Steigende Speicherpreise könnten die nächste Konsolengeneration deutlich verteuern. Neue Einschätzungen aus der Branche gehen davon aus, dass sowohl die PlayStation 6 als auch das bislang unter dem Codenamen Project Helix gehandelte Xbox-System zum Marktstart erheblich mehr kosten könnten als ihre Vorgänger.
Eine offizielle Preisangabe gibt es zwar noch nicht. Dennoch zeigen aktuelle Entwicklungen auf dem Speichermarkt, dass die Herstellungskosten moderner Konsolen weiter steigen.
Speicherpreise bleiben ein großes Problem
Bereits in den vergangenen Monaten haben sich Speicherchips für zahlreiche Technikprodukte spürbar verteuert. Davon betroffen sind unter anderem SSDs, Arbeitsspeicher und Grafikspeicher – Komponenten, die auch in modernen Spielekonsolen zum Einsatz kommen.
Microsoft hatte zuletzt im Zuge einer Preisanpassung der Xbox-Series-Konsolen erklärt, dass sich die Kosten für Speicher bereits mehr als verdoppelt hätten. Nach Unternehmensangaben wird bis zum Herbst 2027 sogar ein weiterer deutlicher Anstieg erwartet.
Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, dürfte sie auch die nächste Konsolengeneration beeinflussen.
PS6 und Project Helix könnten neue Preisregionen erreichen
Vor diesem Hintergrund gehen einige Branchenbeobachter davon aus, dass die PlayStation 6 und das unter dem Codenamen Project Helix gehandelte neue Xbox-System deutlich teurer ausfallen könnten als bisherige Konsolen.
In verschiedenen Einschätzungen wird sogar über einen Einstiegspreis von mehr als 1.000 Euro spekuliert. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es allerdings nicht.
Wie hoch die Verkaufspreise am Ende tatsächlich ausfallen, dürfte von mehreren Faktoren abhängen – darunter Produktionskosten, Marktlage und die Preisstrategie von Sony und Microsoft.
Sony und Microsoft hätten verschiedene Möglichkeiten
Um einen sehr hohen Verkaufspreis zu vermeiden, könnten beide Hersteller unterschiedliche Wege einschlagen.
Eine Möglichkeit wäre, den Marktstart der nächsten Konsolengeneration zu verschieben, bis sich die Preise für Speicher und andere Komponenten wieder stabilisieren. Eine weitere Option wäre, die Hardware zunächst mit geringer Gewinnspanne oder sogar mit Verlust zu verkaufen und die Einnahmen langfristig über digitale Verkäufe sowie Dienste wie PlayStation Plus oder Game Pass auszugleichen.
Ob einer dieser Ansätze tatsächlich verfolgt wird, ist derzeit jedoch reine Spekulation.
Offizielle Informationen stehen weiterhin aus
Weder Sony noch Microsoft haben ihre nächste Konsolengeneration bislang offiziell vorgestellt. Entsprechend gibt es aktuell weder bestätigte technische Daten noch konkrete Preisangaben.
Fest steht lediglich, dass steigende Hardwarekosten die gesamte Branche vor Herausforderungen stellen. Ob dies am Ende tatsächlich zu Konsolenpreisen von über 1.000 Euro führt, bleibt abzuwarten.
Bis zu einer offiziellen Vorstellung sollten sämtliche Preisprognosen daher mit entsprechender Vorsicht betrachtet werden.
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