Dienstag, Februar 10, 2026
NewsPS6 Leaks, State of Play und Sonys Next-Gen-Kurs: Wohin steuert PlayStation?

PS6 Leaks, State of Play und Sonys Next-Gen-Kurs: Wohin steuert PlayStation?

Während Diskussionen über steigende Hardwarepreise und mögliche RAM-Engpässe weiterhin die Branche beschäftigen, richtet Sony den Blick zunehmend nach vorn. Neue Leaks zur PlayStation 6, eine offiziell bestätigte State of Play sowie wachsende Erwartungen an kommende Spiele zeichnen ein klareres Bild davon, wohin sich die PlayStation-Marke in den nächsten Jahren entwickeln könnte.

State of Play im Februar setzt ein klares Signal

Sony hat bestätigt, dass am 12. Februar eine neue State of Play stattfinden wird – mit einer Laufzeit von über 60 Minuten. Allein diese Länge deutet darauf hin, dass es sich nicht um eine reine Pflichtveranstaltung handelt, sondern um ein Showcase mit Substanz.

Laut Sony sollen sowohl Third-Party- und Indie-Titel als auch neue Informationen von den PlayStation Studios gezeigt werden. Erwartet wird weniger ein Feuerwerk aus kurzen Teasern, sondern längere Präsentationen mit Gameplay, die konkrete Einblicke geben und offene Fragen beantworten sollen.

Erwartete Highlights von First- und Third-Party

Besonders im Fokus stehen Spiele, die seit Jahren angekündigt sind, bislang aber kaum ausführlich gezeigt wurden. Dazu zählt vor allem Marvel’s Wolverine, zu dem viele Spieler erstmals echtes Gameplay erwarten.

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Darüber hinaus bleibt der Third-Party-Kalender gut gefüllt. Publisher wie Capcom, Square Enix, IO Interactive und Warner Bros. Games haben weiterhin zahlreiche Titel in Entwicklung. Das spricht für eine kontinuierliche Veröffentlichungsstrategie statt einzelner Großreleases.

Marvel’s Wolverine: Hinweise auf Release im September 2026 verdichten sich

Auch Gerüchte über weitere Projekte machen die Runde – von neuen Ablegern bekannter Marken bis hin zu möglichen PS5-Upgrades bestehender Titel. Ob davon etwas konkret gezeigt wird, bleibt abzuwarten.

ARC Raiders und ein anderer Blick auf AAA-Produktionen

Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält aktuell ARC Raiders von Embark Studios. Das Spiel sorgt weniger durch Marketingversprechen als durch seine klare kreative Ausrichtung für Gesprächsstoff. Die Entwickler betonen, bewusst auf übertriebene Crossover-Kosmetik oder Meme-Skins zu verzichten und stattdessen eine konsistente Spielwelt zu bewahren.

Bemerkenswert sind auch Berichte zum Budget: Demnach soll die Entwicklung inklusive Marketing rund 75 Millionen US-Dollar gekostet haben, verteilt auf etwa 70 Entwickler und eine Produktionszeit von rund drei Jahren. In Zeiten immer größerer Teams und explodierender Kosten gilt das als vergleichsweise effizienter Ansatz – und als mögliches Gegenmodell zu extrem aufgeblähten AAA-Projekten.

PS6-Leaks: Fokus auf Speicher und Skalierbarkeit

Parallel dazu verdichten sich Gerüchte rund um die nächste Konsolengeneration. Mehrere Leaks sprechen davon, dass Sony bereits frühe Entwicklerkits für die PlayStation 6 verteilt haben soll. Im Zentrum der Spekulationen steht vor allem der Arbeitsspeicher.

Demnach könnte die PS6 mit rund 30 GB RAM ausgestattet sein, während ein potenzielles PlayStation-Handheld auf etwa 24 GB kommen soll. Genannt wird zudem der Einsatz von GDDR7-RAM, der eine Speicherbandbreite von bis zu 640 GB/s ermöglichen würde – deutlich mehr als die 448 GB/s der PS5.

Sollten sich diese Angaben bewahrheiten, würde Sony klar auf mehr Headroom setzen, um zukünftige Spiele technisch flexibler und skalierbarer zu machen. Nicht rohe Rechenleistung, sondern Speicher, Bandbreite und Effizienz scheinen dabei eine zentrale Rolle zu spielen.

PS6 Gerüchtküche brodelt: Neue Details zur Hardware – doch Sony lässt sich offenbar Zeit

Speicher als entscheidender Faktor der nächsten Generation

In Entwicklerkreisen gilt Speicher zunehmend als einer der limitierenden Faktoren moderner Spiele. Berichten zufolge soll Sony selbst Überlegungen verworfen haben, mit geringeren RAM-Mengen zu planen, und stattdessen höhere Anfangskosten in Kauf nehmen, um langfristig besser aufgestellt zu sein.

Das wirft auch Fragen für den PC-Markt auf: Wenn Konsolen die Messlatte beim Arbeitsspeicher weiter anheben, könnte Mittelklasse-Hardware schneller an ihre Grenzen stoßen.

Einordnung und Ausblick

Zusammengenommen zeichnen sich klare Trends ab: Eine umfangreiche State of Play, neue Maßstäbe bei Produktionsbudgets und zunehmend konkrete Hinweise auf die PS6-Hardware. Noch ist nichts davon offiziell bestätigt, doch die Richtung wirkt konsistent.

Statt vager Versprechen setzt Sony offenbar auf Planungssicherheit, technische Reserven und eine stärkere Fokussierung auf nachhaltige Entwicklungsmodelle. Sollten sich diese Entwicklungen fortsetzen, könnte die nächste Konsolengeneration nicht nur leistungsfähiger, sondern auch grundlegend anders konzipiert sein als bisher.

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