Gadgets | Zubehör | Hardware TestsHydrofast W100 im Test: Auch Gamer brauchen mal frisches Wasser

Hydrofast W100 im Test: Auch Gamer brauchen mal frisches Wasser

Normalerweise beschäftigen wir uns hier mit Monitoren, Headsets oder Mikrofonen. Diesmal steht ein Wasserfilter vor uns. Klingt zunächst nach einem kleinen Themenwechsel, passt aber durchaus in unseren Alltag: Wer viel am PC arbeitet, Videos schneidet oder abends noch spielt, hat meistens auch etwas zu trinken neben sich stehen. Bei uns sind das gerne Wasser, Kaffee oder Tee. Genau hier setzt der Hydrofast W100 an. Der Tischwasserfilter kombiniert Wasseraufbereitung mit einer Heißwasserfunktion und verschiedenen Temperatureinstellungen. Dafür benötigt er keinen festen Wasseranschluss. Das Konzept klingt praktisch – aber wie angenehm ist die Nutzung tatsächlich?

Wir haben den Hydrofast W100 aufgebaut, uns durch das Menü gearbeitet und natürlich auch Wasser getrunken sowie Tee und Kaffee damit zubereitet. Vorweg: Wir sind zufrieden. Ganz ohne Kritik kommt das Gerät trotzdem nicht davon. Vor allem beim Nachfüllen des Haupttanks hätten wir uns etwas mehr Ausdauer gewünscht.

Verpackung und Aufbau: Ein durchdachter Einstieg

Der erste Eindruck beginnt bereits beim Auspacken, und hier macht Hydrofast seine Sache gut. Das Gerät ist sehr sicher verpackt. Gerade bei einem Produkt mit Wasserbehältern, Filtern und Elektronik ist es angenehm, wenn nicht bereits beim Öffnen der Verpackung Zweifel am Transport entstehen.

Auch die Anleitung gefällt uns. Sie ist verständlich und hilft beim Einstieg, statt zusätzliche Fragen aufzuwerfen. Zusammen mit dem Aufbau ergibt sich der Eindruck, dass sich jemand Gedanken darüber gemacht hat, wie neue Nutzer mit dem Gerät zurechtkommen sollen.

Das ist für uns keineswegs nebensächlich. Wir probieren gerne Technik aus, möchten aber nicht bei jedem neuen Haushaltsgerät erst ein eigenes Studium beginnen. Beim W100 bleibt der Einstieg angenehm überschaubar. Man kann sich mit den einzelnen Komponenten vertraut machen und kommt mit der Anleitung gut weiter.

Insgesamt wirkt das Konzept beim Aufbau durchdacht. Der W100 macht es einem leicht, überhaupt erst einmal loszulegen. Einen Wasserfilter möchten wir schließlich benutzen und nicht zum nächsten Wochenendprojekt erklären.

Verarbeitung: Ordentlich, ohne Premiumgefühl

Bei der Verarbeitung fällt unser Urteil etwas nüchterner aus. Der Hydrofast W100 wirkt qualitativ okay. Er vermittelt keinen besonders hochwertigen Eindruck, fühlt sich für uns aber ebenso wenig billig oder schlecht gemacht an.

Am besten trifft es wahrscheinlich „solide und zweckmäßig“. Wer beim Auspacken eine besonders edle Materialanmutung erwartet, sollte seine Erwartungen entsprechend einordnen. Der W100 gewinnt seine Sympathiepunkte eher über das durchdachte Konzept und die Bedienung.

Für uns ist das im Alltag in Ordnung. Ein Gerät dieser Art muss vor allem verständlich funktionieren und sich vernünftig handhaben lassen. Trotzdem gehört die Materialwirkung zur Bewertung dazu, gerade bei einer Anschaffung, die dauerhaft sichtbar in Küche oder Arbeitsbereich stehen soll.

Wir würden die Verarbeitung deshalb weder besonders hervorheben noch als echten Schwachpunkt abstempeln. Sie passt, lässt aber noch Luft nach oben. Das Menü hinterlässt bei uns beispielsweise einen deutlich stärkeren Eindruck als die reine Haptik.

Das Menü gehört zu den Stärken

Die Bedienung hat uns positiv überrascht. Das Menü ist sehr gut gelöst und leicht verständlich. Man findet sich schnell zurecht und hat nicht das Gefühl, für jede neue Einstellung wieder in die Anleitung schauen zu müssen. Gerade bei einem Gerät, das verschiedene Temperaturen, Ausgabemengen und Informationen zum Filtersystem zusammenbringt, ist diese Übersichtlichkeit keine Nebensache.

Die gute Anleitung erleichtert den Einstieg, aber im täglichen Gebrauch möchten wir sie möglichst selten benötigen. Genau hier passt der W100 für uns: Nach dem ersten Kennenlernen bleibt die Bedienung nachvollziehbar. Man muss sich nicht jedes Mal neu mit dem Gerät beschäftigen, nur weil statt eines Glases Wasser diesmal eine Tasse Tee geplant ist.

Besonders sinnvoll ist die Kombination aus Temperatur- und Mengenauswahl. Schließlich unterscheiden sich die Anforderungen je nachdem, welches Getränk man gerade zubereiten möchte und welches Gefäß unter dem Auslauf steht. Diese Möglichkeiten bringen allerdings nur dann einen echten Komfortgewinn, wenn sie verständlich zugänglich sind. Unser Eindruck beim W100: Das gelingt gut.

Auch beim Ausprobieren mit Tee und Wasser für Kaffee hat sich dieser unkomplizierte Zugang positiv bemerkbar gemacht. Die Technik tritt dabei angenehm in den Hintergrund. Man beschäftigt sich mit seinem Getränk und nicht hauptsächlich damit, wie man dem Gerät den eigenen Wunsch verständlich macht. Klingt selbstverständlich, ist bei moderner Haushaltstechnik aber leider nicht immer der Fall.

Zur Ausstattung gehören außerdem Informationen zu den TDS-Werten und Hinweise zum Filterwechsel. Solche Anzeigen sind als zusätzliche Orientierung hilfreich. Für die grundlegende Bedienung muss man sich deshalb aber nicht sofort in jedes technische Detail einarbeiten. Wer zunächst einfach Wasser beziehen möchte, findet einen verständlichen Einstieg und kann sich anschließend mit den weiteren Informationen beschäftigen.

Genau das wünschen wir uns von einem Alltagsgerät. Wenn man morgens noch nicht ganz wach ist oder zwischendurch vom Schreibtisch aufsteht, soll die Getränkezubereitung keine neue Denkaufgabe werden. Für ein Glas Wasser brauchen wir nun wirklich keinen Schwierigkeitsgrad und auch kein freischaltbares Tutorial.

Wir kennen genügend Technik, bei der möglichst viele Funktionen gleichzeitig um Aufmerksamkeit kämpfen. Beim Hydrofast gefällt uns dagegen, dass die Bedienung überschaubar bleibt. Der W100 bietet unterschiedliche Möglichkeiten, ohne sich in unserem Umgang damit unnötig kompliziert anzufühlen.

Für den Gesamteindruck ist das einer der stärksten Pluspunkte. Die Materialanmutung finden wir ordentlich, beim Menü fällt unser Lob deutlicher aus. Denn eine verständliche Bedienung zahlt sich bei jeder Nutzung erneut aus – lange nachdem Verpackung und Anleitung wieder verstaut sind.

Temperaturwahl: Mehr Möglichkeiten für unterschiedliche Getränke

Laut Hersteller bietet der W100 acht Temperatureinstellungen: Raumtemperatur sowie 45, 55, 65, 75, 85, 92 und 98 Grad Celsius. Dazu kommen wählbare Ausgabemengen.

Damit lässt sich das Gerät für verschiedene Getränke einsetzen. Gerade diese Kombination macht es für uns interessanter als eine reine Filterlösung. Man nutzt nicht nur das aufbereitete Wasser, sondern kann auch die Heißwasserfunktion einbeziehen.

Eine aktive Kühlung besitzt der W100 allerdings nicht. Wer im Sommer möglichst kaltes Wasser möchte, benötigt weiterhin den Kühlschrank oder Eiswürfel. Sprudel erzeugt er ebenfalls nicht.

Die Temperaturgenauigkeit haben wir nicht mit einem separaten Messgerät geprüft. In unserem Test stand die praktische Getränkezubereitung im Vordergrund. Und die hat für unseren Geschmack gut funktioniert.

Wasser, Tee und Kaffee: Geschmacklich sind wir zufrieden

Beim Wasser selbst bleibt es bei unserem positiven Eindruck: Es schmeckt uns gut. Wir müssen daraus keine große Wissenschaft machen, um mit dem Ergebnis zufrieden zu sein.

Es wäre auch etwas übertrieben, plötzlich eine völlig neue Begeisterung für ein Glas Wasser zu behaupten. Der W100 soll seinen Zweck erfüllen, und geschmacklich passt das für uns. Mehr erwarten wir in diesem Punkt zunächst gar nicht.

Interessanter wurde es beim Ausprobieren unterschiedlicher Getränke. Wir haben Tee zubereitet und das Wasser auch für Kaffee verwendet. Beides hat uns geschmeckt. Damit funktioniert das Gerät für uns nicht nur als zusätzliche Möglichkeit, ein Glas Wasser zu bekommen, sondern lässt sich auch in andere kleine Alltagsroutinen einbauen.

Dabei möchten wir keinen Vergleich behaupten, den wir nicht durchgeführt haben. Wir haben weder verschiedene Wasserquellen in einem Blindtest gegeneinander antreten lassen noch unter identischen Bedingungen mehrere Kannen Kaffee verglichen. Unser Urteil beschreibt, wie uns die zubereiteten Getränke geschmeckt haben.

Und da fällt das Ergebnis erfreulich einfach aus: Wasser gut, Tee lecker, Kaffee ebenfalls lecker. Manchmal darf ein Testpunkt auch ohne dramatische Wendung enden.

  • Beschreibung (Hersteller)
  • Der Hydrofast W100 kombiniert Wasserfilterung und Heißwasserfunktion in einem Gerät für die Arbeitsplatte. Ob für Tee, Kaffee oder ein Glas Wasser zwischendurch: Über das Menü lassen sich die gewünschte Temperatur und Ausgabemenge auswählen. Ein fester Wasseranschluss ist nicht erforderlich.

    8 Temperatureinstellungen – von Raumtemperatur bis 98 °C

    Der Hydrofast W100 bietet acht Temperatureinstellungen: Raumtemperatur sowie 45, 55, 65, 75, 85, 92 und 98 °C. Die integrierte Heißwasserfunktion ermöglicht die Zubereitung unterschiedlicher Getränke, ohne dafür einen separaten Wasserkocher zu benötigen. Eine aktive Kühlung besitzt das Gerät nicht. Für gekühltes Wasser sind daher weiterhin ein Kühlschrank oder Eiswürfel erforderlich.

    Sauberes Wasser durch 6-stufige RO-Filtration + UV

    Das 6-stufige Filtersystem (PP-CTO-PCF-MIN-RO-UV) mit hochpräziser 0,0001-μm-RO-Membran entfernt zuverlässig Schwermetalle, Chlor, Fluorid und über 1.000 weitere Schadstoffe. Bis zu 95 % der TDS-Werte werden reduziert. Die 24-Stunden-UV-Sterilisation eliminiert 99,99 % der Bakterien und Viren. Gleichzeitig fügt die Remineralisierungstechnologie wichtige Mineralien wieder hinzu – für Wasser, das nicht nur rein, sondern auch ausgewogen im Geschmack ist.

    Individuell einstellbare Wassermenge

    Über das Touchpanel wählen Sie nicht nur die Temperatur, sondern auch die genaue Wassermenge. Drei praktische Voreinstellungen decken die häufigsten Bedürfnisse ab, während 15 Feinabstufungen Ihnen maximale Flexibilität geben – perfekt, wenn Sie genau 200 ml für eine Tasse Kaffee oder 80 ml für Babynahrung benötigen.

    3:1 Wasserersparnis – gut für Umwelt und Geldbeutel

    Mit einem beeindruckenden Verhältnis von 3:1 zwischen reinem Wasser und Abwasser arbeitet der W100 besonders effizient. Ein Filtersatz produziert bis zu 2.000 Liter gefiltertes Wasser – das entspricht 6.000 Plastikflaschen, die nicht hergestellt und entsorgt werden müssen. Die RO-Membran hält bis zu 12 Monate, der Verbundfilter 9 Monate.

    Kompakt, sicher und durchdacht im Alltag

    Das Gerät besteht aus BPA-freien, lebensmittelechten Materialien und ist streng geprüft. Die Kindersicherung verhindert versehentliches Ausgeben von heißem Wasser, das sanfte Nachtlicht erleichtert die Nutzung in dunklen Stunden. Das intelligente Display zeigt TDS-Werte, Filterlebensdauer und Ausgabedaten in Echtzeit an – und erinnert rechtzeitig an den Filterwechsel.

    Überall einsetzbar – ohne Installation

    Einfach anschließen und loslegen: Der Hydrofast W100 arbeitet überall dort, wo eine Steckdose verfügbar ist. Ob in der Küche, im Büro, Wohnzimmer oder Schlafzimmer – er liefert zuverlässig gefiltertes Wasser in der gewünschten Temperatur. Mit einem 4-Liter-Tank ist er ideal für Haushalte mit 2–3 Personen. Die Durchflussrate von 100 GPD füllt ein 700-ml-Glas in nur 60 Sekunden.

  • Für uns liegt darin ein wesentlicher Teil des Nutzens. Die Technik im Inneren kann noch so umfangreich sein – am Ende möchte man das Getränk gerne trinken. Genau das war hier der Fall.

Die Filter: Einfach zugänglich und unkompliziert zu handhaben

Auch die Filter gehören zu den Punkten, bei denen das durchdachte Konzept auffällt. Das Einsetzen und Herausnehmen geht leicht von der Hand. Man hat nicht das Gefühl, für diese Aufgabe erst das halbe Gerät auseinandernehmen zu müssen.

Das ist relevant, weil die Filter keine Komponenten sind, die nach dem Aufbau für immer unangetastet bleiben. Ein unkomplizierter Zugang macht die spätere Wartung weniger lästig. Schon beim ersten Umgang damit vermittelt der W100 hier einen guten Eindruck.

Technisch verwendet das Gerät laut Hydrofast eine RO-Filterpatrone und einen 4-in-1-Verbundfilter. Das beworbene sechsstufige Aufbereitungssystem umfasst PP-Vorfilterung, Aktivkohlestufen, Umkehrosmose, Mineralisierung und UV-Behandlung. Sechs Aufbereitungsstufen bedeuten also nicht, dass man sechs einzelne Filterpatronen wechseln muss.

Für uns zählt neben dieser technischen Ausstattung vor allem, wie zugänglich das System im Alltag bleibt. Und hier gefällt die Handhabung: Die Filter lassen sich unkompliziert einsetzen und wieder entnehmen.

Wie zuverlässig bestimmte Stoffe tatsächlich entfernt werden, können wir mit unserem Alltagstest nicht nachweisen. Ein guter Geschmack ist kein Ersatz für eine Laboranalyse. Unsere positive Bewertung dieses Bereichs bezieht sich deshalb auf den praktischen Umgang mit den Filtern.

Wartung und laufende Kosten gehören dazu

Hydrofast gibt die Gesamtfilterkapazität des Filtersets mit rund 2.000 Litern gereinigtem Wasser an. Daneben nennt der Hersteller als zeitliche Orientierung ungefähr neun Monate für den Verbundfilter und zwölf Monate für den RO-Filter. Entscheidend ist, welche Grenze zuerst erreicht wird: Ist die vorgesehene Wassermenge bereits vorher aufbereitet, steht der Austausch früher an. Umgekehrt sollte man den empfohlenen Wechsel nicht hinauszögern, nur weil die Kapazität noch nicht ausgeschöpft ist. Maßgeblich sind die Vorgaben für die jeweilige Filterpatrone.

Die Literangabe ist damit kein Versprechen, dass jeder Haushalt mit einem Filterset dieselbe Zeit auskommt. Wer regelmäßig mehrere Personen mit Wasser versorgt und zusätzlich Tee oder Kaffee zubereitet, erreicht die Mengengrenze entsprechend früher. Bei geringerem Verbrauch bleiben trotzdem die zeitlichen Wechselintervalle relevant.

Für die Kaufentscheidung bedeutet das: Mit dem Anschaffungspreis ist das Thema nicht vollständig erledigt. Ersatzfilter gehören zu den laufenden Kosten. Auch die Wasserbehälter müssen regelmäßig gepflegt werden. Der W100 ist also kein Gerät, das man einmal aufstellt und anschließend dauerhaft ohne Wartung betreibt.

Das ist kein überraschender Nachteil eines Wasserfilters, sollte aber vor dem Kauf klar sein. Wer möglichst wenig zusätzliche Pflege im Haushalt möchte, muss überlegen, ob das Konzept zu den eigenen Gewohnheiten passt.

Positiv ist aus unserer Sicht, dass die einfache Filterhandhabung diese wiederkehrende Aufgabe erleichtert. Die Patronen lassen sich unkompliziert einsetzen und entnehmen. Einen Langzeitbericht können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht liefern, der bisherige praktische Umgang mit dem System ist aber überzeugend.

 

Der Haupttank könnte für uns länger durchhalten

Der deutlichste Kritikpunkt im Alltag betrifft den Haupttank für das ungefilterte Wasser. Dieser fühlt sich bei unserer Nutzung relativ schnell leer an. Gemeint ist ausdrücklich der Vorratsbehälter für das Ausgangswasser, nicht der separate Tank für das bereits gefilterte Wasser.

Laut Hersteller besitzt der Rohwassertank ein Volumen von vier Litern, der Reinwassertank fasst zwei Liter. Auf dem Papier klingt das zunächst ordentlich. Im praktischen Umgang hätten wir uns trotzdem etwas mehr Abstand zwischen den Nachfüllvorgängen gewünscht.

Gerade wenn man Wasser trinkt und zusätzlich Tee oder Kaffee zubereitet, fällt das Nachfüllen stärker auf. Es macht das Gerät nicht unpraktisch, gehört aber zu den Dingen, die man im Alltag bemerkt.

Bei der Aufbereitung entsteht außerdem Restwasser. Hydrofast nennt dafür ein Verhältnis von drei Teilen Reinwasser zu einem Teil Abwasser. Entsprechend wird nicht die gesamte eingefüllte Menge zu Trinkwasser.

Unsere Kritik bleibt ein subjektiver Eindruck aus der Nutzung; einen exakten Verbrauchstest haben wir nicht durchgeführt. Trotzdem ist der Punkt für uns klar: Etwas mehr Tankreserve würde den Komfort verbessern.

Man kümmert sich ohnehin schon darum, dass Controller, Smartphone und Kopfhörer nicht leer sind. Der Wasserfilter darf sich mit seinen Erinnerungen ans Nachfüllen gerne etwas zurückhalten.

Geräusche: Für uns im angenehmen Rahmen

Bei den Betriebsgeräuschen haben wir dagegen wenig auszusetzen. Die Maschine ist bei ihrer Arbeit hörbar, die Geräusche gehen für uns aber in Ordnung.

Wir würden den W100 deshalb nicht als lautlos beschreiben. In unserer Nutzung hat uns die Geräuschentwicklung jedoch nicht gestört. Das passt zum insgesamt unkomplizierten Eindruck des Geräts.

Eine Dezibelmessung haben wir nicht vorgenommen. Unser Urteil bezieht sich darauf, wie wir die Geräusche im Alltag wahrgenommen haben. Und da gibt es für uns keinen Anlass für größere Kritik.

Natürlich spielt der Standort eine Rolle dabei, wie präsent ein solches Gerät wahrgenommen wird. Für unseren Test bleibt aber festzuhalten: Die Lautstärke ist aus unserer Sicht gut verträglich.

Was im Alltag hängen bleibt

Nach dem Aufbau und den ersten Getränken sind es vor allem drei Dinge, die unseren Eindruck prägen: die verständliche Bedienung, die unkomplizierte Filterhandhabung und das geschmacklich gute Ergebnis.

Das sind zugleich Punkte, die für uns bei einem solchen Gerät tatsächlich zählen. Eine lange Ausstattungsliste ist schnell gelesen. Ob man mit einem Produkt gerne umgeht, entscheidet sich häufig an wesentlich einfacheren Fragen.

Verstehe ich das Menü? Komme ich mit den Komponenten zurecht? Schmeckt mir das Ergebnis? Beim W100 können wir diese Fragen positiv beantworten.

Die durchschnittliche Materialanmutung bleibt dabei bestehen, rückt während der Nutzung aber etwas in den Hintergrund. Der häufiger als gewünscht nachzufüllende Haupttank fällt dagegen weiterhin auf. Er ist für uns die deutlichere Einschränkung beim Komfort.

Insgesamt überwiegen trotzdem die guten Erfahrungen. Der W100 macht bei uns das, was wir uns von ihm erhofft haben, ohne die Nutzung unnötig kompliziert zu gestalten.

Fazit: Durchdacht, angenehm zu bedienen und geschmacklich überzeugend

Der Hydrofast W100 hat uns im Alltag gefallen. Schon die sichere Verpackung und die gute Anleitung sorgen für einen vernünftigen Einstieg. Besonders positiv bleibt das Menü hängen: leicht verständlich, gut gelöst und unkompliziert zu bedienen.

Auch die Filter lassen sich einfach einsetzen und entnehmen. Dazu kommen Betriebsgeräusche, die für uns im angenehmen Rahmen bleiben. Beim wichtigsten praktischen Ergebnis sind wir ebenfalls zufrieden: Das Wasser schmeckt gut, und auch Tee sowie Kaffee haben uns geschmeckt.

Abzüge gibt es für die eher durchschnittliche Materialanmutung und den Haupttank, der bei unserer Nutzung gefühlt etwas schnell leer ist. Beides verhindert keine positive Gesamtbewertung, sollte aber erwähnt werden.

Wer einen Tischwasserfilter mit Heißwasserfunktion sucht und Filterwechsel sowie Tankpflege einplant, bekommt mit dem W100 aus unserer Sicht ein durchdachtes Gesamtpaket. Unsere Wertung bezieht sich auf Bedienung, Handhabung und den bisherigen Alltagseindruck; die Filterwirkung im Labor und die langfristige Haltbarkeit haben wir nicht bewertet.

Transparenz: Zigbuy hat uns den Hydrofast W100 für diesen Test kostenlos zur Verfügung gestellt. Unsere Bewertung basiert auf unseren Alltagserfahrungen. Eine Laboruntersuchung der Filterleistung haben wir nicht durchgeführt.

Unsere Wertung: 8,4 von 10 Punkten – Sehr gut.

Mehr FPS haben wir weiterhin nicht. Dafür schmeckt der Tee. Kann man auch mal mit zufrieden sein.

Das hat uns gefallen

  • Sehr sichere Verpackung und verständliche Anleitung
  • Durchdachter Aufbau
  • Leicht verständliches, gut gelöstes Menü
  • Filter einfach einzusetzen und zu entnehmen
  • Guter persönlicher Geschmackseindruck bei Wasser, Tee und Kaffee
  • Angenehme Betriebsgeräusche

Das könnte besser sein

  • Materialanmutung ordentlich, aber nicht besonders hochwertig
  • Haupttank bei unserer Nutzung gefühlt schnell leer
  • Ersatzfilter verursachen laufende Kosten

 

Zum Produkt

Rabattcode: PSFDW100

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REVIEW OVERVIEW

Hydrofast W100
8.4

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