NewsARC Raiders erreicht unglaubliche Zahlen und selbst die Entwickler dürften staunen

ARC Raiders erreicht unglaubliche Zahlen und selbst die Entwickler dürften staunen

Sechs Milliarden gespielte Raids in nur einem Jahr: Embark Studios hat zum ersten Geburtstag von ARC Raiders beeindruckende Statistiken veröffentlicht. Umgerechnet haben Spieler seit dem Start durchschnittlich mehr als 16 Millionen Einsätze pro Tag absolviert. Dazu kommen 14,8 Milliarden zerstörte Maschinen und eine gesamte Spielzeit, die sich auf Hunderttausende Jahre summiert. Besonders interessant ist allerdings, was die Entwickler in ihrer Statistik nicht verraten: Zahlen zu den Kämpfen zwischen Spielern fehlen vollständig.

ARC Raiders kommt auf 16 Millionen Raids pro Tag

Am 30. Oktober 2025 erschien ARC Raiders für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC. Ein Jahr später gehört der Extraction-Shooter zu den erfolgreichsten neuen Multiplayer-Marken der vergangenen Jahre.

Zum ersten Geburtstag veröffentlichte Embark Studios eine Reihe von Statistiken, die verdeutlichen, wie intensiv das Spiel seit seiner Veröffentlichung genutzt wurde.

Die mit Abstand beeindruckendste Zahl betrifft die absolvierten Einsätze.

Innerhalb von zwölf Monaten wurden insgesamt rund sechs Milliarden Raids gespielt.

Umgerechnet entspricht das durchschnittlich etwa 16,4 Millionen Einsätzen pro Tag.

Dabei ist eine wichtige Unterscheidung notwendig: Diese Zahl beschreibt die Anzahl der gespielten Raids, nicht die Anzahl unterschiedlicher Spieler.

Ein einzelner Nutzer kann schließlich mehrere Einsätze hintereinander absolvieren und damit mehrfach in der Statistik auftauchen.

Trotzdem zeigt das Ergebnis, wie häufig Spieler in die gefährlichen Gebiete des Rust Belt aufgebrochen sind.

Insgesamt 342.000 Jahre Spielzeit

Noch eindrucksvoller fällt die gesamte Spielzeit aus.

Laut den veröffentlichten Zahlen verbrachten Spieler zusammengerechnet rund 180 Milliarden Minuten in ARC Raiders.

Das entspricht drei Milliarden Stunden.

Rechnet man diese Zeit in Jahre um, ergibt sich ein Wert von ungefähr 342.000 Jahren.

Natürlich handelt es sich dabei um die aufsummierte Spielzeit der gesamten Community.

Es bedeutet nicht, dass einzelne Spieler derart lange unterwegs waren.

Der Vergleich verdeutlicht allerdings die enorme Menge an Zeit, die Menschen innerhalb eines einzigen Jahres in das Spiel investiert haben.

Das ist bemerkenswert, weil ARC Raiders kein klassisches Online-Rollenspiel mit einer riesigen Kampagne ist.

Stattdessen lebt der Shooter von vergleichsweise kurzen, aber riskanten Einsätzen.

Spieler verlassen ihre sichere Basis, sammeln Ausrüstung, bekämpfen Maschinen und versuchen anschließend, mit möglichst wertvoller Beute zu entkommen.

Dabei können auch andere Spieler jederzeit zur Gefahr werden.

Die Mischung aus Risiko, Belohnung und unvorhersehbaren Begegnungen scheint viele Nutzer langfristig zu beschäftigen.

14,8 Milliarden ARC Maschinen zerstört

Auch die Gegnerstatistiken fallen gewaltig aus.

Insgesamt wurden innerhalb des ersten Jahres rund 14,8 Milliarden ARC-Maschinen zerstört.

Dabei handelt es sich um die feindlichen Maschinen, die den Rust Belt bevölkern und je nach Typ unterschiedliche Gefahren darstellen.

Besonders interessant sind die Zahlen zu den größeren Gegnern.

Fast vier Millionen ARC Queens wurden von der Community ausgeschaltet.

Hinzu kommen genau 2.919.521 besiegte Matriarchen.

Gerade diese besonders mächtigen Gegner verlangen häufig ein koordiniertes Vorgehen.

Spieler müssen ihre Ausrüstung sorgfältig vorbereiten, Schwachstellen ausnutzen und gleichzeitig darauf achten, nicht von anderen Raiders überrascht zu werden.

Auch eine kuriose Statistik hat Embark veröffentlicht.

Ein einzelner Spieler soll insgesamt 5.643 andere Raiders geheilt haben.

In einem einzigen Einsatz wurden außerdem 18 Spieler von Fremden geheilt.

Solche Zahlen zeigen eine Seite des Shooters, die im Alltag manchmal etwas untergeht.

Denn trotz der Möglichkeit, andere Spieler anzugreifen, entstehen innerhalb der Einsätze immer wieder spontane Kooperationen.

Warum fehlen sämtliche PvP Statistiken?

Ein auffälliges Detail der veröffentlichten Jahresbilanz betrifft die Auswahl der Zahlen.

Embark Studios konzentriert sich nahezu vollständig auf Kämpfe gegen Maschinen und auf kooperative Aktionen.

Informationen über die direkten Auseinandersetzungen zwischen Spielern fehlen dagegen.

So verrät das Studio beispielsweise nicht, wie viele Raiders von anderen Spielern ausgeschaltet wurden.

Auch zur Menge erbeuteter Gegenstände oder zum verursachten Schaden innerhalb von PvP-Gefechten gibt es keine entsprechenden Angaben.

Ob Embark diese Statistiken bewusst zurückhält oder sich für eine stärker auf Zusammenarbeit ausgerichtete Jubiläumsauswahl entschieden hat, ist nicht bekannt.

Daraus lässt sich deshalb keine verlässliche Aussage über die Häufigkeit oder Beliebtheit von PvP-Kämpfen ableiten.

Interessant ist die Entscheidung dennoch.

Schließlich gehört gerade die Ungewissheit darüber, ob andere Spieler freundlich oder feindlich reagieren, zu den wichtigsten Besonderheiten von ARC Raiders.

Bereits Anfang des Jahres hatten wir darüber berichtet, wie ARC Raiders sein Matchmaking anhand des Spielstils anpasst.

Dabei berücksichtigt das System unter anderem, ob Nutzer eher Kämpfe gegen andere Spieler suchen oder möglichst friedlich unterwegs sind.

PvE Test erreicht ebenfalls beeindruckende Zahlen

Passend dazu hatte Embark Studios im Oktober eine besonders interessante Neuerung ausprobiert.

Für begrenzte Zeit konnten Spieler an einem PvE-Test teilnehmen, bei dem direkte Kämpfe zwischen menschlichen Spielern deaktiviert waren.

Stattdessen konzentrierten sich die Teilnehmer auf die Maschinengegner und das gemeinsame Erkunden der Spielwelt.

Auch dieses Experiment wurde offenbar intensiv genutzt.

Innerhalb des Testzeitraums wurden mehr als 30 Millionen PvE-Raids gestartet.

Die Zahl zeigt, dass durchaus Interesse an einer Variante ohne direkte Spielerkämpfe besteht.

Allerdings ist bislang unklar, ob daraus ein dauerhafter Modus entstehen wird.

Embark wertet weiterhin Rückmeldungen und Daten aus.

Das Entwicklerteam muss dabei verschiedene Fragen berücksichtigen.

Ein zusätzlicher PvE-Modus könnte neue Zielgruppen ansprechen, gleichzeitig aber auch Auswirkungen auf die bestehende Spielökonomie und das reguläre Matchmaking haben.

Eine endgültige Entscheidung wurde noch nicht angekündigt.

Mehr als 16 Millionen verkaufte Spiele

Die außergewöhnlich hohen Aktivitätszahlen passen zum bisherigen wirtschaftlichen Erfolg von ARC Raiders.

Bereits im August hatte Publisher Nexon mehr als 16,3 Millionen verkaufte Exemplare bestätigt.

Damit entwickelte sich das Spiel zu einer der wichtigsten Veröffentlichungen in der Unternehmensgeschichte.

In unserem früheren Bericht ARC Raiders knackt die nächste Mega-Marke und überschreitet 16 Millionen Verkäufe hatten wir die Verkaufszahlen ausführlich eingeordnet.

Der Shooter konnte sich damit auch gegen zahlreiche etablierte Marken behaupten.

Ein wichtiger Faktor dürfte die Mischung aus kooperativen Einsätzen, gefährlichen Gegnern und der ständigen Bedrohung durch andere Spieler sein.

Außerdem hat Embark das Spiel seit seiner Veröffentlichung regelmäßig erweitert.

Neue Karten, Gegner und Fortschrittssysteme sollen dafür sorgen, dass auch erfahrene Spieler immer wieder zurückkehren.

Großes Oktober Update brachte neue Spieler zurück

Zuletzt veröffentlichte Embark mit Frozen Trail die bislang umfangreichste Erweiterung für ARC Raiders.

Das Update führte unter anderem eine verschneite Region namens Pendola Pass ein.

Neue Wetterbedingungen, zusätzliche ARC-Gegner und überarbeitete Fortschrittssysteme ergänzten das Spiel.

Gleichzeitig konnten Interessierte ARC Raiders für einige Tage kostenlos ausprobieren.

Über diese Aktion hatten wir bereits in unserem Artikel ARC Raiders wird für begrenzte Zeit kostenlos spielbar berichtet.

Die Verbindung aus umfangreichem Update und kostenlosem Testzeitraum sollte sowohl neue als auch ehemalige Spieler ansprechen.

Dazu kam kurz darauf das Experiment mit dem PvE-Matchmaking.

Diese Maßnahmen zeigen, dass Embark auch ein Jahr nach der Veröffentlichung weiter versucht, das Spiel für unterschiedliche Zielgruppen interessant zu halten.

Ob die jüngsten Änderungen langfristig zu einem erneuten Wachstum führen, lässt sich aus den Jahresstatistiken allein allerdings nicht ablesen.

Die sechs Milliarden Raids verteilen sich schließlich über den gesamten Zeitraum seit Oktober 2025.

ARC Raiders bleibt ein außergewöhnlicher Multiplayer Erfolg

Nach seinem ersten Jahr kann ARC Raiders auf beeindruckende Ergebnisse zurückblicken.

Sechs Milliarden absolvierte Einsätze, 14,8 Milliarden zerstörte Maschinen und rund 342.000 Jahre zusammengerechnete Spielzeit verdeutlichen, welche Dimensionen das Spiel inzwischen erreicht hat.

Gleichzeitig zeigt der erfolgreiche PvE-Test, dass sich die Community auch weiterhin neue Möglichkeiten wünscht.

Für Embark Studios dürfte deshalb vor allem die Frage entscheidend sein, wie ARC Raiders im zweiten Jahr weiterentwickelt wird.

Neue Inhalte allein werden langfristig möglicherweise nicht ausreichen.

Auch das Zusammenspiel zwischen kooperativen Spielern und jenen, die gezielt PvP-Gefechte suchen, bleibt eine zentrale Herausforderung.

Die veröffentlichten Jubiläumszahlen zeigen zumindest, dass ARC Raiders längst mehr ist als ein kurzfristiger Multiplayer-Hype.

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3 Kommentare

  1. Die veröffentlichten Zahlen sind beeindruckend, vor allem die sechs Milliarden Raids und die zusammengerechneten 342.000 Jahre Spielzeit verdeutlichen die Aktivität. Gleichzeitig wäre es hilfreich, wenn Embark detailliertere PvP-Daten liefern würde, um das Zusammenspiel besser zu verstehen.

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