Mit dem Wave XLR MK.2 bringt Elgato die zweite Generation seines beliebten Mikrofon-Interfaces an den Start. Schon das erste Modell war bei Streamern, YouTubern und Podcastern sehr beliebt, doch die neue Version legt noch einmal nach und bietet mehr Funktionen, bessere Integration und eine insgesamt modernere Bedienung.
Gerade wenn man von einem einfachen USB-Mikrofon auf ein XLR-Mikrofon umsteigt, merkt man schnell, wie wichtig ein gutes Interface ist. Das Wave XLR MK.2 richtet sich dabei klar an Creator, die ein möglichst einfaches, modernes und leistungsstarkes Audio-Setup möchten, ohne sich stundenlang mit komplizierter Technik beschäftigen zu müssen und das waren einige Gründe warum ich es gekauft habe und nun nutze.
Ich selbst war nach dem Anschließen direkt positiv überrascht. Alles wirkt modern, durchdacht und einfach. Gerade wenn man vorher eher günstigere Interfaces oder einfache USB-Lösungen genutzt hat, merkt man sofort, dass das Wave XLR MK.2 in einer anderen Liga spielt.
Design & Verarbeitung – Modern, kompakt und hochwertig
Optisch macht das Wave XLR MK.2 direkt einen sehr guten Eindruck. Das Interface ist kompakt, schlicht und modern gestaltet. Es nimmt kaum Platz auf dem Schreibtisch weg und passt dadurch auch gut in kleinere Setups.

Zusätzlich gibt es beleuchtete Anzeigen und verschiedene Modi, zwischen denen man direkt am Gerät wechseln kann. Dadurch wirkt das Wave XLR MK.2 nicht nur modern, sondern ist auch im Alltag angenehm zu bedienen.
Einrichtung – Wirklich kinderleicht
Ein großer Pluspunkt des Wave XLR MK.2 ist die einfache Einrichtung. Gerade Nutzer, die bisher noch nie mit XLR-Mikrofonen oder Interfaces gearbeitet haben, dürften hier schnell zurechtkommen.
Das Mikrofon wird angeschlossen, das Interface per USB verbunden und danach kann man praktisch direkt loslegen. Die Software führt verständlich durch die wichtigsten Schritte und auch das Einstellen von Gain, Lautstärke oder Monitoring funktioniert schnell.
Gerade hier merkt man, dass Elgato das Gerät klar für Streamer, YouTuber und Creator entwickelt hat. Man muss sich nicht erst stundenlang durch komplizierte Menüs kämpfen, sondern bekommt schnell ein funktionierendes Setup.
Besonders praktisch: Das Wave XLR MK.2 liefert genug Leistung, um auch anspruchsvollere dynamische Mikrofone problemlos zu betreiben. Gerade Modelle wie das Shure SM7B oder das sE Electronics DynaCaster profitieren davon.
Wave Link – Einer der größten Vorteile
Das Herzstück des Wave XLR MK.2 ist die Wave-Link-Software. Genau hier hebt sich das Interface von vielen Konkurrenten ab.

- Mikrofon
- Spielsound
- Discord
- Spotify
- Browser
- Systemklänge
getrennt voneinander steuern.
Gerade für Streamer oder Content Creator ist das extrem praktisch. So kann man beispielsweise die Musik im Stream leiser machen, ohne dass sich die eigene Aufnahme verändert. Oder man blendet Discord etwas leiser ein, während der Spielsound unverändert bleibt.

DSP-Effekte & Extras – Viel mehr als nur ein normales Interface
Das Wave XLR MK.2 bietet nicht nur ein gutes Mikrofon-Signal, sondern auch zahlreiche Extras.
Besonders praktisch sind die integrierten DSP-Effekte. Dadurch lassen sich bestimmte Klangverbesserungen direkt nutzen, ohne dass man komplizierte externe Software braucht.
Zusätzlich bietet das Interface:
- Low-Cut-Filter
- Clipguard gegen Übersteuerung
- Noise Gate
- EQ
- Kompressor
- einfache Integration mit Stream Deck
- Direct Monitoring ohne Verzögerung
Gerade Clipguard ist im Alltag wirklich hilfreich. Wenn man plötzlich lauter spricht oder schreit, verhindert das System, dass der Ton komplett übersteuert. Das sorgt für deutlich angenehmere Aufnahmen.
Auch die direkte Integration mit einem Stream Deck ist ein echter Vorteil. So lassen sich Audioquellen, Lautstärken oder Effekte schnell steuern, ohne ständig die Software öffnen zu müssen.
Klangqualität – Klar, sauber und professionell

Gerade dynamische Mikrofone profitieren von der guten Vorverstärkung. Das Signal bleibt sauber, rauscht wenig und wirkt insgesamt professioneller.
Besonders positiv ist, dass man ohne viel Aufwand schon sehr gute Ergebnisse bekommt. Natürlich kann man mit EQ, Kompressor oder anderen Einstellungen noch mehr herausholen, aber selbst direkt nach dem Anschließen klingt das Ganze oft schon deutlich besser als viele günstigere Lösungen.
Preis-Leistung – Nicht günstig, aber jeden Euro wert
Das Wave XLR MK.2 ist natürlich teurer als einfache USB-Interfaces oder günstige Einsteigerlösungen. Dafür bekommt man hier aber auch deutlich mehr Funktionen, eine bessere Software und ein insgesamt moderneres Gesamtpaket.
Gerade die Kombination aus:
- starker Klangqualität
- einfacher Einrichtung
- Wave-Link-Software
- DSP-Effekten
- Stream-Deck-Integration
- hochwertiger Verarbeitung
macht das Interface sehr interessant.
Wer nur ab und zu mal ein Mikrofon anschließt, findet günstigere Alternativen. Wer aber regelmäßig streamt, Videos macht, Podcasts aufnimmt oder sein Audio-Setup langfristig verbessern möchte, bekommt hier eines der besten Interfaces in dieser Preisklasse.
Fazit
Das Elgato Wave XLR MK.2 ist ein wirklich starkes Mikrofon-Interface, das vor allem durch die einfache Bedienung, die gute Software und die vielen Extras überzeugt.
Gerade für Streamer, YouTuber, Podcaster oder andere Creator ist das Gesamtpaket extrem gelungen. Die Einrichtung geht schnell, die Klangqualität stimmt und mit Wave Link bekommt man Funktionen, die viele andere Interfaces in dieser Form nicht bieten.
Wer ein modernes und leistungsstarkes Interface sucht, macht mit dem Wave XLR MK.2 definitiv wenig falsch.
Bewertung
9.0 / 10




