Wer in den kommenden Monaten eine PS5-SSD, neuen Arbeitsspeicher für den PC oder andere Speicherprodukte kaufen möchte, könnte künftig deutlich tiefer in die Tasche greifen. Experten rechnen damit, dass die Preise für Speicherchips bis mindestens 2028 hoch bleiben und in den kommenden Quartalen sogar weiter anziehen.
Grund dafür ist die weltweit hohe Nachfrage nach Speicherbausteinen, die vor allem durch den anhaltenden KI-Boom zusätzlich befeuert wird.
Experten erwarten weitere Preissteigerungen
Nach Einschätzung der Investmentgesellschaft Jefferies könnten die Preise für Speicherchips im dritten Quartal um bis zu 50 Prozent gegenüber dem Vorquartal steigen. Auch für das vierte Quartal werden weitere Preisaufschläge erwartet.
Für das Jahr 2027 rechnen Experten insgesamt weiterhin mit deutlich höheren Preisen. Erst im Laufe des Jahres 2028 könnte sich die Lage langsam entspannen, wenn zusätzliche Produktionskapazitäten den Markt erreichen.
Das könnte auch PS5-Spieler treffen
Steigende Speicherpreise betreffen längst nicht mehr nur PC-Komponenten. Auch viele Produkte rund um die PlayStation 5 setzen auf moderne Flash-Speicher oder DRAM-Chips.
Dazu gehören unter anderem:
- interne M.2-SSDs für die PS5
- externe SSDs
- USB-Speicherlösungen
- teilweise sogar Zubehör und neue Hardware
Sollten die Prognosen eintreffen, könnten Sonderangebote künftig seltener werden oder auf einem höheren Preisniveau starten als in den vergangenen Jahren.
If it really plays out like this… lol, that would be amazing.
Jefferies held an expert call with a memory consultant, and according to this expert, memory prices are expected to rise 40–50% QoQ in 3Q26, followed by another 30–40% QoQ increase in 4Q26.
This is significantly… pic.twitter.com/hgXhI7wPjG
— Jukan @ICML (@jukan05) June 22, 2026
KI sorgt weiter für hohe Nachfrage
Als wichtigste Ursache gilt derzeit die enorme Nachfrage nach Speicherchips für KI-Rechenzentren. Hersteller beliefern diesen Markt bevorzugt, da dort besonders hohe Margen erzielt werden.

Für Verbraucher bedeutet das vor allem eines: Wer ohnehin über den Kauf einer neuen SSD oder eines Speicher-Upgrades nachdenkt, sollte die Preisentwicklung in den kommenden Monaten genau beobachten.






