Alien Isolation 2 hat auf der Gamescom 2026 einen ersten ausführlicheren Blick auf sein Gameplay ermöglicht. Die spielbare Prolog Mission zeigt dabei schnell, dass Creative Assembly viele der bekannten Survival Horror Elemente des Vorgängers beibehält. Erneut stehen Schleichen, Ablenkungen und die ständige Bedrohung durch einen Xenomorph im Mittelpunkt.
Mehr als ein Jahrzehnt nach dem ersten Alien Isolation kehrt Creative Assembly zu seinem Survival Horror Konzept zurück. Auf der Gamescom konnten Besucher erstmals selbst einen Abschnitt aus Alien Isolation 2 spielen.
Gezeigt wurde der Prolog des Spiels, der gleichzeitig einen ersten Eindruck davon vermittelt, wie sich die Fortsetzung vom 2014 veröffentlichten Vorgänger unterscheidet und welche Elemente bewusst erhalten bleiben.
Das Ergebnis dürfte Spielern des ersten Teils ziemlich vertraut vorkommen.
Blake untersucht die Überreste der Sevastopol
Im Mittelpunkt steht die neue Hauptfigur Blake. Schauplatz ist Kurosaki, eine abgelegene Kolonie von Weyland Yutani.
Dort sind Teile der aus dem ersten Spiel bekannten Raumstation Sevastopol abgestürzt. Blake untersucht das Wrack auf der Suche nach Überlebenden und verwertbarem Material.
Was zunächst nach einer Erkundungsmission aussieht, entwickelt sich erwartungsgemäß schnell zu einem Kampf ums Überleben.
Während Blake die Überreste untersucht, taucht zunächst ein zerstörter Synthetic auf. Kurz darauf macht sich schließlich auch der eigentliche Gegner bemerkbar: Ein Xenomorph befindet sich im Wrack und zwingt Blake dazu, möglichst unentdeckt zu bleiben.
Viele bekannte Mechaniken kehren zurück
Spieler können erneut Gegenstände einsetzen, um den Alien abzulenken.
Im gezeigten Abschnitt lassen sich beispielsweise Flaschen werfen oder Leuchtfackeln verwenden, um die Aufmerksamkeit des Xenomorphs gezielt in eine andere Richtung zu lenken. Gleichzeitig bleibt Bewegung ein Risiko.
Wer zu laut unterwegs ist, kann offenbar durch seine Schritte entdeckt werden. Statt klassischer Kämpfe steht damit erneut die Frage im Mittelpunkt, wie man einer direkten Begegnung möglichst lange aus dem Weg geht.
Gerade diese Mischung aus Beobachten, Verstecken und improvisierten Ablenkungsmanövern gehörte bereits zu den wichtigsten Stärken des ersten Alien Isolation.
Creative Assembly scheint dieses Grundprinzip für die Fortsetzung nicht grundlegend verändern zu wollen.
Die neue Umgebung könnte größere Möglichkeiten eröffnen
Trotz der vertrauten Mechaniken gibt es einen wichtigen Unterschied.
Alien Isolation 2 spielt nicht ausschließlich innerhalb einer abgeschlossenen Raumstation. Teile der Handlung führen auf die Oberfläche der Kolonie Kurosaki, wodurch Creative Assembly deutlich größere und abwechslungsreichere Schauplätze zur Verfügung stehen könnten.
Bereits der Prolog deutet an, dass die Ereignisse nicht auf das abgestürzte Wrack beschränkt bleiben.
Am Ende des gezeigten Abschnitts wird das Schiff in einen Fluss gezogen. Gleichzeitig ist bereits bekannt, dass auch die Siedlung der Kolonie in die Ereignisse rund um den Xenomorph verwickelt wird.
Damit könnte das bekannte Katz und Maus Prinzip des Vorgängers diesmal in deutlich unterschiedlichen Umgebungen stattfinden.
Einen Release Termin gibt es weiterhin nicht
Trotz des bereits spielbaren Prologs hält sich Creative Assembly beim Erscheinungstermin weiterhin zurück.
Das Studio hatte bereits vor der Gamescom klargestellt, dass im Rahmen der Messe kein Release Datum angekündigt werden soll.
Alien Isolation 2 befindet sich für PlayStation 5, Xbox Series X|S, PC und Nintendo Switch 2 in Entwicklung.
Wann das Survival Horror Spiel tatsächlich erscheinen wird, ist bislang nicht bekannt.
Der erste spielbare Eindruck zeigt allerdings bereits deutlich, in welche Richtung Creative Assembly gehen möchte: Alien Isolation 2 soll das Grundgefühl des Originals offenbar nicht ersetzen, sondern auf moderner Hardware weiterentwickeln.
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Quelle: GamingBolt













Interessant, dass Schleichen und Ablenkungen wieder im Mittelpunkt stehen. Blake als neue Hauptfigur wirkt vielversprechend. Ich bin gespannt, wie sich Kurosaki vom alten Sevastopol unterscheidet.
Der Bericht klingt gut. Die vertrauten Mechaniken wirken beruhigend, und die neuen Außenbereiche könnten für mehr Abwechslung sorgen. Schade, dass noch kein Erscheinungstermin bekannt ist.