Montag, Februar 9, 2026
NewsAssassin’s Creed Invictus: Insider berichten von massiver Unzufriedenheit innerhalb des Entwicklerteams

Assassin’s Creed Invictus: Insider berichten von massiver Unzufriedenheit innerhalb des Entwicklerteams

Zum 15-jährigen Jubiläum der Reihe angekündigt, sollte Assassin’s Creed mit Invictus einen neuen Weg einschlagen. Das Projekt ist als Multiplayer-Spin-off konzipiert und soll laut Insidern spielerisch in eine ähnliche Richtung wie Fall Guys gehen. Doch hinter den Kulissen scheint die Stimmung alles andere als positiv zu sein.

Kaum Rückhalt innerhalb von Ubisoft

Wie der bekannte Insider xj0nathan berichtet, soll es innerhalb des Entwicklerteams erhebliche Zweifel an Assassin’s Creed Invictus geben. Ein Entwickler, mit dem der Insider gesprochen haben will, äußerte sich demnach äußerst kritisch über das Projekt und stellte sogar dessen Erfolgsaussichten infrage.

Laut dieser Quelle halte man das grundlegende Konzept für fehlerhaft und rechne damit, dass der Titel kommerziell scheitern könnte. Besonders der visuelle Stil stößt intern offenbar auf Ablehnung.

Kritik an Stil und Zielgruppe

Den Aussagen zufolge orientiere sich die Optik stark an comicartigen Spielen wie Fortnite, was bei Teilen des Teams auf Unverständnis stößt. Der anonyme Entwickler beschreibt das Spiel als stark vereinfacht und eher auf sehr junge Spieler zugeschnitten. Auch die geplanten Mikrotransaktionen werden intern offenbar kritisch gesehen.

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Besonders scharf fällt die Kritik an Animationen, Charakterdesigns sowie Sound- und visuellen Effekten aus. Diese werden als übertrieben, cartoonhaft und unpassend für die traditionsreiche Marke bezeichnet.

Interne Spannungen nach Umstrukturierungen

Die Berichte fügen sich in ein größeres Bild ein. Erst kürzlich verlor Assassin’s Creed Invictus offenbar einen wichtigen Entwickler, was die ohnehin schwierige Entwicklung weiter erschwert haben dürfte. Zudem wurde das Projekt organisatorisch Vantage Studios zugeordnet – einer gemeinsamen Einheit von Ubisoft und Tencent.

Trotz externer Unterstützung scheint die Skepsis innerhalb des Teams groß zu sein. Laut Insider teilen viele Mitarbeitende die negative Einschätzung, während vor allem das obere Management weiterhin an das Projekt glaubt. Dies soll die wachsende Kluft zwischen Führungsebene und Entwicklungsteam verdeutlichen.

Trotz Streichungen weiterhin in Entwicklung

Bemerkenswert ist zudem, dass Assassin’s Creed Invictus zuletzt nicht von Ubisofts umfangreichen Projektstreichungen betroffen war. Insgesamt wurden mehrere Spiele eingestellt, darunter auch Prince of Persia: The Sands of Time Remake. Invictus blieb davon verschont, obwohl der interne Zustand laut Insidern alles andere als stabil sein soll.

Live-Service als strategischer Fokus

Ubisoft hält weiterhin an seiner Strategie fest, verstärkt auf Live-Service- und Multiplayer-Titel zu setzen. Assassin’s Creed Invictus passt genau in dieses Konzept – auch wenn sich zunehmend die Frage stellt, ob dieser Ansatz mit den Erwartungen der Community und der eigenen Entwickler vereinbar ist.

Eine offizielle Stellungnahme von Ubisoft zu den Vorwürfen liegt bislang nicht vor. Ob Assassin’s Creed Invictus in der geplanten Form erscheinen wird oder noch grundlegende Änderungen erfährt, bleibt abzuwarten.

Quelle:https://xcancel.com/xj0nathan/status/2016873533956047081

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