Die PlayStation 6 ist noch nicht offiziell angekündigt, doch erste Leaks, Analystenberichte und Branchenstimmen zeichnen bereits ein Bild davon, wohin die nächste Konsolengeneration steuern könnte. Sollte sich auch nur ein Teil der aktuellen Gerüchte bewahrheiten, steht Sony vor einem der größten Umbrüche in der Geschichte der PlayStation-Marke – technisch wie finanziell.
Wann erscheint die PlayStation 6?
Nach aktuellem Stand wird der Marktstart der PlayStation 6 für 2027 oder 2028 erwartet. Ursprünglich galt 2027 als wahrscheinlich, passend zum bisherigen Konsolenzyklus von Sony. Neuere Berichte deuten jedoch auf eine mögliche Verschiebung hin.
Als Hauptgrund gelten steigende Kosten für Arbeitsspeicher. RAM-Preise sind weltweit im Aufwärtstrend, was die Hardware-Kalkulation deutlich erschwert. Eine spätere Veröffentlichung könnte Sony mehr Spielraum verschaffen, um leistungsstarke Komponenten zu verbauen, ohne bei der Technik Abstriche machen zu müssen.
Droht der höchste PlayStation-Preis aller Zeiten?
Besonders brisant sind die Gerüchte rund um den Preis. Mehrere Leaks sprechen davon, dass die PlayStation 6 zum Marktstart über 600 US-Dollar kosten könnte. Damit würde Sony erstmals seit der PlayStation 3 wieder eine Preisgrenze überschreiten, die man fast zwei Jahrzehnte lang bewusst vermieden hat.
Der mögliche Preissprung dürfte jedoch nicht allein auf Inflation zurückzuführen sein. Stattdessen mehren sich Hinweise auf eine modulare Hardware-Strategie, die sich stärker an High-End-PCs orientiert und die PS6 klar als Premium-Konsole positionieren würde.
Laufwerk nur noch optional?
Ein weiterer zentraler Punkt der Gerüchteküche betrifft das Disc-Laufwerk. Demnach könnte die PlayStation 6 standardmäßig ohne Laufwerk ausgeliefert werden. Spieler, die weiterhin auf physische Datenträger setzen, müssten dieses separat erwerben.
Sony hat dieses Modell bereits mit neueren Varianten der PlayStation 5 getestet. Für die PS6 würde das einen schlankeren Basiskörper und potenziell einen niedrigeren Einstiegspreis bedeuten – bei gleichzeitiger Flexibilität für Sammler und Disc-Nutzer.
Abwärtskompatibilität soll erhalten bleiben
Gute Nachrichten gibt es für Besitzer großer Spielebibliotheken: Die PlayStation 6 soll laut aktuellen Informationen PS5- und PS4-Spiele unterstützen. Abwärtskompatibilität hat sich in der aktuellen Generation zu einem wichtigen Kaufargument entwickelt und dürfte auch bei der nächsten Konsole eine zentrale Rolle spielen.
Kommt eine echte PS6-Handheld-Konsole?
Besonders spannend ist das Gerücht um eine PS6 Portable. Anders als die PlayStation Portal soll dieses Gerät Spiele nativ ausführen können – allerdings mit reduzierter Auflösung und Leistung. Das Konzept erinnert an Geräte wie das Steam Deck und würde Sonys Ökosystem deutlich erweitern.
Eine solche mobile Konsole könnte die Lücke zwischen Wohnzimmer-Gaming und Handheld-Markt schließen, ohne die klassische Heimkonsole zu ersetzen.
Virtual Reality wohl kein Schwerpunkt
Überraschend zurückhaltend fallen die Berichte zum Thema Virtual Reality aus. Trotz der technischen Stärken von PlayStation VR2 scheint VR kein zentrales Element der PS6-Strategie zu sein. Das bedeutet nicht das Ende von VR bei Sony, deutet aber darauf hin, dass es weiterhin eher eine Nische bleiben dürfte.
Mögliche Launch-Titel der PS6
Auch zu Spielen gibt es erste Spekulationen. Für das Launch-Fenster werden unter anderem folgende Titel genannt:
- Horizon 3
- Spider-Man 3
- Intergalactic (neue IP)
- Ein neues God of War mit Setting im alten Ägypten
Sollten ein oder mehrere dieser Titel zum Start verfügbar sein, wäre das ein starkes Signal für Sonys First-Party-Strategie.
Mehr als nur eine neue Konsole
Insgesamt deuten die Gerüchte auf einen deutlichen Strategiewechsel hin. Die PlayStation 6 könnte weniger auf maximale Massenmarkttauglichkeit setzen und stattdessen auf Premium-Hardware, Modularität und ein erweitertes Ökosystem.
Ob Spieler bereit sind, einen höheren Einstiegspreis für mehr Flexibilität und Leistung zu akzeptieren, wird entscheidend sein. Bis zu einer offiziellen Ankündigung bleibt jedoch alles Spekulation.
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