Valve hat eine überraschende Preiserhöhung für das Steam Deck OLED angekündigt. Nachdem die beliebten Handheld-PCs zuletzt nur schwer verfügbar waren, sind die Modelle nun zwar wieder auf Lager – allerdings zu deutlich höheren Preisen.
Besonders betroffen sind die Varianten mit 512 GB und 1 TB Speicher. Laut Valve seien steigende Kosten für Speicherchips und Komponenten der Hauptgrund für die drastischen Anpassungen.
Preise steigen um bis zu 300 Dollar
Die neuen Preise sorgen bereits jetzt für Diskussionen innerhalb der Gaming-Community.
Konkret kosten die Modelle nun:
- Steam Deck OLED 512 GB: 789 US-Dollar
- Steam Deck OLED 1 TB: 949 US-Dollar
Zum Vergleich: Zuvor lagen die Preise bei 549 beziehungsweise 649 US-Dollar. Damit steigt der Preis je nach Modell um bis zu 300 Dollar.
Vor allem das 1-TB-Modell nähert sich damit inzwischen stark der 1000-Dollar-Marke an.
Valve nennt Speicherknappheit als Ursache
In der offiziellen Mitteilung verweist Valve auf steigende Kosten bei Speicher- und SSD-Komponenten. Genau diese Problematik soll laut Berichten auch für die bisherigen Lieferengpässe verantwortlich gewesen sein.
Die weltweiten Engpässe bei RAM- und Speicherchips beschäftigen die Technikbranche bereits seit längerer Zeit und treffen nun offenbar auch Gaming-Hardware stärker.
Community reagiert überrascht
Die Reaktionen innerhalb der Community fallen gemischt aus. Viele Spieler zeigen Verständnis für die aktuellen Marktbedingungen, gleichzeitig sorgen die massiven Preissteigerungen aber auch für Kritik.
Besonders das Preis-Leistungs-Verhältnis des Steam Deck galt bislang als einer der größten Vorteile gegenüber anderen Gaming-Handhelds.
Mit den neuen Preisen rückt das Gerät allerdings deutlich näher an leistungsstärkere Gaming-Laptops oder alternative Handheld-PCs heran.
Auswirkungen auf zukünftige Valve-Hardware?
Interessant bleibt außerdem die Frage, welche Auswirkungen die steigenden Hardware-Kosten auf kommende Valve-Projekte haben könnten.
Berichten zufolge soll auch eine neue Steam Machine beziehungsweise weitere Hardware-Projekte von den weltweiten Speicherproblemen betroffen sein. Insider sprechen bereits von steigenden Produktionskosten und möglichen Verzögerungen.
Valve selbst hat sich dazu bislang allerdings noch nicht ausführlich geäußert.
Trotz der höheren Preise dürfte das Steam Deck OLED für viele Spieler weiterhin eine der interessantesten mobilen Gaming-Plattformen bleiben – insbesondere wegen SteamOS und der großen PC-Spielbibliothek.
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Quelle Steam




