Ubisoft hat bestätigt, dass rund 40 Mitarbeiter beim Studio Ubisoft Toronto entlassen wurden. Die Maßnahme ist Teil eines größeren Spar- und Restrukturierungsplans des Publishers, der bereits Studioschließungen, Projektstreichungen und interne Umstrukturierungen umfasst. Trotz der Einschnitte soll die Entwicklung des Splinter Cell Remakes weiterhin planmäßig fortgesetzt werden.
Teil eines größeren Restrukturierungsplans
Laut Unternehmensangaben stehen die Entlassungen im Zusammenhang mit umfassenden Kostensenkungsmaßnahmen innerhalb des Konzerns. Ubisoft hatte in den vergangenen Monaten mehrere strukturelle Änderungen vorgenommen, darunter die Schließung einzelner Studios sowie die Einstellung verschiedener Projekte.
In einem offiziellen Statement betonte das Unternehmen, dass die Entscheidung nicht die Leistung oder das Engagement der betroffenen Mitarbeiter widerspiegele. Stattdessen wolle man den Fokus künftig stärker auf zentrale Projekte und effizientere Entwicklungsstrukturen legen. Betroffenen Angestellten sollen Abfindungen sowie Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung angeboten werden.
Splinter Cell Remake bleibt in aktiver Entwicklung
Trotz der Personalmaßnahmen bestätigte Ubisoft, dass das Splinter Cell Remake weiterhin bei Ubisoft Toronto in Arbeit ist. Das Projekt wurde ursprünglich im Dezember 2021 angekündigt, konkrete Gameplay-Einblicke stehen bislang jedoch noch aus.
Das Studio fungiert weiterhin als wichtiger Entwickler innerhalb des Ubisoft-Netzwerks und arbeitet neben dem Remake auch an Co-Development-Projekten. Dazu gehört unter anderem die Unterstützung bei Rainbow Six Siege in Zusammenarbeit mit Ubisoft Montreal sowie Beiträge zu weiteren internen Projekten und Service-Teams.
Wichtige Rolle von Ubisoft Toronto im Konzern
Mit rund 500 Mitarbeitern zählt Ubisoft Toronto zu den größten Studios des Publishers. In der Vergangenheit war das Team federführend an mehreren großen Produktionen beteiligt, darunter Splinter Cell: Blacklist, Watch Dogs: Legion und Far Cry 6. Zudem wirkte das Studio maßgeblich an narrativen Elementen verschiedener Ubisoft-Titel mit.
Darüber hinaus arbeitet Ubisoft Toronto weiterhin eng mit anderen Studios, insbesondere Ubisoft Montreal, zusammen – etwa im Bereich Performance Capture für Zwischensequenzen und bei gemeinsamen Entwicklungsinitiativen.
Einordnung: Branchenweite Entlassungswelle hält an
Die Entlassungen bei Ubisoft Toronto reihen sich in einen anhaltenden Branchentrend ein. Nach dem starken Wachstum während der Pandemie sehen sich viele große Publisher gezwungen, ihre Strukturen anzupassen, Projekte neu zu priorisieren und Kosten zu reduzieren. Besonders riskante Live-Service-Initiativen, die hinter den Erwartungen zurückblieben, gelten als ein Faktor für aktuelle Umstrukturierungen.

Quelle:https://www.instagram.com/reel/CxOBMNeoE0o/
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