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Speicherpreise könnten bis 2028 deutlich steigen

Wer in den kommenden Monaten eine PS5-SSD, neuen Arbeitsspeicher für den PC oder andere Speicherprodukte kaufen möchte, könnte künftig deutlich tiefer in die Tasche greifen. Experten rechnen damit, dass die Preise für Speicherchips bis mindestens 2028 hoch bleiben und in den kommenden Quartalen sogar weiter anziehen.

Grund dafür ist die weltweit hohe Nachfrage nach Speicherbausteinen, die vor allem durch den anhaltenden KI-Boom zusätzlich befeuert wird.

Experten erwarten weitere Preissteigerungen

Nach Einschätzung der Investmentgesellschaft Jefferies könnten die Preise für Speicherchips im dritten Quartal um bis zu 50 Prozent gegenüber dem Vorquartal steigen. Auch für das vierte Quartal werden weitere Preisaufschläge erwartet.

Für das Jahr 2027 rechnen Experten insgesamt weiterhin mit deutlich höheren Preisen. Erst im Laufe des Jahres 2028 könnte sich die Lage langsam entspannen, wenn zusätzliche Produktionskapazitäten den Markt erreichen.

Das könnte auch PS5-Spieler treffen

Steigende Speicherpreise betreffen längst nicht mehr nur PC-Komponenten. Auch viele Produkte rund um die PlayStation 5 setzen auf moderne Flash-Speicher oder DRAM-Chips.

Dazu gehören unter anderem:

  • interne M.2-SSDs für die PS5
  • externe SSDs
  • USB-Speicherlösungen
  • teilweise sogar Zubehör und neue Hardware

Sollten die Prognosen eintreffen, könnten Sonderangebote künftig seltener werden oder auf einem höheren Preisniveau starten als in den vergangenen Jahren.

KI sorgt weiter für hohe Nachfrage

Als wichtigste Ursache gilt derzeit die enorme Nachfrage nach Speicherchips für KI-Rechenzentren. Hersteller beliefern diesen Markt bevorzugt, da dort besonders hohe Margen erzielt werden.

Speicherpreise könnten bis 2028 deutlich steigen - PlayStationInfoZwar investieren Unternehmen weltweit in neue Produktionskapazitäten, Experten gehen jedoch davon aus, dass diese erst in einigen Jahren ausreichend Wirkung zeigen werden. Erst 2028 könnte sich das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage wieder spürbar entspannen.

Für Verbraucher bedeutet das vor allem eines: Wer ohnehin über den Kauf einer neuen SSD oder eines Speicher-Upgrades nachdenkt, sollte die Preisentwicklung in den kommenden Monaten genau beobachten.

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