NewsEA bremst bei FC 27 vorerst keine großen Gameplay Balance Änderungen

EA bremst bei FC 27 vorerst keine großen Gameplay Balance Änderungen

EA Sports FC 27 ist erst seit wenigen Tagen erhältlich, doch die Entwickler wollen beim Gameplay zunächst bewusst nicht zu stark eingreifen. Große Balance-Änderungen sind in den ersten Title Updates vorerst nicht geplant. Stattdessen möchte das Team beobachten, wie sich das Spiel entwickelt, welche Taktiken sich durchsetzen und wie die Community mit den neuen Mechaniken umgeht.

Ganz stillstehen soll FC 27 allerdings nicht. Bugfixes, Verbesserungen an der Bedienung und weitere Quality-of-Life-Änderungen sind weiterhin vorgesehen.

EA will dem neuen Gameplay zunächst Zeit geben

Die Entwickler begründen ihre Zurückhaltung vor allem damit, dass sich das Spielgefühl in den ersten Wochen nach Release häufig schnell verändert.

Spieler lernen neue Mechaniken kennen, entdecken effektivere Taktiken und bauen stärkere Teams auf. Was direkt zum Start übermächtig oder zu schwach wirkt, kann sich deshalb wenige Wochen später bereits anders darstellen.

EA möchte vermeiden, auf erste Trends zu schnell mit größeren Balance-Anpassungen zu reagieren.

Stattdessen soll das Gameplay zunächst Zeit bekommen, sich zu stabilisieren.

Der ursprüngliche Launch-Zustand soll damit vorerst weitgehend erhalten bleiben.

Bugs und offensichtliche Probleme werden trotzdem behoben

Die Entscheidung bedeutet allerdings nicht, dass EA Sports FC 27 in den kommenden Wochen keine Updates erhält.

Die Entwickler wollen weiterhin Fehler beheben und Probleme angehen, die das Spielerlebnis deutlich beeinträchtigen.

Auch unbeabsichtigtes Verhalten einzelner Systeme kann weiterhin angepasst werden.

Der Unterschied liegt vor allem darin, dass EA derzeit keine größeren Änderungen an der grundsätzlichen Spielbalance plant.

Das betrifft beispielsweise Mechaniken, die zwar stark wirken, aber technisch korrekt funktionieren.

Ultimate Team wird genau beobachtet

Besonders aufmerksam verfolgt das Team derzeit die Entwicklung von Ultimate Team.

Mit FC 27 wurden mehrere größere Änderungen eingeführt.

Dazu gehört unter anderem die neue Gallery, über die Spieler langfristige Entwicklungen ihres Vereins verfolgen können.

Auch Player Items und andere Progressionssysteme wurden erweitert.

EA möchte zunächst sehen, wie diese Mechaniken im echten Spielbetrieb funktionieren und welchen Einfluss sie auf die Spielzeit sowie auf Modi wie Squad Battles haben.

Größere Anpassungen sollen deshalb erst vorgenommen werden, wenn genügend Daten vorliegen.

Dynamic OVR und Ausdauer stehen unter Beobachtung

Auch verschiedene neue Gameplay-Systeme bleiben auf dem Prüfstand.

Dazu gehören Dynamic OVR und das neue Ausdauersystem.

Diese Mechaniken können erheblichen Einfluss darauf haben, wie sich Spieler und Mannschaften über längere Partien hinweg verhalten.

EA will deshalb zunächst beobachten, wie stark die Community diese Systeme nutzt und welche Spielweisen sich daraus entwickeln.

Erst danach soll entschieden werden, ob größere Anpassungen notwendig sind.

The Grounds bekommt weitere Verbesserungen

Ein Bereich, an dem bereits gearbeitet wird, ist The Grounds.

Der neue Social-Bereich gehört zu den größeren Neuerungen von EA Sports FC 27, hatte zum Start aber mit verschiedenen Problemen zu kämpfen.

Die Entwickler wollen unter anderem die Wartezeiten bei Kickabouts reduzieren.

Auch für Clubs sollen Verbesserungen bei den Queue-Zeiten folgen.

Damit reagiert EA auf einen Punkt, der bereits kurz nach Veröffentlichung von Spielern kritisiert wurde.

Companion App bekommt komfortablere SBC Funktionen

Eine weitere angekündigte Verbesserung betrifft die Companion App.

Mit einem kommenden Update sollen Squad Building Challenges dort komfortabler nutzbar werden.

EA spricht von sogenannten Streamlined SBCs.

Damit sollen verschiedene Schritte vereinfacht und schneller durchgeführt werden können.

Gerade aktive Ultimate-Team-Spieler dürften davon profitieren, da SBCs regelmäßig einen erheblichen Teil der täglichen Nutzung ausmachen.

EA verfolgt diesmal einen vorsichtigeren Ansatz

Der Umgang mit FC 27 unterscheidet sich damit zumindest in der frühen Phase etwas von früheren Ablegern.

In vergangenen Jahren sorgten größere Gameplay-Anpassungen kurz nach Release immer wieder für Diskussionen.

Ein Teil der Community hatte teilweise den Eindruck, dass sich das Spielgefühl nach einigen Updates deutlich vom ursprünglichen Zustand entfernte.

Genau das möchte EA diesmal offenbar zumindest zu Beginn vermeiden.

Die Entwickler hatten bereits vor dem Release erklärt, dass größere Balance-Eingriffe in den ersten Title Updates nicht geplant seien.

Diese Linie wird nun nach dem Launch bestätigt.

Mehr Kontrolle war eines der großen Ziele von FC 27

FC 27 wurde bereits vor Veröffentlichung mit dem Versprechen beworben, Spielern mehr direkte Kontrolle zu geben.

Vor allem das Verteidigen, Pässe und Laufwege wurden überarbeitet.

Automatische Eingriffe sollten teilweise reduziert werden, während manuelle Entscheidungen stärker belohnt werden.

Auch Standardsituationen wurden verändert.

Genau solche Systeme benötigen erfahrungsgemäß etwas Zeit, bis Spieler wirklich verstanden haben, welche Mechaniken besonders effektiv sind.

EA möchte offenbar verhindern, dass voreilige Änderungen diese Lernphase beeinflussen.

Das erste Update ist bereits erschienen

Der Post-Launch-Support für EA Sports FC 27 hat bereits begonnen.

Das erste Update konzentrierte sich hauptsächlich auf Fehlerkorrekturen und kleinere technische Anpassungen.

Größere Änderungen am Competitive Gameplay waren bewusst nicht enthalten.

Damit hält EA aktuell an der angekündigten Strategie fest.

Die Entwickler wollen zunächst Daten sammeln, bevor das eigentliche Balancing stärker verändert wird.

Für Spieler bedeutet das zunächst Stabilität

Für die Community hat diese Strategie einen klaren Vorteil.

Wer sich aktuell an das Gameplay von FC 27 gewöhnt, muss zumindest kurzfristig nicht damit rechnen, dass zentrale Mechaniken plötzlich komplett verändert werden.

Gleichzeitig besteht natürlich das Risiko, dass problematische oder besonders starke Spielweisen etwas länger bestehen bleiben.

EA muss deshalb den richtigen Zeitpunkt finden, um gegebenenfalls doch einzugreifen.

Aktuell lautet die Linie aber klar: beobachten, Daten sammeln und nicht vorschnell reagieren.

Ob sich dieser Ansatz langfristig bewährt, dürfte sich in den kommenden Wochen zeigen.

Quelle: https://insider-gaming.com/ea-fc-27-gameplay-not-changing-anytime-soon/

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