Mittwoch, Februar 11, 2026
NewsMarathon vor Release unter Druck – Ex-Director widerspricht Concord-Vergleichen deutlich

Marathon vor Release unter Druck – Ex-Director widerspricht Concord-Vergleichen deutlich

Der kommende Extraction-Shooter Marathon steht seit Monaten im Zentrum kontroverser Diskussionen. Trotz anhaltender Kritik und negativer Vorberichterstattung nähert sich der weltweite Release im März. Während Teile der Community bereits einen Misserfolg erwarten, äußert sich nun ein ehemaliger Entwickler klar zu den immer wieder gezogenen Vergleichen mit Sonys gescheitertem Live-Service-Titel Concord.

„Kein zweites Concord“ – klare Worte vom ehemaligen Art Director

In einem aktuellen Interview mit ReaderGrev äußerte sich Joseph Cross, früherer Art Director von Marathon, zur öffentlichen Wahrnehmung des Spiels. Die häufigen Vergleiche mit Concord weist Cross entschieden zurück.

Seiner Einschätzung nach habe Bungie mit Marathon etwas Eigenständiges und Substanzielles geschaffen. Die Kritik habe ihn persönlich nicht belastet, da er voll hinter der kreativen Vision des Spiels stehe.

Cross betonte, dass er fest daran glaube, dass Marathon langfristig Bestand haben werde. Wie das Publikum letztlich reagiere, liege außerhalb seines Einflusses – entscheidend sei für ihn die Überzeugung, gemeinsam etwas wirklich Gutes geschaffen zu haben.

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Schwieriger Start trotz starker Verkaufszahlen

Obwohl Marathon bereits vor dem Release zu den zehn meistverkauften Spielen auf Steam zählt, ist die Skepsis groß. Viele Beobachter rechnen mit einem schwierigen Marktstart und befürchten negative Auswirkungen auf Bungies Reputation.

Der Titel hatte im Vorfeld mit mehreren PR-Problemen zu kämpfen. Dazu zählen unter anderem Plagiatsvorwürfe sowie Kritik am visuellen Stil des Spiels. Auch das Genre selbst gilt als riskant, da sich Extraction-Shooter bislang nur bei einer begrenzten Zielgruppe langfristig durchsetzen konnten.

Warum Marathon anders sein soll als Concord

Joseph Cross sieht den entscheidenden Unterschied vor allem im kreativen Fundament. Während Concord von vielen Spielern als austauschbar wahrgenommen wurde, biete Marathon eine klar erkennbare künstlerische Identität und ein deutlich stärkeres Alleinstellungsmerkmal.

Aus Sicht des ehemaligen Art Directors sei Kunst gerade in Phasen massiver Kritik der wichtigste Faktor. Marathon habe trotz aller Diskussionen eine klare Vision, die sich mit der Zeit durchsetzen könne. Die negative Stimmung vor dem Launch müsse daher nicht zwangsläufig das Schicksal des Spiels besiegeln.

Noch ist alles offen

Ob Marathon tatsächlich den Erwartungen standhalten kann, wird sich erst nach dem Release zeigen. Der Vergleich mit Concord bleibt für viele zwar naheliegend, doch laut Cross greift er zu kurz. Bungie setze auf ein anderes Fundament, sowohl spielerisch als auch kreativ.

Fest steht: Marathon startet unter großem Druck – aber auch mit einer klaren Überzeugung innerhalb des Entwicklerteams, etwas Besonderes abzuliefern.

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