Die Situation rund um das Spiel MindsEye und das Studio Build A Rocket Boy nimmt eine ungewöhnliche Wendung. Ein ehemaliger Entwickler des Studios behauptet nun, Opfer von Doxxing und sogar eines sogenannten SWAT-Angriffs geworden zu sein.
Die Aussagen stammen aus einem Beitrag auf LinkedIn und verbreiteten sich schnell über soziale Medien und Gaming-Foren.
Entwickler berichtet von gezielten Angriffen
Laut dem ehemaligen Mitarbeiter soll eine Gruppe von Personen einen privaten Discord-Server erstellt haben, um Entwickler des Studios gezielt zu belästigen. In diesem Server seien persönliche Daten gesammelt und veröffentlicht worden.
Der Entwickler erklärte, dass auch er selbst Ziel dieser Aktionen gewesen sei. Die Angriffe hätten sich dabei nicht nur auf Beleidigungen und Doxxing beschränkt.
SWAT Einsatz an Wohnadresse gemeldet
Besonders schwerwiegend ist die Behauptung, dass es sogar zu einem SWAT-Angriff auf seine private Adresse in Frankreich gekommen sein soll. Beim sogenannten SWATing wird ein falscher Notruf abgesetzt, um ein schwer bewaffnetes Polizeiteam zu einer Adresse zu schicken.
Diese Praxis gilt als besonders gefährlich und wird in vielen Ländern strafrechtlich verfolgt.
Zusammenhang mit Kritik an MindsEye
Die Vorwürfe tauchen in einer ohnehin angespannten Situation rund um das Studio auf. MindsEye wurde nach seiner Veröffentlichung stark kritisiert und gilt für viele Spieler als einer der größten Flops des Jahres 2025.
Nach dem schwierigen Launch geriet das Studio zunehmend unter Druck. Zusätzlich sorgten Entlassungen im Unternehmen für negative Schlagzeilen.
Studio untersucht die Situation
Der ehemalige Entwickler erklärte, dass das Studio möglicherweise interne Untersuchungen durchführt. Gleichzeitig kritisierte er, dass das Unternehmen bisher öffentlich nur wenig zu den Vorfällen gesagt habe.
Some new information has come out on Build a Rocket Boy from a former developer.
The developer came out on LinkedIn to say a group of people on Discord were organised to dox and go far as to swat devs. Not sure why the company is not mentioning this statement but it definitely…
— ben (@videotechuk_) March 5, 2026
Unabhängig davon betonte er, dass trotz Kritik am Spiel kriminelle Handlungen gegen Entwickler niemals gerechtfertigt seien.
Diskussion über Umgang mit Entwicklern
Der Vorfall sorgt erneut für Diskussionen über den Umgang mit Entwicklern in der Gaming-Branche. In den letzten Jahren kam es immer wieder vor, dass Mitarbeiter von Studios nach umstrittenen Releases persönlich angegriffen wurden.
MindsEye erhält sechstes Update – Entwickler liefern umfangreiche Verbesserungen nach
Ob die geschilderten Vorfälle vollständig bestätigt werden können, ist derzeit noch unklar.
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Das klingt beunruhigend. Wenn die Vorwürfe stimmen, ist das nicht in Ordnung. Hoffentlich klärt das Studio die Sache schnell und informiert transparent.