Sony Corporation hat seinen Finanzbericht für das Quartal Oktober bis Dezember 2025 veröffentlicht und dabei mehrere bemerkenswerte Kennzahlen zur Gaming-Sparte bekanntgegeben. Trotz leicht rückläufiger Umsätze in einzelnen Bereichen verzeichnete PlayStation neue Bestmarken bei Nutzern und Konsolenverkäufen.
Rekord: 132 Millionen aktive Nutzer im PlayStation Network
Erstmals erreichte das PlayStation Network im Dezember 132 Millionen monatlich aktive Nutzer. Ein solcher Wert wurde in der Geschichte des Dienstes bislang noch nie erzielt.
Auch die Einnahmen aus Gaming-Services – darunter PSN, PlayStation Plus und Werbung – stiegen um 12,6 Prozent auf 199,3 Milliarden Yen.
PS5-Verkäufe übertreffen PS3-Lebenszeitwert
Im Quartal verkaufte Sony 8 Millionen PlayStation 5-Konsolen. Damit steigt die Gesamtzahl auf 92,2 Millionen Einheiten.
Zum Vergleich:
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PlayStation 5: 92,2 Mio.
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PlayStation 3: 87,4 Mio. (Lebenszeit)
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PlayStation 4: 94,4 Mio. im vergleichbaren Zeitraum
Die PS5 liegt damit klar vor der PS3 und nähert sich dem Tempo der PS4 an.
Umsatzrückgang bei Hardware, Wachstum bei Spielen
Der Umsatz der Gaming-Sparte lag bei 1,6 Billionen Yen (ca. 10 Milliarden US-Dollar), was 4 % unter dem Vorjahr liegt. Grund ist vor allem ein Rückgang bei Hardwareverkäufen um 23 %.
Demgegenüber stiegen:
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Spieleverkäufe um 6,5 % auf 835,5 Milliarden Yen
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In-Game-Käufe machten 50 % dieses Betrags aus
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Operativer Gewinn wuchs um 19 % auf 140,8 Milliarden Yen
Insgesamt wurden im Quartal 97,2 Millionen Spiele verkauft, davon 13,2 Millionen aus Sonys eigenen Studios.
Ausblick auf 2026 mit GTA 6
Mit Blick auf Grand Theft Auto VI, das zum Start nicht für PC erscheint, erwarten Analysten einen zusätzlichen Schub für PS5-Verkäufe im Herbst. Ein starkes Jahr 2026 könnte die PS5 über die Marke von 110 Millionen Einheiten bringen.
Da eine PlayStation 6 erst für 2028 erwartet wird, bleibt der PS5 noch viel Zeit, in den Verkaufscharts weiter aufzusteigen.
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Die Zahlen von Sony sehen interessant aus. Es ist gut zu sehen, dass die PS5 so viele Verkäufe hat. Ich frage mich, wie sich das in Zukunft entwickeln wird.