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Razer enthüllt Luxus Controller für PS5 und baut weltweit nur 1.337 Exemplare

Magnesiumgehäuse, ein ungewöhnliches Glas-Touchpad und eine streng limitierte Auflage: Razer hat mit der Raiju V3 Pro Signature Edition einen neuen Premium-Controller für die PlayStation 5 vorgestellt. Das Modell richtet sich nicht nur an anspruchsvolle Spieler, sondern ausdrücklich auch an Sammler. Weltweit sollen zunächst lediglich 1.337 individuell nummerierte Exemplare erscheinen. Technisch setzt Razer weiterhin auf präzise TMR-Analogsticks, sechs zusätzliche Tasten und eine besonders schnelle Funkverbindung.

Razer bringt streng limitierten PS5 Controller

Der Zubehörhersteller Razer hat am 3. November 2026 eine besondere Version seines bekannten Raiju V3 Pro angekündigt.

Die neue Signature Edition soll das bisher aufwendigste Modell der Controller-Reihe darstellen.

Im Mittelpunkt stehen dabei weniger vollkommen neue Spielfunktionen als vielmehr die verwendeten Materialien und das außergewöhnliche Design.

Razer produziert zunächst nur 1.337 individuell nummerierte Exemplare.

Jeder Controller erhält damit eine eigene Seriennummer innerhalb der limitierten Auflage.

Die ungewöhnliche Zahl ist eine Anspielung auf die bekannte Gaming-Bezeichnung „1337“, die sich aus dem Begriff „Leet“ ableitet.

Damit setzt Razer bewusst auf eine Verbindung aus Gaming-Kultur und exklusivem Sammlerprodukt.

Das Modell ist offiziell für die PlayStation 5 lizenziert und kann außerdem am PC verwendet werden.

Magnesium statt gewöhnlichem Kunststoff

Die wohl auffälligste Neuerung betrifft das Gehäuse.

Während herkömmliche Gaming-Controller überwiegend auf Kunststoff setzen, besitzt die Signature Edition eine Außenstruktur aus einer Magnesiumlegierung.

Das Material soll eine hohe Stabilität mit einem vergleichsweise geringen Gewicht verbinden.

Besonders ungewöhnlich ist die offene Gestaltung der Gehäuseteile.

Razer verwendet eine polygonale Struktur, durch die Teile des inneren Aufbaus sichtbar bleiben.

Eine spezielle Beschichtung soll empfindliche Bereiche vor Verschmutzungen schützen.

Hinzu kommen strukturierte Griffbereiche aus mattschwarzem TPU, die auch bei längeren Spielsitzungen sicheren Halt bieten sollen.

Ein weiteres auffälliges Detail befindet sich auf der Vorderseite.

Das Touchpad besteht aus getöntem, teilweise transparentem Glas und besitzt ein eingraviertes Razer-Logo.

Dadurch entsteht ein deutlich anderer Eindruck als beim gewöhnlichen Raiju V3 Pro oder beim DualSense von Sony.

Trotz der aufwendigeren Materialien wiegt der Controller laut Hersteller nur rund 260 Gramm.

Zum Vergleich: Der reguläre Raiju V3 Pro bringt nach Razers Angaben ungefähr 258 Gramm auf die Waage.

Das zusätzliche Gewicht fällt damit überraschend gering aus.

TMR Sticks sollen besonders präzise arbeiten

Unter der ungewöhnlichen Außenhülle steckt weiterhin bekannte Technik.

Razer setzt auf symmetrisch angeordnete TMR-Analogsticks.

Die Abkürzung steht für Tunneling Magnetoresistance.

Im Gegensatz zu klassischen Potentiometer-Sticks arbeiten diese Sensoren berührungslos.

Dadurch sollen Verschleißerscheinungen reduziert und ungewollte Eingaben durch Stick-Drift vermieden werden.

Gerade bei teuren Controllern ist das ein wichtiges Verkaufsargument.

Schließlich zählt Stick-Drift seit Jahren zu den häufig diskutierten Problemen moderner Gamepads.

Allerdings bedeutet die TMR-Technik nicht, dass ein Controller grundsätzlich niemals einen Defekt entwickeln kann.

Die Sensoren reduzieren vor allem bestimmte mechanische Verschleißrisiken.

Razer kombiniert sie mit austauschbaren Stick-Kappen, sodass Spieler ihre bevorzugte Höhe und Form verwenden können.

Sechs zusätzliche Tasten für schnelle Eingaben

Wie der reguläre Raiju V3 Pro verfügt auch die Signature Edition über sechs frei belegbare Zusatztasten.

Vier davon befinden sich auf der Rückseite des Controllers.

Sie besitzen einen deutlich spürbaren Druckpunkt, der an die Klickmechanik einer Gaming-Maus erinnert.

Hinzu kommen zwei zusätzliche Bumper an der Oberseite.

Diese sind insbesondere für Spieler interessant, die ihre Finger in einer sogenannten Claw-Grip-Haltung verwenden.

Die Tasten können mit unterschiedlichen Funktionen belegt werden.

Beispielsweise lässt sich in einem Shooter das Springen, Nachladen oder Wechseln der Ausrüstung auf die Rückseite legen.

Dadurch müssen Spieler ihre Daumen seltener von den Analogsticks nehmen.

Auch die Empfindlichkeit der Sticks und das Verhalten der Trigger können angepasst werden.

Die Konfiguration erfolgt über Razer Synapse am PC oder über die mobile Razer-App.

Eigene Einstellungen lassen sich direkt auf dem Controller speichern.

Bis zu 2.000 Hz auf dem PC

Die Signature Edition unterstützt außerdem Razers HyperSpeed-Wireless-Technologie.

Für die kabellose Verbindung wird ein mitgelieferter USB-Dongle verwendet.

Auf dem PC unterstützt das Modell mit HyperPolling Wireless eine Abfragerate von bis zu 2.000 Hz.

Dabei wird die Position der Eingabeelemente besonders häufig an das System übertragen.

Das kann die Reaktionszeit bei schnellen Eingaben reduzieren.

Wichtig ist allerdings, dass diese Angabe ausdrücklich für den PC-Betrieb gilt.

Eine entsprechende Abfragerate von 2.000 Hz für die PlayStation 5 wurde von Razer nicht angekündigt.

Auf der Konsole steht weiterhin die offiziell lizenzierte PS5-Unterstützung im Mittelpunkt.

Neben der kabellosen Nutzung kann der Controller auch über ein USB-Kabel verbunden werden.

Hochwertiges Zubehör gehört zum Lieferumfang

Razer legt der Signature Edition verschiedene Zubehörteile bei.

Dazu gehören zusätzliche Analogstick-Kappen in unterschiedlichen Formen und Höhen.

Außerdem erhalten Käufer vier austauschbare Abdeckungen für die rückseitigen Tasten.

Damit lässt sich das Layout an die eigenen Vorlieben anpassen.

Ein spezielles Werkzeug aus eloxiertem Aluminium ermöglicht den Austausch der entsprechenden Bauteile.

Auch eine Transporttasche mit hochwertiger Kunstlederoberfläche gehört zum Lieferumfang.

Hinzu kommen der kabellose HyperSpeed-Adapter und ein USB-A-auf-USB-C-Kabel.

Mit dieser Ausstattung möchte Razer deutlich machen, dass es sich nicht nur um einen regulären Controller mit anderer Farbe handelt.

Vor allem das Gehäuse, die Materialien und die geringe Stückzahl sollen den besonderen Charakter unterstreichen.

Wir haben den normalen Raiju V3 Pro bereits getestet

Interessant ist die neue Edition auch deshalb, weil wir den regulären Raiju V3 Pro bereits ausführlich auf PSINFO getestet haben.

In unserem Test des Razer Raiju V3 Pro erreichte der Controller eine Bewertung von 8,0 von 10 Punkten.

Besonders positiv fielen die präzisen TMR-Sticks, die schnellen Trigger und die umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten auf.

Auch die zusätzlichen Tasten und die stabile Funkverbindung konnten im Praxiseinsatz überzeugen.

Allerdings gab es einige Kritikpunkte.

So verzichtet das Modell auf bestimmte Funktionen, die beim originalen DualSense für ein besonders intensives Spielerlebnis sorgen.

Dazu gehören insbesondere die adaptive Trigger-Technologie und das ausgeprägte haptische Feedback.

Für klassische Einzelspieler-Abenteuer ist der reguläre DualSense deshalb für manche Spieler die interessantere Wahl.

Die Raiju-Reihe konzentriert sich dagegen bewusst auf schnelle Eingaben und kompetitives Spielen.

Ob die Signature Edition bei der eigentlichen Performance spürbare Verbesserungen gegenüber dem Standardmodell bietet, lässt sich aus der Ankündigung noch nicht ableiten.

Viele der wichtigsten technischen Eigenschaften sind bei beiden Modellen bereits vorhanden.

Wie viel kostet die Signature Edition?

Einen verbindlichen deutschen Verkaufspreis nennt Razer in der offiziellen Ankündigung bislang nicht.

Auch ein konkreter Termin für den Verkaufsstart in Deutschland wurde noch nicht veröffentlicht.

Zum Vergleich: Der reguläre Raiju V3 Pro kostet im deutschen Razer-Shop derzeit 209,99 Euro.

Die Signature Edition dürfte aufgrund der aufwendigeren Materialien und der begrenzten Stückzahl eine deutlich andere Zielgruppe ansprechen.

Wie groß der Aufpreis tatsächlich ausfallen wird, bleibt aber offen.

Mit zunächst nur 1.337 nummerierten Exemplaren setzt Razer jedenfalls auf eine künstlich begrenzte Verfügbarkeit.

Ob später weitere Produktionsserien folgen, ist derzeit ebenfalls nicht bekannt.

Für Sammler dürfte die neue Ausführung besonders interessant sein.

Spieler, die dagegen hauptsächlich einen leistungsfähigen PS5-Controller suchen, finden viele der technischen Eigenschaften bereits beim regulären Raiju V3 Pro.

Gerade deshalb wird der endgültige Preis entscheidend sein.

Denn während Magnesium, Glas und die exklusive Gestaltung optisch beeindrucken können, bleibt die Frage, welchen praktischen Mehrwert diese Materialien beim täglichen Spielen tatsächlich bieten.

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