Donnerstag, Februar 12, 2026
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Zwei neue Tomb Raider-Spiele, zwei Looks: Warum Lara Crofts neues Aussehen für Diskussionen sorgt

Mit der Ankündigung von gleich zwei neuen Tomb-Raider-Spielen bei den Game Awards hat Crystal Dynamics ein klares Zeichen gesetzt: Die Zukunft der Reihe wird größer, ambitionierter und vielseitiger als je zuvor. Neben der Überraschung über die parallele Entwicklung von Tomb Raider: Catalyst und Tomb Raider: Legacy of Atlantis sorgte vor allem eines für intensive Diskussionen – Lara Crofts neues Aussehen.

Während viele Fans die Neuinterpretation der ikonischen Heldin begrüßen, gibt es insbesondere rund um Tomb Raider: Catalyst auch kritische Stimmen. Nun hat sich der verantwortliche Game Director zu Wort gemeldet und erklärt, warum Lara Croft in beiden Spielen bewusst unterschiedlich aussieht.

Viel Lob für Legacy of Atlantis

Besonders positiv fiel die Reaktion auf Tomb Raider: Legacy of Atlantis aus, das als moderne Neuinterpretation des Originals von 1996 gilt. Viele Fans loben, dass Laras Design hier eine gelungene Balance zwischen klassischem Look und moderner Darstellung findet. Elemente aus dem Reboot von 2013 wurden integriert, ohne die Wurzeln der Figur zu verlieren.

In sozialen Netzwerken und Foren wird häufig betont, dass genau diese Version der Figur den Erwartungen einer zeitgemäßen Lara Croft entspreche, die ihre Geschichte respektiert und gleichzeitig neu interpretiert.

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Kritik an Catalyst – und warum sie zu früh sein könnte

Anders fiel die Reaktion auf den ersten Trailer zu Tomb Raider: Catalyst aus. Einige Zuschauer empfinden Laras Gesicht dort als zu glatt oder untypisch. Andere wundern sich über die sichtbaren Unterschiede zwischen den beiden Versionen der Figur und stellen die erzählerische Kontinuität infrage.

Tomb Raider – Details und grafischer Vergleich sorgen für Aufsehen

Dabei weisen viele Spieler darauf hin, dass der gezeigte Catalyst-Trailer vollständig computergeneriert war. Legacy of Atlantis hingegen wurde bereits mit In-Engine-Material präsentiert, was eine realistischere Einschätzung des finalen Modells erlaubt.

Game Director erklärt die Design-Entscheidung

Game Director Will Kerslake stellte inzwischen klar, dass die Unterschiede beabsichtigt sind. Tomb Raider: Catalyst spielt chronologisch viele Jahre nach den Ereignissen von Tomb Raider: Underworld. Die Reboot-Trilogie fungiert dabei als Ursprungsgeschichte der Figur.

Catalyst zeigt somit eine deutlich ältere, erfahrenere Lara Croft – eine Abenteurerin, die viele Jahre voller Expeditionen hinter sich hat. Diese Entwicklung soll sich nicht nur in der Persönlichkeit, sondern auch im äußeren Erscheinungsbild widerspiegeln. Gleichzeitig betont das Entwicklerteam, dass beide Spiele auch für Neueinsteiger problemlos verständlich sein werden.

Zwei Spiele, eine Vision

Trotz der unterschiedlichen Meinungen ist eines klar: Das Interesse an der Tomb-Raider-Reihe ist so groß wie seit Jahren nicht mehr. Die parallele Entwicklung eines ambitionierten neuen Hauptteils und eines umfangreichen Remakes zeigt, dass Crystal Dynamics sowohl Nostalgie als auch neue Visionen bedienen möchte.

Wenn alles nach Plan läuft, erscheint Tomb Raider: Legacy of Atlantis bereits 2026. Tomb Raider: Catalyst folgt zu einem späteren Zeitpunkt und soll den nächsten großen Schritt für die Serie markieren.

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