Electronic Arts stellt den Online-Support für zwei bekannte Titel ein. Am 27. April werden die Server von Dragon Age Inquisition und Plants vs Zombies Garden Warfare auf der PlayStation 3 abgeschaltet. Betroffen sind ausschließlich Spieler auf der älteren Sony-Konsole, während andere Plattformen vorerst weiterhin unterstützt werden.
Für PS3-Nutzer bedeutet das das Ende zentraler Online-Funktionen beider Spiele.
Nur PlayStation 3 betroffen
Die Abschaltung betrifft aktuell ausschließlich die PlayStation 3.
Spieler auf neueren Plattformen wie PlayStation 4, Xbox One oder PC können die Online-Dienste weiterhin nutzen. Dennoch gelten solche Maßnahmen häufig als erster Schritt in Richtung eines vollständigen Support-Endes.
Ob und wann weitere Plattformen folgen, ist derzeit nicht bekannt.
Dragon Age Inquisition verliert Koop Modus
Besonders deutlich sind die Auswirkungen bei Dragon Age Inquisition.
Das Rollenspiel aus dem Jahr 2014 bot neben der Einzelspieler-Kampagne auch einen umfangreichen Koop-Modus. Dieser ist auf der PS3 nach der Serverabschaltung nicht mehr spielbar.
Das Spiel zählt zu den erfolgreichsten Titeln von BioWare und wurde unter anderem als Spiel des Jahres ausgezeichnet.
Plants vs Zombies Garden Warfare stark eingeschränkt
Auch Plants vs Zombies Garden Warfare ist von der Entscheidung betroffen.
Da der Titel stark auf Online-Gameplay ausgelegt ist, verliert er auf der PS3 einen Großteil seiner Funktionen. Der Third-Person-Shooter mit Tower-Defense-Elementen war besonders im Multiplayer beliebt.
Typischer Schritt bei älteren Plattformen
Die Einstellung von Online-Diensten für ältere Konsolen ist in der Branche keine Seltenheit.
Mit zunehmendem Alter der Hardware wird der Support oft reduziert, um Ressourcen auf aktuelle Systeme zu konzentrieren. Die PS3 gehört inzwischen zu den ältesten noch unterstützten Plattformen.
Ende einer Ära für einige Spieler
Für viele Spieler markiert die Abschaltung das Ende einer Ära.
Vor allem Besitzer der PlayStation 3 verlieren den Zugang zu wichtigen Spielinhalten. Gleichzeitig zeigt die Entscheidung, wie sich die Branche zunehmend auf moderne Plattformen konzentriert.
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