Ubisoft hat in einer ausführlichen Erklärung erstmals detailliert dargelegt, wie der französische Publisher seine Zukunft gestalten will. Das Dokument beleuchtet sowohl die angespannte finanzielle Lage als auch eine weitreichende Umstrukturierung des Unternehmens. Klar wird dabei vor allem eines: Ubisoft setzt künftig konsequent auf seine größten und etabliertesten Spieleserien.
Neue Struktur, klarer Fokus
Im Zentrum der Neuausrichtung steht die neu geschaffene Einheit Vantage Studios. Dieses Team soll auch in Zeiten von Stellenabbau und Projektstreichungen die Weiterentwicklung der wichtigsten Ubisoft-Marken verantworten. Die Einführung von Vantage Studios ist Teil des sogenannten Creative-Houses-Ökosystems, das aus insgesamt fünf internen Strukturen mit klar definierten Aufgaben besteht.
Geleitet wird Vantage Studios von Charlie Guillemot. Die Mission des Teams ist ambitioniert: Die größten Franchises des Publishers sollen ausgebaut und langfristig zu Milliarden-Dollar-Marken entwickelt werden.
Drei Franchises im Mittelpunkt
Vantage Studios übernimmt laut Ubisoft die Verantwortung für drei zentrale Säulen des Portfolios:
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Assassin’s Creed
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Far Cry
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Rainbow Six
In der offiziellen Mitteilung heißt es, dass diese Marken das Potenzial besitzen, zu „jährlichen Milliarden-Dollar-Franchises“ zu werden. Was genau damit gemeint ist, lässt Ubisoft allerdings offen. Unklar bleibt, ob tatsächlich jährliche Umsätze von über einer Milliarde US-Dollar angestrebt werden oder ob es darum geht, Franchises aufzubauen, die über mehrere Veröffentlichungen hinweg dauerhaft Umsätze in Milliardenhöhe generieren.
Zahlen zeigen das Potenzial
Ein Blick auf die bisherigen Erfolge unterstreicht, warum Ubisoft diesen Weg einschlägt. Rainbow Six Siege soll seit seinem Start im Jahr 2016 Schätzungen zufolge rund 3,8 Milliarden US-Dollar Umsatz erzielt haben. Die Assassin’s Creed-Reihe wiederum hat im vergangenen Jahrzehnt die 4-Milliarden-Dollar-Marke überschritten.
Diese Zahlen erklären, weshalb Ubisoft gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auf bewährte Marken setzt, statt Risiken mit neuen IPs einzugehen.
Überraschende Entscheidungen und offene Fragen
Teil der Neuausrichtung ist jedoch auch eine Entscheidung, die viele Fans überrascht hat: Die endgültige Einstellung des Prince-of-Persia-Remakes wurde offiziell bestätigt. Dieser Schritt verdeutlicht, wie konsequent Ubisoft seine Ressourcen neu verteilt.
Gleichzeitig wirft die Strategie Fragen auf. Besonders Far Cry steht im Fokus kritischer Stimmen. Seit 2021 erschien kein neuer Serienteil, und der letzte Ableger konnte die internen Verkaufserwartungen offenbar nicht vollständig erfüllen. Dennoch zählt Far Cry weiterhin zu den Marken, auf die Ubisoft seine Zukunft aufbauen will.
Ubisofts Blick nach vorn
Trotz aller Unsicherheiten sendet Ubisoft ein klares Signal: Das Unternehmen will sich stärker denn je auf seine Flaggschiff-Franchises konzentrieren und diese zum Fundament der kommenden Jahre machen. Vantage Studios soll dabei eine Schlüsselrolle einnehmen und die Marken nicht nur fortführen, sondern strategisch ausbauen.

Quelle:https://insider-gaming.com/ubisoft-assassins-far-cry-rainbow-six-billionare/
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Die Zukunft sieht rosig aus… für die alten Franchises! Vielleicht bringen sie bald auch ein neues ‚Prince of Persia‘ – oh wait!
Vantage Studios? Klingt ja fancy! Aber vielleicht sollte jemand ihnen sagen, dass neue Ideen nicht schaden würden.
Endlich eine Strategie! Vielleicht sollten sie auch einfach noch ein paar alte Spiele remaken. Das kommt sicher super an!
Wow, Ubisoft hat das Rad neu erfunden! Wer hätte gedacht, dass sie auf ihre alten Marken setzen? Genial!