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Modern Warfare 4 startet Season 1 und bringt eine wichtige Änderung für PS5 Spieler

Call of Duty: Modern Warfare 4 und Warzone starten am 6. November 2026 in ihre erste gemeinsame Season. Mit Update 1.111 veröffentlicht Activision ein umfangreiches Inhaltspaket, das neue Multiplayer-Karten, Waffen, Spielmodi und größere Änderungen für DMZ mitbringt. Auch technisch tut sich etwas: Auf der PlayStation 5 wird der 120-Hz-Performance-Modus künftig unabhängig von der VRR-Unterstützung des angeschlossenen Displays verfügbar sein.

Das Update erscheint auf PlayStation im Rahmen der Call-of-Duty-Anwendung unter Versionsnummer 1.111. Zusätzlich wird ein kleineres Multiplayer-Paket mit der Versionsnummer 1.003 verteilt.

Für Spieler bedeutet die neue Season nicht nur zusätzliche Inhalte. Infinity Ward hat außerdem zahlreiche Waffenwerte angepasst, technische Fehler beseitigt und Änderungen am Schutz vor unerlaubten Hilfsprogrammen vorgenommen.

Vier Multiplayer Karten erweitern Modern Warfare 4

Im klassischen Mehrspielermodus stehen zum Start vier zusätzliche Karten beziehungsweise Kartenvarianten bereit.

Mit Backstab geht es in eine verschneite Kleinstadt, während Canyon stärker auf offene Flächen, Höhenunterschiede und natürliche Deckung setzt.

Für langjährige Call-of-Duty-Fans dürfte besonders die Rückkehr von Shoot House interessant sein. Die bekannte Karte erscheint in einer neuen Umgebung, behält aber ihren charakteristischen Aufbau mit drei Hauptwegen.

Ergänzt wird die Auswahl durch Kill Block: Crash, eine besondere Kartenkombination für Gefechte mit sechs Spielern pro Team.

Auch bei den Spielmodi gibt es Veränderungen. Grind kehrt zurück und verlangt von den Spielern, eingesammelte Erkennungsmarken an bestimmten Stellen abzugeben. In Drop Zone kämpfen zwei Teams um wechselnde Kontrollpunkte, über die Abschussserien-Belohnungen verdient werden können.

Im weiteren Verlauf der Season soll außerdem Gauntlet 1v1 erscheinen. Der Modus setzt auf direkte Duelle, bei denen erfolgreiche Spieler anschließend gegen den nächsten Gegner antreten.

Neue Waffen und ein Battle Pass mit 100 Stufen

Zur ersten Season gehören zwei neue Basiswaffen.

Das Sturmgewehr Cronen Osprey setzt auf eine besonders hohe Feuerrate im Kaliber 5,56 mm. Die Maschinenpistole CSG-35 kann dagegen auch beidhändig eingesetzt werden und richtet sich damit stärker an Spieler, die direkte Gefechte auf kurze Distanz bevorzugen.

Zwei weitere Waffen sowie zusätzliche Aufsätze sollen im Laufe der Season folgen.

Parallel führt Infinity Ward einen Battle Pass mit 100 Stufen ein. Das Fortschrittssystem wird linear aufgebaut und besitzt einen automatischen Aufholmechanismus, der sich am jeweiligen Tag der Season orientiert.

Zu den Belohnungen gehören Waffenbaupläne, Operator-Skins, Finishing Moves, kosmetische Gegenstände, XP-Token und COD Points.

Darüber hinaus sind weitere zeitlich begrenzte Events geplant.

DMZ bekommt eine neue unterirdische Zone

Auch DMZ erhält größere Erweiterungen.

Im Mittelpunkt steht X01, eine bisher verborgene Anlage des Rüstungsunternehmens GRANIT Arms unterhalb von Hajin. Die unterirdische Einrichtung erweitert das Einsatzgebiet um neue Bereiche, zusätzliche Aufträge und weitere Gegner.

Spieler sollen dort neue Ausrüstung entdecken und zusätzliche Aufgaben absolvieren können.

Gleichzeitig überarbeitet Infinity Ward verschiedene Funktionen der Forward Operating Base, kurz FOB.

Dazu gehören ein neuer Händler, bei dem Waffen und Ausrüstung mit DMZ-Geld gekauft werden können, sowie weitere Informationen über gegnerische Kommandanten.

Zusätzlich wurden zahlreiche technische Probleme korrigiert. Unter anderem betreffen die Anpassungen fehlerhafte Extraktionshubschrauber, nicht funktionierende Missionen, Ausrüstungsgegenstände und die Darstellung von Inventarinhalten.

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PS5 Spieler erhalten eine Verbesserung beim 120 Hz Modus

Eine der interessantesten Änderungen betrifft die technische Darstellung auf aktuellen Konsolen.

Mit Season 1 öffnet Infinity Ward den Performance-Modus mit bis zu 120 Hz für sämtliche Spieler auf PlayStation 5 und Xbox Series X|S, sofern ein entsprechendes Display angeschlossen ist.

Bisher war diese Option teilweise an die Unterstützung von Variable Refresh Rate (VRR) gebunden.

Mit dem neuen Update entfällt diese Voraussetzung. Ein 120-Hz-fähiger Fernseher oder Monitor reicht künftig aus, um den Modus auswählen zu können.

Infinity Ward empfiehlt VRR weiterhin für ein möglichst gleichmäßiges Spielerlebnis.

Die Änderung bedeutet allerdings nicht, dass in jeder Spielsituation konstant 120 Bilder pro Sekunde erreicht werden. Die tatsächliche Bildrate kann weiterhin vom Spielgeschehen und der verwendeten Hardware abhängen.

Warzone wird vollständig integriert und ältere Konsolen fallen weg

Für Warzone markiert die erste Season ebenfalls einen größeren Einschnitt.

Der kostenlose Battle-Royale-Ableger wird vollständig mit Modern Warfare 4 verbunden. Dazu gehören neue Ausrüstungsgegenstände, zusätzliche Spielmechaniken und die Karten Hajin und Zodiac.

Mit dem Zipline Launcher und der Grabber Drone kommen neue Möglichkeiten hinzu, sich durch die Spielwelt zu bewegen und taktische Vorteile zu nutzen.

Gleichzeitig endet die Unterstützung der älteren Konsolengeneration für Warzone. Die Versionen für PlayStation 4 und Xbox One werden mit der Umstellung abgeschaltet.

Betroffene Spieler benötigen deshalb eine unterstützte aktuelle Plattform, wenn sie Warzone weiterhin spielen möchten.

Umfangreiche Waffenanpassungen und Fehlerbehebungen

Neben den neuen Inhalten enthält das Update zahlreiche Balance-Änderungen.

Unter anderem wurden die Schadensreichweiten verschiedener Sturmgewehre überarbeitet. Die M4 erhält beispielsweise eine höhere maximale Schadensreichweite, während bei anderen Waffen einzelne Trefferzonen und Geschossgeschwindigkeiten angepasst wurden.

Auch Minen, Abschussserien und weitere Ausrüstungsgegenstände wurden überarbeitet.

Darüber hinaus geht Activision stärker gegen das unerlaubte Programm Warzone Agent vor, mit dem Spieler gezielt Lobbys anhand ihrer vermuteten Spielstärke auswählen können.

Wer die Anwendung trotz entsprechender Warnung weiter nutzt, muss mit Zugriffsbeschränkungen und möglichen Sanktionen rechnen.

Weitere Aktualisierungen sind für den Verlauf von Season 1 angekündigt.

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