Freitag, Februar 20, 2026
PlayStation 6PS6 wohl später als gedacht? Bericht nennt KI-Boom als möglichen Grund für...

PS6 wohl später als gedacht? Bericht nennt KI-Boom als möglichen Grund für Verzögerung

Die PlayStation 6 könnte später erscheinen als ursprünglich erwartet. Laut aktuellen Berichten denkt Sony über eine Anpassung des Zeitplans nach, wodurch der Release der nächsten Konsole möglicherweise erst 2028 oder sogar 2029 erfolgen könnte. Hauptgrund sollen steigende Kosten und Engpässe bei Speicherchips sein, die zunehmend durch den Boom rund um KI-Rechenzentren verursacht werden.

Das ist bisher bekannt

Im Zentrum der Diskussion steht die weltweit stark gestiegene Nachfrage nach Speicherchips, insbesondere DRAM und High-Bandwidth-Memory. Große Tech-Konzerne investieren derzeit massiv in KI-Infrastruktur und neue Rechenzentren, was die Lieferketten für klassische Gaming-Hardware zusätzlich unter Druck setzt.

Für Konsolenhersteller wie Sony bedeutet das vor allem höhere Produktionskosten und eine schwierigere Planung zukünftiger Hardware-Generationen. Sollte sich die Lage nicht entspannen, könnte sich der typische Konsolenzyklus weiter verlängern.

KI-Boom sorgt für Engpässe bei Speicherchips

Branchenberichten zufolge priorisieren führende Speicherhersteller wie Samsung, SK Hynix und Micron zunehmend die Produktion von Hochleistungs-Speicher für KI-Systeme. Diese Chips sind deutlich profitabler als herkömmlicher DRAM, der in Konsolen und anderen Consumer-Geräten verbaut wird.

- Advertisement -

Die Folge: Weniger verfügbare Kapazitäten für klassische Gaming-Hardware. Gleichzeitig steigen die Preise für Speicherkomponenten, die einen erheblichen Anteil an den Gesamtkosten moderner Konsolen ausmachen. Eine mögliche PS6 müsste daher unter deutlich teureren Marktbedingungen produziert werden als die aktuelle Generation.

Bedeutung für die PlayStation-Generation

Sollte sich ein Launch der PS6 tatsächlich bis 2028 oder 2029 verschieben, würde die PlayStation 5-Generation deutlich länger laufen als frühere Konsolenzyklen. Üblicherweise lagen zwischen zwei PlayStation-Generationen rund sieben Jahre. Eine Verschiebung würde diesen Zeitraum klar überschreiten.

Für Spieler hätte das mehrere Auswirkungen: Einerseits könnten Entwickler länger auf die bestehende Hardware optimieren, andererseits würde ein echter Next-Gen-Sprung später erfolgen als von vielen erwartet. Gleichzeitig könnte Sony stärker auf Mid-Gen-Updates und Service-Modelle setzen, um die Lebensdauer der aktuellen Plattform zu verlängern.

Auch andere Hersteller betroffen

Sony ist mit den Herausforderungen offenbar nicht allein. Auch andere Unternehmen der Gaming-Branche spüren die steigenden Speicherpreise. Berichten zufolge prüft selbst Nintendo mögliche Anpassungen bei der Preisgestaltung künftiger Hardware, falls sich die Chip-Situation weiter zuspitzt.

Ein weiteres Problem: Der Bau neuer Chipfabriken dauert mehrere Jahre. Selbst bei steigenden Investitionen dürfte sich die Versorgungslage daher nicht kurzfristig entspannen. Experten gehen davon aus, dass die Nachfrage nach KI-Hardware weiterhin stark wachsen wird und damit auch langfristig Einfluss auf die Gaming-Hardware-Industrie haben könnte.

Einordnung: Gerücht statt offizieller Bestätigung

Offiziell hat Sony weder einen Release-Zeitraum für die PlayStation 6 bestätigt noch eine Verschiebung kommuniziert. Die aktuellen Informationen basieren auf Branchenberichten und Einschätzungen zur globalen Chip-Lage. Dennoch zeigt die Entwicklung, wie stark externe Faktoren wie KI-Infrastruktur mittlerweile auch die Planung zukünftiger Konsolen beeinflussen könnten.


Jetzt einkaufen und unterstützen

*Unsere Seite enthält Affiliate-Links zu Amazon. Ihr unterstützt uns durch eure Einkäufe, ohne dass zusätzliche Kosten für euch anfallen.