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PlayStation 6: Sony bestätigt planmäßige Entwicklung und die PS5 steht vor einem riesigen Meilenstein

Sony meldet sich mit neuen Aussagen zur PlayStation 6 und bestätigt, dass die Vorbereitungen für die nächste Konsolengeneration planmäßig voranschreiten. Während weiterhin über einen möglichen Release 2027 oder 2028 spekuliert wird, hat Finanzchefin Lin Tao im Rahmen der aktuellen Geschäftszahlen einen Einblick in die laufenden Planungen gegeben. Gleichzeitig erreicht die PlayStation 5 einen neuen Meilenstein: Weltweit wurden inzwischen 97,9 Millionen Konsolen ausgeliefert. Die magische Grenze von 100 Millionen Geräten rückt damit immer näher.

Sony bestätigt Fortschritte bei der PlayStation 6

Über die PlayStation 6 wird seit Monaten diskutiert. Gerüchte über neue AMD-Hardware, deutlich mehr Grafikleistung und einen möglichen Handheld machen regelmäßig die Runde.

Offizielle Informationen zur nächsten Konsole bleiben dagegen weiterhin selten.

Nun hat Sony im Rahmen seiner neuesten Quartalszahlen zumindest einen Einblick in den aktuellen Entwicklungsstand gegeben.

Finanzchefin Lin Tao erklärte, dass die Vorbereitungen für die nächste PlayStation-Plattform wie geplant verlaufen.

Außerdem möchte das Unternehmen im kommenden Geschäftsjahr weitere Fortschritte erzielen und stärker in die neue Plattform investieren.

Das nächste Sony-Geschäftsjahr beginnt am 1. April 2027.

Damit macht Sony deutlich, dass die kommende Konsolengeneration bereits eine wichtige Rolle in der langfristigen Planung spielt.

Eine offizielle Enthüllung der PlayStation 6 bedeutet diese Aussage allerdings noch nicht.

Mehr Investitionen ab 2027 geplant

Besonders interessant sind die Aussagen zur zukünftigen Finanzierung.

Sony sieht die Entwicklung neuer Hardware weiterhin als wichtigen Bestandteil seines Geschäfts.

Deshalb sollen ab dem kommenden Geschäftsjahr entsprechende Investitionen in die nächste Plattform fließen.

Lin Tao betonte, dass eine neue Konsole für das langfristige Wachstum von PlayStation von großer Bedeutung sei.

Gleichzeitig müsse das Unternehmen sorgfältig entscheiden, wie viel Geld in die Entwicklung investiert wird.

Die Ankündigung zeigt, dass Sony nicht einfach nur auf eine möglichst schnelle Veröffentlichung hinarbeitet.

Vielmehr soll die neue Plattform wirtschaftlich sinnvoll vorbereitet werden.

Das dürfte auch mit den gestiegenen Kosten für Speicherchips und andere Hardware-Komponenten zusammenhängen.

Gerade diese Faktoren hatten zuletzt Zweifel ausgelöst, ob eine neue PlayStation tatsächlich schon 2027 erscheinen könnte.

Bedeutet das einen PS6 Release im Jahr 2027?

Hier ist Vorsicht angebracht.

Sony hat weiterhin keinen offiziellen Veröffentlichungstermin für die PlayStation 6 bestätigt.

Dass die Entwicklung planmäßig verläuft, bedeutet nicht automatisch, dass die Konsole bereits 2027 auf den Markt kommt.

Auch ein Start im Jahr 2028 bleibt möglich.

Sony hatte bereits im August deutlich gemacht, dass noch kein konkreter Termin festgelegt wurde.

Darüber hatten wir in unserem Artikel PS6 Termin weiter offen: Sony lässt sich bei der neuen PlayStation Zeit berichtet.

Die neuen Aussagen ändern daran zunächst nichts.

Allerdings zeigen sie, dass die Arbeiten an der nächsten Plattform weiterlaufen und Sony die Planungen nicht grundsätzlich auf Eis gelegt hat.

Weitere Informationen zur möglichen Hardware, Leistung und einem PlayStation-Handheld findet ihr außerdem in unserer aktuellen Übersicht PlayStation 6: 40 Teraflops, Handheld, Release und Preis.

Dort unterscheiden wir zwischen bisherigen Gerüchten und tatsächlich bestätigten Informationen.

PlayStation 5 erreicht 97,9 Millionen ausgelieferte Konsolen

Neben den Aussagen zur nächsten Konsolengeneration veröffentlichte Sony neue Geschäftszahlen.

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Demnach wurden bis zum 30. September 2026 weltweit insgesamt 97,9 Millionen PlayStation-5-Konsolen ausgeliefert.

Allein zwischen Juli und September kamen weitere 2,6 Millionen Geräte hinzu.

Damit fehlen der PS5 rechnerisch nur noch 2,1 Millionen Einheiten bis zur 100-Millionen-Marke.

Allerdings fällt der Vergleich mit dem Vorjahr etwas schwächer aus.

Im entsprechenden Quartal 2025 hatte Sony noch rund vier Millionen Konsolen ausgeliefert.

Der Rückgang ist laut Unternehmen angesichts des fortgeschrittenen Lebenszyklus der PS5 erwartbar.

Die Konsole wird schließlich im November bereits sechs Jahre alt.

Trotzdem bleibt die installierte Basis enorm.

Mit fast 100 Millionen ausgelieferten Geräten verfügt Sony weiterhin über eine große Zielgruppe für neue Spiele und kostenpflichtige Dienste.

Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen Auslieferungen und tatsächlichen Verkäufen an Endkunden: Die offiziellen 97,9 Millionen beziehen sich auf die an den Handel gelieferten Konsolen.

PlayStation Network wächst trotz sinkender Hardwarezahlen

Auch bei den monatlich aktiven Nutzern meldet Sony ein Wachstum.

Im September 2026 waren insgesamt 127 Millionen Konten im PlayStation Network aktiv.

Das sind acht Millionen mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat.

Damit erreicht PlayStation für einen September einen neuen Höchststand.

Die Entwicklung zeigt, dass sich das Geschäft längst nicht mehr ausschließlich über den Verkauf neuer Konsolen definiert.

Spiele, Zusatzinhalte, Abonnements und digitale Dienstleistungen werden für Sony zunehmend wichtiger.

Auch bei den Spieleverkäufen zeigen die aktuellen Zahlen diese Entwicklung.

Im vergangenen Quartal wurden auf PS4 und PS5 zusammen 88,2 Millionen Spiele verkauft.

Rund 78 Prozent der vollständig verkauften Spiele entfielen auf digitale Downloads.

Für Sony ist das ein weiterer Hinweis darauf, wie stark sich der Markt inzwischen in Richtung digitaler Vertriebsmodelle verändert hat.

Speicherpreise bleiben eine Herausforderung

Ein interessantes Detail der aktuellen Geschäftszahlen betrifft die Hardwarekosten.

Sony bestätigt, dass steigende Speicherpreise weiterhin eine Herausforderung darstellen.

Das Unternehmen konnte die Mehrkosten bei der PlayStation 5 bisher unter anderem durch Preismaßnahmen, Einsparungen und eine angepasste Vermarktung ausgleichen.

Zudem hat Sony nach eigenen Angaben mit verschiedenen Zulieferern Vereinbarungen getroffen, um die benötigten Speichermengen für das kommende Geschäftsjahr abzusichern.

Das ist auch mit Blick auf die PlayStation 6 interessant.

Denn eine neue Konsolengeneration benötigt moderne Komponenten, deren Preise einen erheblichen Einfluss auf den späteren Verkaufspreis haben können.

Ob die PS6 dadurch teurer wird als erwartet, lässt sich derzeit allerdings nicht seriös vorhersagen.

Sony hat weder einen offiziellen Preis noch konkrete technische Daten veröffentlicht.

PS5 bleibt wichtig, während Sony die Zukunft vorbereitet

Die aktuellen Aussagen zeigen, dass Sony derzeit zwei Ziele gleichzeitig verfolgt.

Einerseits soll die PlayStation 5 weiterhin erfolgreich bleiben und möglichst viele Spieler erreichen.

Andererseits müssen die Grundlagen für die nächste Konsolengeneration geschaffen werden.

Mit fast 100 Millionen ausgelieferten PS5-Konsolen hat Sony eine starke Ausgangsposition.

Gleichzeitig dürfte die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für den Generationswechsel zunehmend wichtiger werden.

Eine zu frühe Veröffentlichung könnte angesichts steigender Hardwarekosten riskant sein.

Wartet Sony dagegen zu lange, könnten sich Spieler fragen, wann endlich der nächste große technische Sprung kommt.

Die heute veröffentlichten Aussagen liefern zumindest eine klare Botschaft: Die Vorbereitung der PlayStation 6 schreitet laut Sony planmäßig voran.

Wann wir die Konsole erstmals offiziell sehen und welche technischen Neuerungen sie tatsächlich bietet, bleibt allerdings weiterhin offen.

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