Die geplante Übernahme von Electronic Arts (EA) durch Investoren aus Saudi-Arabien rückt offenbar einen entscheidenden Schritt näher. Laut einem aktuellen Bericht soll die Europäische Union beabsichtigen, dem milliardenschweren Deal zuzustimmen.
Eine offizielle Entscheidung steht allerdings noch aus.
Milliardenübernahme vor der Genehmigung
Bereits im September 2025 hatte der Public Investment Fund (PIF) Saudi-Arabiens gemeinsam mit weiteren Investoren angekündigt, Electronic Arts für rund 55 Milliarden US-Dollar übernehmen zu wollen.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, soll die Europäische Kommission nach ihrer laufenden Prüfung keine Einwände gegen die Transaktion haben.
Die offizielle Entscheidung wird derzeit für den 30. Juli erwartet.
Weitere Investoren beteiligt
Neben dem saudischen Staatsfonds gehören auch Affinity Partners sowie die Investmentgesellschaft Silver Lake zu den beteiligten Käufern.
Die Prüfung erfolgt im Rahmen der europäischen Vorschriften zu staatlichen Subventionen. Nach bisherigen Informationen sieht die EU offenbar keine ausreichenden Gründe, die Übernahme zu untersagen.
Auswirkungen auf Electronic Arts bleiben offen
Sollte die Übernahme endgültig genehmigt werden, würde Electronic Arts künftig unter der Kontrolle des saudischen Investorenkonsortiums stehen. Welche Auswirkungen dies langfristig auf bekannte Marken wie EA Sports FC, Battlefield, The Sims, Need for Speed oder Dragon Age haben könnte, ist derzeit allerdings noch nicht bekannt.
Weder Electronic Arts noch die beteiligten Investoren haben sich bislang zu den aktuellen Berichten geäußert.
Bis zur offiziellen Entscheidung der Europäischen Kommission Ende Juli bleibt die Übernahme daher weiterhin unter Vorbehalt.






