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Star Wars Zero Company bekommt großes PS5 Update und ein Fehler kann jetzt tödlich enden

Electronic Arts und Bit Reactor haben am 15. Oktober 2026 Patch 1.2 für Star Wars Zero Company veröffentlicht. Das rundenbasierte Taktikspiel erhält damit eine Neuerung, die vor allem erfahrene Spieler interessieren dürfte: Mit zusätzlichen Kampagnenmodifikatoren lässt sich der Schwierigkeitsgrad individuell verschärfen. Wer möchte, kann sogar einstellen, dass ein besiegtes Teammitglied sofort und dauerhaft stirbt. Eine zweite Chance gibt es dann nicht mehr.

Neben den neuen Hardcore-Regeln überarbeitet das Update mehrere Fähigkeiten, senkt zahlreiche Upgrade-Kosten und behebt verschiedene Fehler. Besonders einige bislang sehr mächtige Kombinationen werden abgeschwächt.

Ein verlorener Kampf kann jetzt endgültige Folgen haben

Die wichtigste Neuerung von Patch 1.2 sind die Kampagnenmodifikatoren.

Diese können beim Start einer neuen Kampagne unabhängig vom gewählten Schwierigkeitsgrad aktiviert werden.

Spieler dürfen damit bestimmte Grundregeln des Spiels verändern und das taktische Risiko erheblich erhöhen.

Besonders drastisch ist die neue Option für sofortigen permanenten Tod.

Normalerweise können Agenten mehrere Verletzungen erleiden, bevor sie endgültig aus dem Team ausscheiden. Mit der entsprechenden Einstellung genügt bereits eine einzige Niederlage während einer taktischen Mission.

Der betroffene Charakter ist dann dauerhaft verloren.

Wer es etwas weniger kompromisslos möchte, kann stattdessen eine Grenze von zwei Niederlagen festlegen.

Die bisherige Standardregel mit drei Verletzungsstufen bleibt ebenfalls verfügbar.

Wichtig ist, dass sich diese besonders harten Regeln auf taktische Kämpfe beziehen. Verletzungen während bestimmter Einsätze auf der Galaxiekarte werden gesondert behandelt.

Der Tod kann auch vom Zufall abhängen

Noch unberechenbarer wird das Spiel mit den neuen Todesrisiko-Einstellungen.

Hier können Spieler eine feste Wahrscheinlichkeit aktivieren, dass ein Agent nach seiner Niederlage dauerhaft stirbt.

Beim statischen Risiko liegt diese Wahrscheinlichkeit bei 20 Prozent.

Deutlich gefährlicher ist die eskalierende Variante.

Dabei beginnt das Risiko ebenfalls bei 20 Prozent, steigt nach einer überlebten Niederlage zunächst auf 40 Prozent und nach einer weiteren auf 80 Prozent.

Wer wiederholt dieselben Agenten in gefährliche Situationen schickt, setzt damit immer mehr aufs Spiel.

Diese Regeln könnten besonders für Spieler interessant sein, die bereits mehrere Kampagnen abgeschlossen haben und neue Herausforderungen suchen.

Das Entwicklerteam empfiehlt allerdings, zunächst die normalen Spielregeln kennenzulernen.

Auch Gesundheit und Trefferchancen lassen sich verändern

Die Modifikatoren beschränken sich nicht auf Verletzungen und Todesfälle.

Spieler können außerdem festlegen, wie stark ihre Agenten im Verlauf einer Kampagne zusätzliche Lebenspunkte erhalten.

Auf Wunsch lässt sich dieser Gesundheitszuwachs sogar vollständig deaktivieren.

Weitere Einstellungen verändern die taktischen Kämpfe.

So können unterstützende Schüsse künftig verfehlen, anstatt automatisch ihr Ziel zu treffen.

Gegner dürfen mit einem zusätzlichen Modifikator kritische Treffer verursachen, die acht weitere Schadenspunkte anrichten.

Auch die bisher mögliche hundertprozentige Trefferchance eigener Fernkampfangriffe lässt sich auf maximal 99 Prozent begrenzen.

Wer noch mehr Herausforderung möchte, kann das spätere Wechseln von Waffen, Talenten oder Spezialisierungen sperren.

Dadurch werden Entscheidungen bei der Teamzusammenstellung wesentlich verbindlicher.

Die neuen Optionen gelten nur für neu gestartete Kampagnen. Bereits laufende Spielstände können nicht nachträglich mit diesen Modifikatoren ausgestattet werden.

Besonders mächtige Fähigkeiten werden abgeschwächt

Auch beim Balancing greift Bit Reactor ein.

Die Figur Cly darf ihren Combat Jump künftig nur noch einmal pro Runde einsetzen.

Ihre Elektroweb-Pfeile sind auf drei Anwendungen pro Runde begrenzt.

Laut Entwickler soll das verhindern, dass einzelne Fähigkeiten in bestimmten Kombinationen nahezu unbegrenzt eingesetzt werden können.

Auch die Astromech-Droiden werden angepasst.

Ihre Selbstreparatur ist jetzt auf zwei Anwendungen pro Kampf begrenzt.

Zusätzlich kann die Fähigkeit Built-In Comlink auf höchster Stufe nur noch dreimal pro Runde verwendet werden.

Damit wollen die Entwickler besonders mächtige Kombinationen eindämmen, bei denen Droiden einander zusätzliche Aktionspunkte verschaffen konnten.

Auch die Scout-Klasse wurde angepasst, damit sie nicht mehr durch nahezu jeden Angriff zusätzliche taktische Vorteile erzeugen kann.

Das Ziel ist ein ausgewogeneres Kampfsystem, in dem nicht einzelne Fähigkeiten den gesamten Kampf bestimmen.

Viele Upgrades werden deutlich günstiger

Eine erfreuliche Änderung betrifft die Kosten verschiedener Verbesserungen.

Bit Reactor hat nach eigenen Angaben festgestellt, dass Spieler die Upgrade-Einrichtung seltener nutzten als ursprünglich vorgesehen.

Ein wichtiger Grund waren die hohen Kosten.

Deshalb werden zahlreiche Waffen-, Crew- und Einrichtungsverbesserungen mit Patch 1.2 günstiger.

Einige Upgrades kosten jetzt weniger als die Hälfte ihres bisherigen Preises.

Auch die Rekrutierung neuer Teammitglieder wurde vereinfacht.

Neue Agenten kosten nun grundsätzlich 100 Credits.

Damit soll es leichter werden, die eigene Mannschaft zu erweitern und verschiedene taktische Zusammenstellungen auszuprobieren.

Gerade in Verbindung mit den neuen Permadeath-Regeln ist das sinnvoll: Wer einen wichtigen Agenten dauerhaft verliert, benötigt schließlich eine Möglichkeit, seinen Trupp wieder aufzufüllen.

EA reagiert auf Kritik am Schwierigkeitsgrad

Die neuen Kampagnenregeln kommen nicht zufällig.

In der Community wurde zuletzt häufiger darüber diskutiert, dass sich Star Wars Zero Company mit bestimmten Fähigkeiten und Teamkombinationen vergleichsweise leicht beherrschen lässt.

Mit Patch 1.2 reagieren die Entwickler auf diesen Wunsch nach größeren Herausforderungen.

Dabei bleibt das bisherige Spielerlebnis erhalten.

Wer keine Lust auf besonders harte Regeln hat, kann die Kampagne weiterhin mit den normalen Einstellungen spielen.

Die neuen Modifikatoren sind freiwillig.

Für erfahrene Taktikfans könnte sich dadurch allerdings ein völlig anderes Spielerlebnis ergeben.

Schließlich verändert sich die eigene Vorgehensweise erheblich, wenn ein einziger Fehler den endgültigen Verlust eines über viele Stunden entwickelten Charakters bedeuten kann.

Patch 1.2 ist ab sofort für PS5 erhältlich

Star Wars Zero Company ist seit dem 27. August 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC erhältlich.

Das Einzelspieler-Taktikspiel spielt zur Zeit der Klonkriege und lässt Spieler eine eigene Mannschaft aus unterschiedlichen Star-Wars-Figuren zusammenstellen.

Neben den Kämpfen spielen die Beziehungen innerhalb des Teams und die Weiterentwicklung einzelner Agenten eine wichtige Rolle.

Mit dem neuen Update erhalten insbesondere erfahrene Spieler mehr Möglichkeiten, ihre Kampagne nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Gleichzeitig sollen günstigere Upgrades und verschiedene Fehlerbehebungen das allgemeine Spielerlebnis verbessern.

Patch 1.2 steht ab sofort zur Verfügung.

Die vollständigen Änderungen sind in den offiziellen Patchnotes von Electronic Arts aufgeführt.

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