Die Assassin’s Creed-Reihe zählt zu den erfolgreichsten Ubisoft-Marken überhaupt. Seit dem ersten Teil im Jahr 2007 hat die Serie zahlreiche Protagonisten hervorgebracht – doch einer der frühesten Hauptcharaktere, Desmond Miles, wurde bereits in Assassin’s Creed 3 aus der Geschichte gestrichen.
Nun hat Alex Hutchinson, Creative Director von Assassin’s Creed 3, in einem Podcast mit FRVR erklärt, warum man sich zu diesem drastischen Schritt entschloss.
Fans waren schwer zufriedenzustellen
Laut Hutchinson war Desmonds Tod eine strategische Entscheidung, um die Marke im Mainstream zu halten. Bis zum dritten Teil hatten sich die Fans zunehmend darüber beschwert, dass die Story zu komplex und überladen wirkte.
„Wir wollten nicht, dass Assassin’s Creed zu einem Spiel wird, bei dem Fans wie eine Art Lore-Polizei jedes Detail auseinandernehmen“, so Hutchinson.
Da die Geschichte immer verworrener wurde, entschieden die Entwickler, Desmonds Handlungsbogen zu beenden. So sollte das Franchise wieder zugänglicher werden.
Von Desmond zu Ezio und Edward Kenway
Ursprünglich war Desmonds Geschichte als Trilogie gedacht. Doch nach dem Erfolg von Assassin’s Creed 2 veröffentlichte Ubisoft zusätzlich Brotherhood und Revelations, die Ezio Auditore in den Mittelpunkt stellten – eine Entscheidung, die deutlich besser ankam.

Der Tod von Desmond Miles in Assassin’s Creed 3 war weniger ein kreatives Risiko, sondern vielmehr eine notwendige Anpassung an die Wünsche der Fans und die Entwicklung des Mainstreams. Trotz Kritik blieb die Reihe erfolgreich und brachte mit Edward Kenway und späteren Charakteren neue Highlights hervor.
Quelle:https://podcasts.apple.com/us/podcast/frvr-podcast-moving-on-from-mindseye-w-alex-hernandez/id1833997623?i=1000727041040
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Die Änderungen waren nötig, denke ich. Die Spiele sind trotzdem gut.
Ich verstehe die Entscheidung, aber ich mochte Desmond.
Es ist interessant, wie sich die Geschichte entwickelt hat.