarer Nähe fest.

Dadurch entsteht eine ungewöhnliche taktische Möglichkeit: Gut platzierte Schüsse können zwar Gegner behindern, aber gleichzeitig die eigenen Teammitglieder in Gefahr bringen.

Vergiftungen verändern jetzt das Gameplay

Mit den neuen Terminiden führt Arrowhead zusätzliche Auswirkungen von Giftangriffen ein.

Spieler erkennen ihren aktuellen Zustand an einem neuen Giftsymbol auf der Benutzeroberfläche.

Dabei wird zwischen zwei Vergiftungsstufen unterschieden.

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Leichte Vergiftung: Die Sicht wird zunehmend verschwommen und die Gesundheit sinkt langsam.

Schwere Vergiftung: Der Schaden über Zeit steigt an. Zusätzlich kann der betroffene Spieler nicht mehr sprinten, während die Sicht weiter beeinträchtigt wird.

Das macht Gift insbesondere in hektischen Gefechten gefährlich.

Wer bereits von mehreren Gegnern umzingelt ist, verliert möglicherweise genau in dem Moment seine Beweglichkeit, in dem ein schneller Rückzug notwendig wäre.

Zum Glück gibt es eine Gegenmaßnahme.

Die bekannten Stims können die Vergiftung heilen.

Spieler sollten deshalb besonders darauf achten, ausreichend Heilmittel mitzuführen und ihren Teammitgliedern im richtigen Moment zu helfen.

Gerade in engen Höhlensystemen könnten solche Situationen künftig häufiger auftreten.

Terminiden Höhlen breiten sich über die Galaxie aus

Neben den neuen Gegnern verändert Arrowhead auch die Verbreitung der unterirdischen Nester.

Bislang waren solche Höhlensysteme auf bestimmte Planeten und Umgebungen beschränkt.

Mit der heutigen Änderung können sie in deutlich mehr Biomen auftauchen.

Das betrifft unter anderem heiße Wüstenregionen und eisige Landschaften.

Die Entwickler machen deutlich, dass sich damit auf wesentlich mehr Planeten gefährliche Untergrundbereiche befinden können.

In diesen Höhlen herrschen andere Kampfbedingungen als an der Oberfläche.

Die Sicht ist eingeschränkt, zahlreiche Kurven und Engstellen erschweren die Orientierung und Gegner können plötzlich aus kurzer Entfernung auftauchen.

Besonders problematisch ist dabei der neue Noxious Scavenger.

Seine Geschwindigkeit macht ihn in engen Tunneln gefährlich, weil Spieler häufig erst sehr spät auf einen Angriff reagieren können.

Auch der Noxious Spewer dürfte durch seine Netze eine zusätzliche Bedrohung darstellen.

Wer in einer engen Passage festgesetzt wird, besitzt wesentlich weniger Möglichkeiten, dem anschließenden Angriff auszuweichen.

Arrowhead empfiehlt deshalb, innerhalb der Höhlen zusammenzubleiben und ausreichend Waffen für kurze Distanzen mitzunehmen.

Arrowhead setzt die langfristige Unterstützung fort

Die neuen Gegner passen zur Strategie des Studios, Helldivers 2 kontinuierlich auszubauen.

Erst Ende Oktober hatte sich das Entwicklerteam zur möglichen Zukunft der Reihe geäußert.

Dabei erklärte Arrowhead-Mitgründer Johan Pilestedt, dass ein direkter Nachfolger aktuell nicht im Mittelpunkt stehe.

Nach seinen Angaben arbeiten rund 95 Prozent der Mitarbeiter weiterhin an Helldivers 2.

Wir hatten darüber in unserem Artikel Helldivers 3: Entwickler erklärt, warum vorerst kein Nachfolger kommt berichtet.

Die heutigen Änderungen zeigen, wie das Studio das bestehende Spiel weiterentwickelt.

Statt ausschließlich neue Waffen oder Ausrüstung hinzuzufügen, verändert Arrowhead auch die vorhandenen Gegnerfraktionen und ihre Einsatzgebiete.

Die neuen Giftmechaniken könnten dadurch einen unmittelbaren Einfluss auf die Wahl der Ausrüstung und die Zusammenarbeit innerhalb eines Squads haben.

Was bedeutet das für Spieler?

Wer heute gegen die Terminiden kämpft, sollte sich auf deutlich unangenehmere Begegnungen einstellen.

Besonders wichtig sind drei Dinge: Gegner möglichst früh ausschalten, ausreichend Stims mitnehmen und in unterirdischen Bereichen nicht allein unterwegs sein.

Bei Noxious Spewern lohnt es sich außerdem, den ungeschützten Hinterleib anzugreifen, dabei aber die mögliche Netzexplosion zu berücksichtigen.

Ob die neuen Gegnertypen künftig auch in besonders großen Schwärmen auftreten oder Teil weiterer Missionen werden, bleibt abzuwarten.

Fest steht: Mit den giftigen Terminiden und den zusätzlichen Höhlen erhält Helldivers 2 heute eine Erweiterung seiner bestehenden Kampfmechaniken.

Und während Super-Erde ihre Soldaten weiterhin zum Kampf für die gelenkte Demokratie aufruft, wird die Galaxie unter der Oberfläche zunehmend gefährlicher.

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