Activision hat rechtliche Schritte gegen einen der bekanntesten Call of Duty Leaker eingeleitet. Der Insider „The Ghost of Hope“ bestätigte in sozialen Medien, dass er von Activision offiziell aufgefordert wurde, das Verbreiten vertraulicher Informationen über die Reihe zu stoppen. Der Leaker erklärte daraufhin, den Forderungen nachzukommen und künftig keine neuen Leaks mehr zu veröffentlichen.
Damit endet vorerst eine der bekanntesten Quellen für frühe Informationen zu kommenden Call of Duty Titeln.
Activision fordert Stopp der Leaks
In einem Beitrag auf X erklärte „The Ghost of Hope“, dass Activision ihn rechtlich dazu aufgefordert habe, das Weitergeben vertraulicher Informationen über Call of Duty und Activision einzustellen. Der Insider bestätigte, dass er dieser Forderung nachkommen werde.
Gleichzeitig betonte er, weiterhin über offizielle Informationen rund um die Reihe sprechen zu wollen – allerdings ohne Inhalte aus internen Quellen oder vertraulichen Leaks.
Der Leaker hatte in den vergangenen Jahren regelmäßig Details zu kommenden Spielen, Updates und Inhalten veröffentlicht und sich damit eine große Community aufgebaut.
Diskussionen innerhalb der Community
Nach der Bekanntgabe entwickelte sich schnell eine Diskussion innerhalb der Community. Einige Spieler interpretierten die rechtlichen Schritte als Hinweis darauf, dass viele der veröffentlichten Leaks korrekt gewesen sein könnten.
Andere wiederum kritisierten Activision dafür, stärker gegen Leaker vorzugehen, anstatt mehr offizielle Informationen frühzeitig bereitzustellen.
Activision reagiert öffentlich
Auch der offizielle Call of Duty Account äußerte sich zu der Situation. Dort wurde betont, dass Leaks selbst dann problematisch sein können, wenn sie sich später als falsch herausstellen.
Laut Activision beeinflussen unbestätigte Informationen die Erwartungen der Spieler und können zu falschen Vorstellungen über kommende Inhalte führen.
Kritik an Kommunikation und Erwartungen
Unter dem Beitrag des offiziellen Accounts äußerten viele Nutzer Kritik an Activisions Kommunikationsstrategie. Einige Spieler forderten mehr Transparenz rund um kommende Inhalte.
Andere Kommentare verwiesen darauf, dass Erwartungen manchmal auch durch Marketing oder spätere Änderungen im Spiel selbst entstehen könnten.
Leaks bleiben ein wiederkehrendes Thema in der Branche
Die Situation zeigt erneut, wie schwierig der Umgang mit Leaks in der Spieleindustrie ist. Während Insider für viele Fans eine wichtige Informationsquelle darstellen, sehen Entwickler und Publisher darin häufig ein Risiko für ihre Marketingpläne und internen Entwicklungsprozesse.
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Mit der Entscheidung von „The Ghost of Hope“, künftig keine Leaks mehr zu veröffentlichen, verliert die Community zumindest vorerst eine ihrer bekanntesten Quellen für frühe Call of Duty Informationen.
Nah. Even when leaks are wrong, they still hurt the people building the game and mess with player expectations.
— Call of Duty (@CallofDuty) March 4, 2026
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Der Ghost of Hope hört auf? Na klar, statt echten Infos kriegen wir jetzt offizielle Halbwahrheiten und hübsches Marketing. Genau das, was wir brauchten. (Nicht.)
Oh super, Activision spielt jetzt Sheriff. Leaks stoppen heißt also: keine Infos, nur Überraschungen nach Release. Toll.