NewsThe Last of Us Part 3: Neil Druckmann heizt die Gerüchteküche an

The Last of Us Part 3: Neil Druckmann heizt die Gerüchteküche an

Naughty Dog-Creative Director Neil Druckmann sorgt erneut für Spekulationen: Mit kryptischen Hinweisen und Social-Media-Posts feuert er die Diskussionen um ein mögliches The Last of Us Part 3 an. Fans fragen sich: Wird die gefeierte Survival-Reihe tatsächlich fortgesetzt?

Druckmann deutet weiteres Kapitel an

Schon seit Jahren betont Druckmann, dass er noch eine Idee für eine weitere Geschichte im The Last of Us-Universum habe. Allerdings müssten dafür „die Sterne richtig stehen“. Konkrete Ankündigungen gibt es nicht, doch sein jüngster Instagram-Post sorgt für Gesprächsstoff:
Er zeigte das offizielle Script Book von The Last of Us Part 2 und schrieb: „Happy The Last of Us Day. Kann es kaum erwarten, euch weitere Updates zu geben, wenn die Zeit reif ist.“

Mehrere Projekte in Arbeit bei Naughty Dog

Bekannt ist, dass Naughty Dog aktuell an mindestens zwei Projekten arbeitet:

  • Intergalactic, ein komplett neues Spiel.
  • Ein weiteres Projekt, das sich seit über drei Jahren in Entwicklung befindet – hier vermuten viele Fans einen Bezug zu Uncharted oder eben The Last of Us Part 3.

Ob eines dieser Spiele wirklich die Rückkehr von Ellie, Abby oder ganz neuen Figuren bedeutet, bleibt unklar.

Was passiert mit Factions 2?

Ein weiteres Mysterium ist das einst groß angekündigte Multiplayer-Projekt Factions 2. Naughty Dog sprach ursprünglich von einer Kombination aus Online-Welt und erzählerischer Kampagne. Doch nach langer Funkstille spekulieren viele, ob Teile dieser Story vielleicht in ein eigenständiges Spiel ausgelagert wurden – womöglich als Bindeglied zwischen einem Multiplayer- und Singleplayer-Erlebnis.

Mehr „Wann“ als „Ob“

Offiziell bestätigt ist bislang nichts, doch die Anzeichen mehren sich. Mit Druckmanns kontinuierlichen Teasern, der hohen Nachfrage und Sonys Fokus auf große Marken wirkt ein dritter Teil zunehmend wahrscheinlich. Die Frage scheint also weniger zu sein, ob Naughty Dog an The Last of Us Part 3 arbeitet, sondern wann wir es endlich zu sehen bekommen.

The Last of Us Part 3 – Wie stehen die Chancen auf eine Fortsetzung?

Seit dem Erscheinen von The Last of Us Part II beschäftigt viele Fans vor allem eine Frage: Wird es einen dritten Teil geben? Offiziell hat Naughty Dog The Last of Us Part III bislang nicht angekündigt. Dennoch reißen die Spekulationen rund um eine mögliche Fortsetzung seit Jahren nicht ab. Immer wieder äußern sich Entwickler zu dem Thema, während die Community darüber diskutiert, wie die Geschichte nach den Ereignissen des zweiten Teils weitergehen könnte.

Die Erwartungen könnten kaum größer sein. Schließlich gehört die Reihe zu den erfolgreichsten und einflussreichsten PlayStation-Marken überhaupt und hat mit ihren emotionalen Geschichten sowie glaubwürdigen Charakteren Millionen Spieler begeistert.

Eine der wichtigsten PlayStation-Reihen

Als The Last of Us im Jahr 2013 für die PlayStation 3 erschien, entwickelte sich das Spiel innerhalb kürzester Zeit zu einem Meilenstein des Storytellings.

Die Mischung aus Survival, Action und einer emotionalen Geschichte rund um Joel und Ellie überzeugte Spieler und Kritiker gleichermaßen. Das Spiel erhielt zahlreiche Auszeichnungen und wurde schnell zu einem der wichtigsten Titel der PlayStation-Geschichte.

Mit The Last of Us Part II setzte Naughty Dog die Geschichte viele Jahre später fort und sorgte erneut für intensive Diskussionen. Kaum ein anderes Spiel der vergangenen Jahre wurde emotionaler und kontroverser aufgenommen.

Gibt es bereits Pläne für Part 3?

Eine offizielle Ankündigung existiert derzeit nicht.

Dennoch machten verschiedene Aussagen von Naughty Dog in den vergangenen Jahren deutlich, dass das Studio die Zukunft der Marke keineswegs ausschließt. Gleichzeitig betonten die Entwickler mehrfach, dass eine Fortsetzung nur dann entstehen soll, wenn eine Geschichte erzählt werden kann, die den hohen Ansprüchen der Reihe gerecht wird.

Genau dieser Qualitätsanspruch gehört seit vielen Jahren zu den Markenzeichen des Studios.

Wie könnte die Geschichte weitergehen?

Nach dem Ende von Part II bleiben zahlreiche Fragen offen.

Viele Fans wünschen sich eine Rückkehr von Ellie und möchten erfahren, wie ihr Leben nach den dramatischen Ereignissen weitergeht. Andere hoffen auf völlig neue Hauptfiguren oder eine Geschichte, die einen anderen Teil der postapokalyptischen Welt zeigt.

Auch ein Zeitsprung wäre denkbar und würde Naughty Dog die Möglichkeit geben, neue Konflikte und Charaktere einzuführen, ohne die bisherigen Ereignisse zu ignorieren.

Neue Figuren könnten frischen Wind bringen

Die Welt von The Last of Us bietet unzählige Möglichkeiten für neue Geschichten.

Ein dritter Teil könnte völlig neue Überlebende in den Mittelpunkt stellen und gleichzeitig bekannte Figuren nur am Rande auftauchen lassen. Dadurch ließe sich das Universum erweitern, ohne den emotionalen Kern der bisherigen Spiele zu verlieren.

Naughty Dog hat bereits mehrfach bewiesen, glaubwürdige Charaktere erschaffen zu können, deren Schicksale Spieler langfristig begleiten.

Technisch wäre deutlich mehr möglich

Seit der Veröffentlichung von Part II hat sich die Hardware erheblich weiterentwickelt.

Ein exklusiv für die PlayStation 5 oder zukünftige Hardware entwickelter Nachfolger könnte größere Areale, realistischere Animationen und noch detailliertere Umgebungen bieten. Auch die Künstliche Intelligenz der Gegner und Begleiter könnte weiter verbessert werden.

Bereits heute zählt The Last of Us Part II zu den technisch beeindruckendsten Spielen seiner Generation. Ein dritter Teil hätte das Potenzial, diesen Standard noch einmal anzuheben.

Gameplay mit neuen Möglichkeiten

Neben der Geschichte hoffen viele Fans auch auf spielerische Neuerungen.

Größere offene Gebiete, mehr Möglichkeiten beim Schleichen, dynamischere Kämpfe und umfangreichere Erkundung könnten das Gameplay weiterentwickeln, ohne die bekannten Stärken der Reihe aufzugeben.

Gerade die Mischung aus spannender Erkundung, intensiven Kämpfen und emotionalen Zwischensequenzen macht den besonderen Charakter der Serie aus.

Die HBO-Serie hält das Interesse hoch

Auch die erfolgreiche Serienumsetzung hat dazu beigetragen, dass The Last of Us weiterhin weltweit im Gespräch bleibt.

Neue Zuschauer entdecken dadurch die Spiele, während langjährige Fans erneut in die Welt von Joel und Ellie eintauchen. Die starke Präsenz der Marke sorgt dafür, dass das Interesse an einem möglichen dritten Teil ungebrochen bleibt.

Warum Naughty Dog sich Zeit lassen dürfte

Das Studio ist bekannt dafür, Qualität über Geschwindigkeit zu stellen.

Große Projekte entstehen bei Naughty Dog häufig über viele Jahre hinweg. Die Entwickler investieren viel Zeit in Story, Animationen, Technik und Gameplay, bevor ein Spiel überhaupt offiziell vorgestellt wird.

Sollte The Last of Us Part III tatsächlich entstehen, ist daher davon auszugehen, dass Naughty Dog erst dann konkrete Informationen veröffentlicht, wenn das Projekt einen entsprechenden Entwicklungsstand erreicht hat.

Was sich die Community wünscht

Die Wünsche der Fans fallen unterschiedlich aus.

Viele möchten Ellies Geschichte weitererzählen und einen emotionalen Abschluss erleben. Andere hoffen auf einen kompletten Neuanfang mit neuen Figuren und einer anderen Region der Vereinigten Staaten. Einig sind sich jedoch die meisten Spieler darin, dass Naughty Dog den Fokus auf eine starke Geschichte und glaubwürdige Charaktere beibehalten sollte.

Gerade diese Elemente haben die Reihe zu einer der erfolgreichsten PlayStation-Marken gemacht.

The Last of Us Part III wurde bislang nicht offiziell angekündigt. Trotzdem gehört ein möglicher Nachfolger zu den Spielen, auf die PlayStation-Fans weltweit am meisten hoffen.

Die außergewöhnliche Qualität der bisherigen Spiele, die emotionale Erzählweise und die enorme Popularität der Marke sorgen dafür, dass die Diskussionen über einen dritten Teil nicht abreißen. Sollte Naughty Dog tatsächlich an einer Fortsetzung arbeiten, dürfte sie erneut zu den wichtigsten Veröffentlichungen der Gaming-Branche gehören.

Bis dahin bleibt nur abzuwarten, welchen Weg das Studio für die Zukunft von The Last of Us einschlagen wird.

Bella Ramsey reagiert auf Kritik zu The Last of Us Staffel 2 – Staffel 3 wird deutlich größer

The Last of Us-Serie – Warum die HBO-Adaption zu den erfolgreichsten Videospielverfilmungen gehört

Lange Zeit galten Videospielverfilmungen als schwierig. Viele Filme und Serien konnten die Erwartungen der Fans nicht erfüllen und schafften es nur selten, die Atmosphäre ihrer Vorlagen glaubwürdig einzufangen. Mit der The Last of Us-Serie änderte sich dieses Bild jedoch grundlegend. Die Produktion von HBO entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem weltweiten Erfolg und wird heute von vielen als eine der besten Videospieladaptionen überhaupt angesehen.

Die Serie bleibt der Vorlage in vielen Bereichen treu, erweitert die Geschichte aber gleichzeitig um neue Perspektiven und zusätzliche Hintergründe. Dadurch spricht sie sowohl langjährige Fans der Spiele als auch Zuschauer an, die zuvor noch nie mit der Marke in Berührung gekommen sind.

Eine Geschichte, die weit über klassische Zombie-Unterhaltung hinausgeht

Im Mittelpunkt der Handlung stehen Joel und Ellie.

Joel ist ein Überlebender, der in einer von einer Pilzinfektion zerstörten Welt lebt. Ellie hingegen scheint gegen den gefährlichen Cordyceps-Pilz immun zu sein und könnte damit der Schlüssel für die Zukunft der Menschheit sein. Gemeinsam begeben sich beide auf eine gefährliche Reise quer durch die Vereinigten Staaten.

Doch The Last of Us erzählt weit mehr als nur eine Geschichte über Infizierte. Im Mittelpunkt stehen Vertrauen, Verlust, Hoffnung und die schwierigen Entscheidungen, die Menschen in Extremsituationen treffen müssen. Gerade diese emotionale Tiefe unterscheidet die Serie von vielen anderen Produktionen des Genres.

Pedro Pascal und Bella Ramsey überzeugen in den Hauptrollen

Eine der größten Herausforderungen bestand darin, zwei der beliebtesten Videospielcharaktere glaubwürdig auf den Bildschirm zu bringen.

Pedro Pascal übernimmt die Rolle von Joel und verleiht dem Charakter eine Mischung aus Härte, Verletzlichkeit und Menschlichkeit. Bella Ramsey spielt Ellie und überzeugt mit einer eigenständigen Interpretation der Figur, ohne den Charakter aus den Spielen aus den Augen zu verlieren.

Die Chemie zwischen beiden Hauptdarstellern zählt für viele Zuschauer zu den größten Stärken der gesamten Serie und trägt entscheidend zur emotionalen Wirkung der Geschichte bei.

Viele Szenen orientieren sich eng an den Spielen

Fans der Spiele erkennen zahlreiche Momente sofort wieder.

Viele Dialoge, Schauplätze und Kameraperspektiven wurden bewusst an das Original angelehnt. Gleichzeitig erweitert die Serie bekannte Ereignisse um zusätzliche Hintergründe und erzählt manche Geschichten ausführlicher, als es im Spiel möglich war.

Dadurch entsteht eine gelungene Mischung aus Wiedererkennungswert und neuen Inhalten.

Die Welt wirkt glaubwürdig und bedrückend

Ein wichtiger Bestandteil der Serie ist ihre Atmosphäre.

Verlassene Städte, überwucherte Gebäude, zerstörte Straßen und eine Natur, die sich ihre Lebensräume langsam zurückholt, erzeugen eine glaubwürdige Endzeitstimmung. Gleichzeitig zeigt die Serie immer wieder, wie unterschiedlich sich verschiedene Überlebendengruppen an das Leben nach dem Zusammenbruch der Zivilisation angepasst haben.

Diese Mischung aus Hoffnung und ständiger Gefahr sorgt dafür, dass die Welt lebendig und gleichzeitig bedrückend wirkt.

Nicht die Infizierten stehen im Mittelpunkt

Obwohl die Infizierten eine permanente Bedrohung darstellen, konzentriert sich die Serie vor allem auf die Menschen.

Misstrauen, Machtkämpfe, persönliche Konflikte und moralische Entscheidungen bestimmen viele Episoden stärker als reine Action. Dadurch entsteht eine Geschichte, die emotional deutlich mehr Gewicht besitzt als klassische Horror- oder Zombie-Serien.

Gerade diese Erzählweise machte bereits die Spiele so besonders.

Neue Geschichten erweitern das Universum

Die HBO-Serie übernimmt nicht nur Inhalte aus den Spielen, sondern ergänzt das Universum sinnvoll.

Einige Figuren erhalten deutlich mehr Hintergrundgeschichte, während neue Szenen zusätzliche Einblicke in die Welt vor und nach dem Ausbruch der Infektion geben. Dadurch entsteht ein noch umfassenderes Bild der postapokalyptischen Gesellschaft.

Selbst langjährige Fans entdecken deshalb immer wieder neue Aspekte der Geschichte.

Eine Produktion auf höchstem Niveau

Auch technisch gehört The Last of Us zu den aufwendigsten Serien der vergangenen Jahre.

Detailreiche Kulissen, hochwertige Spezialeffekte, überzeugende Masken sowie eine stimmungsvolle Kameraführung sorgen dafür, dass die Welt authentisch wirkt. Gleichzeitig setzt die Serie nicht auf permanente Action, sondern nimmt sich bewusst Zeit für ruhige Momente und die Entwicklung ihrer Figuren.

Diese Balance trägt wesentlich dazu bei, dass jede Folge ihre eigene Atmosphäre entfalten kann.

Die Serie begeistert auch Zuschauer ohne Spielerfahrung

Ein großer Erfolg der HBO-Produktion besteht darin, dass sie weit über die Gaming-Community hinaus Menschen erreicht.

Viele Zuschauer kannten die Spiele zuvor überhaupt nicht und konnten der Geschichte dennoch problemlos folgen. Gleichzeitig bietet die Serie genügend Anspielungen und bekannte Szenen, um auch langjährige Fans zufriedenzustellen.

Dadurch entwickelte sich The Last of Us schnell zu einer der erfolgreichsten und meistdiskutierten Serien der vergangenen Jahre.

Wie geht es nach Staffel 2 weiter?

Nach den Ereignissen der zweiten Staffel richtet sich der Blick vieler Fans bereits auf die Zukunft der Serie. Da die Handlung von The Last of Us Part II deutlich umfangreicher ist als die des ersten Spiels, wurde früh klar, dass die Geschichte nicht innerhalb einer einzigen weiteren Staffel abgeschlossen werden kann.

Aus diesem Grund arbeiten die Verantwortlichen bereits an einer dritten Staffel, die die Ereignisse weitererzählen soll. Gleichzeitig wird darüber spekuliert, ob das Serienuniversum langfristig sogar noch über die bekannten Spiele hinaus erweitert werden könnte.

Fazit

Die The Last of Us-Serie hat eindrucksvoll bewiesen, dass Videospieladaptionen höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden können. Mit einer starken Besetzung, einer emotionalen Geschichte und einer außergewöhnlich dichten Atmosphäre ist es HBO gelungen, die Essenz der Spiele einzufangen und gleichzeitig neue Akzente zu setzen.

Ob eingefleischter Fan der Spiele oder Neueinsteiger – The Last of Us gehört heute zu den beeindruckendsten Serienproduktionen der vergangenen Jahre. Genau deshalb bleibt das Interesse an den kommenden Staffeln und der Zukunft der Marke ungebrochen.

Warum The Last of Us Part 3 überhaupt so intensiv diskutiert wird

Kaum eine moderne PlayStation-Reihe wird so stark mit ihren Figuren und ihrer Geschichte verbunden wie The Last of Us. Nach dem Ende von Part II blieb deshalb zwangsläufig die Frage zurück, ob Naughty Dog irgendwann ein weiteres Kapitel erzählen möchte. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass ein dritter Hauptteil bereits beschlossen oder sogar weit fortgeschritten sein muss.

Gerade bei einer erzählerisch geprägten Serie reicht wirtschaftlicher Erfolg allein nicht aus, um eine Fortsetzung sinnvoll erscheinen zu lassen. Naughty Dog müsste einen erzählerischen Ansatz finden, der einen weiteren Teil rechtfertigt. Genau deshalb wurden Aussagen von Neil Druckmann über mögliche Ideen für die Zukunft immer wieder besonders aufmerksam verfolgt.

Druckmann hatte eine Idee erwähnt, aber kein Spiel angekündigt

Ein wichtiger Ausgangspunkt der Spekulationen war Druckmanns Aussage, dass er über ein mögliches weiteres Kapitel nachgedacht habe. Daraus entstand schnell die Vorstellung, die grundlegende Geschichte von The Last of Us Part 3 existiere bereits.

Eine solche Interpretation geht allerdings weiter als das, was tatsächlich daraus abgeleitet werden konnte. Eine Idee für eine Geschichte ist noch kein Spielprojekt. Zwischen einem ersten Konzept und einer vollständigen Produktion liegen bei einem großen AAA-Titel zahlreiche Entscheidungen, Entwicklungsphasen und mehrere Jahre Arbeit.

Druckmann machte außerdem deutlich, dass eine Fortsetzung nur entstehen müsse, wenn die richtigen Voraussetzungen vorhanden sind. Gerade dieser Vorbehalt ist entscheidend, weil er eine automatische Fortsetzung ausdrücklich offenlässt.

Ein Social-Media-Beitrag ist keine versteckte Ankündigung

Auch der Beitrag zum The Last of Us Day wurde schnell als möglicher Hinweis auf Part 3 interpretiert. Druckmann zeigte das Script Book von Part II und sprach davon, weitere Updates zu teilen, wenn die Zeit dafür gekommen sei.

Bei einer derart bekannten Marke reicht eine offene Formulierung aus, um unmittelbar Spekulationen auszulösen.

Allerdings kann sich ein Hinweis auf zukünftige Updates auf sehr unterschiedliche Dinge beziehen. The Last of Us besteht längst nicht mehr ausschließlich aus den beiden Hauptspielen. Die Marke umfasst Adaptionen, Neuauflagen und weitere Projekte rund um das Franchise.

Ohne eine ausdrückliche Verbindung zu einem neuen Spiel sollte ein solcher Beitrag deshalb nicht automatisch als Teaser für The Last of Us Part 3 verstanden werden.

Das unbekannte Naughty-Dog-Projekt sorgte zusätzlich für Spekulationen

Bekannt war, dass Naughty Dog neben Intergalactic: The Heretic Prophet an weiteren Arbeiten beteiligt war. Gerade ein nicht näher beschriebenes Projekt bot natürlich Raum für Vermutungen.

The Last of Us Part 3 gehörte dabei zu den naheliegenden Möglichkeiten. Ebenso wenig ließ sich jedoch ausschließen, dass es sich um etwas vollkommen anderes handelt.

Bei großen Studios existieren außerdem regelmäßig Projekte in unterschiedlichen Entwicklungsphasen. Konzepte werden ausprobiert, Prototypen entstehen und manche Ideen erreichen niemals eine vollständige Produktion.

Die bloße Existenz eines weiteren Projekts bestätigt deshalb weder dessen Marke noch den Umfang. Aus „Naughty Dog arbeitet an etwas anderem“ wird erst durch eine offizielle Ankündigung tatsächlich „Naughty Dog entwickelt The Last of Us Part 3“.

Intergalactic zeigt, dass Naughty Dog nicht ausschließlich auf bekannte Marken setzt

Mit Intergalactic entschied sich Naughty Dog bewusst für eine neue Marke. Das ist für die Diskussion über The Last of Us wichtig, weil das Studio damit zeigt, dass nicht automatisch jede große Produktion eine Fortsetzung bestehender Reihen sein muss.

Nach vielen Jahren mit Uncharted und The Last of Us bietet eine neue Welt dem Team kreative Möglichkeiten, die innerhalb etablierter Universen schwieriger umzusetzen wären.

Gleichzeitig schließt Intergalactic eine spätere Rückkehr zu The Last of Us natürlich nicht aus.

Große Studios können langfristig mehrere Projekte planen. Entscheidend ist allerdings, welche Teams verfügbar sind und wie stark einzelne Produktionen Ressourcen beanspruchen. Ein neues The Last of Us müsste mit denselben hohen Anforderungen an Animationen, Inszenierung und Technik entwickelt werden, die Naughty Dog bei seinen großen Spielen etabliert hat.

Die Entwicklung eines dritten Teils würde viele Jahre benötigen

Ein modernes Naughty-Dog-Spiel entsteht nicht innerhalb kurzer Zeit. Charakteranimationen, Umgebungen, Performance Capture, Story, Leveldesign und technische Systeme gehören zu einem Produktionsaufwand, der über Jahre verteilt werden muss.

Deshalb sagt selbst eine mögliche interne Entwicklung wenig darüber aus, wann ein Spiel erscheinen könnte.

Zwischen ersten Storyideen, einer Vorproduktion und dem Zeitpunkt, an dem ein Projekt öffentlich gezeigt werden kann, können erhebliche Zeiträume liegen. Gerade nach Erfahrungen mit sehr früh angekündigten Spielen ist es nachvollziehbar, wenn Studios ihre Projekte heute erst später präsentieren.

Selbst wenn Naughty Dog intern bereits an Konzepten für einen dritten Teil arbeiten würde, müsste daraus also keine kurzfristige Ankündigung folgen.

Das Ende von Part II lässt bewusst Raum für unterschiedliche Wege

The Last of Us Part II schließt seine Geschichte nicht mit einem klassischen offenen Cliffhanger ab. Gleichzeitig bleiben die Lebenswege verschiedener Figuren offen genug, um theoretisch weitere Geschichten erzählen zu können.

Gerade Ellie steht dabei zwangsläufig im Mittelpunkt vieler Diskussionen.

Ein dritter Teil müsste jedoch nicht unmittelbar dort beginnen, wo Part II endet. Naughty Dog könnte einen größeren Zeitsprung verwenden oder die Perspektive erneut verändern. Ebenso wäre denkbar, bekannte Figuren nur teilweise einzubeziehen.

Diese Möglichkeiten sind interessant, bleiben aber reine Überlegungen. Ohne offizielle Informationen lässt sich nicht sagen, welche Figuren überhaupt Teil eines möglichen nächsten Spiels wären.

Ellie wäre naheliegend, aber nicht automatisch die Hauptfigur

Für viele Fans ist The Last of Us eng mit Ellie verbunden. Ihre Entwicklung zieht sich durch beide Hauptspiele und gehört zu den zentralen Elementen der Reihe.

Deshalb erscheint eine Fortsetzung ihrer Geschichte zunächst als offensichtlichste Möglichkeit.

Naughty Dog hat allerdings bereits mit Part II gezeigt, dass das Studio bereit ist, Perspektiven radikal zu verändern. Ein dritter Teil könnte deshalb bekannte Erwartungen erneut bewusst aufbrechen.

Vielleicht würde Ellie wieder im Mittelpunkt stehen, vielleicht wäre sie nur ein Teil einer größeren Geschichte. Ebenso könnte eine neue Figur eingeführt werden, durch die bekannte Ereignisse aus einer anderen Perspektive betrachtet werden.

Solange kein Spiel angekündigt ist, sollte keine dieser Varianten als wahrscheinlicher Inhalt verkauft werden.

Auch Abby müsste nicht zwangsläufig zurückkehren

Abby wurde durch Part II zu einer der wichtigsten Figuren des Universums. Ihr weiterer Weg bietet grundsätzlich genügend Ansatzpunkte für eine Fortsetzung.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Naughty Dog diese Geschichte zwingend weiterführen muss.

Eine der Stärken von The Last of Us besteht darin, Figuren nicht ausschließlich als klassische Helden einer fortlaufenden Serie zu behandeln. Geschichten können enden, während die Welt selbst weiterbesteht.

Ein möglicher dritter Teil könnte Abby erneut aufgreifen oder sich vollständig von ihrer Geschichte lösen. Beides wäre erzählerisch möglich.

Die Frage sollte deshalb nicht lauten, welche bekannten Figuren Naughty Dog zurückbringen muss, sondern welche Figuren eine neue Geschichte tatsächlich benötigt.

Die Welt bietet Geschichten weit außerhalb der bekannten Charaktere

The Last of Us besitzt mittlerweile ein umfangreiches Universum. Die Pandemie und der gesellschaftliche Zusammenbruch betreffen nicht nur die bekannten Schauplätze der bisherigen Spiele.

Ein neues Projekt könnte theoretisch vollkommen andere Regionen und Gemeinschaften zeigen.

Gerade darin liegt ein großer Vorteil des Szenarios. Naughty Dog ist nicht gezwungen, jede Fortsetzung ausschließlich um dieselben Personen aufzubauen.

Eine neue Perspektive könnte zeigen, wie andere Gruppen mit dem Zusammenbruch der Gesellschaft umgehen und welche Strukturen sich über Jahrzehnte entwickelt haben.

Gleichzeitig würde ein vollständiger Abschied von bekannten Figuren ein Risiko darstellen, weil viele Spieler die Reihe gerade wegen Ellie, Joel und später Abby emotional verfolgen. Ein dritter Teil müsste deshalb sorgfältig entscheiden, wie viel Bekanntes tatsächlich notwendig ist.

Ein weiterer Teil müsste einen eigenen erzählerischen Grund besitzen

Die wichtigste Frage ist weniger, ob The Last of Us erfolgreich genug für einen dritten Teil wäre. Das ist angesichts der Bedeutung der Marke kaum der entscheidende Punkt.

Interessanter ist, welche Geschichte noch erzählt werden soll.

Part I beschäftigt sich stark mit Verlust, Bindung und einer Entscheidung, deren Konsequenzen weit über die beiden Hauptfiguren hinausreichen. Part II setzt sich anschließend intensiv mit den Folgen dieser Entscheidung sowie Gewalt, Rache und Perspektivwechsel auseinander.

Ein dritter Teil müsste diesen Themen nicht einfach eine weitere Runde hinzufügen.

Damit das Spiel mehr als eine kommerziell nachvollziehbare Fortsetzung wird, benötigt es einen eigenen thematischen Kern. Genau hier dürfte die von Druckmann erwähnte Idee entscheidend sein, sofern daraus tatsächlich irgendwann ein vollständiges Projekt entsteht.

Das eingestellte Online-Projekt sollte nicht mit Part 3 vermischt werden

Besonders vorsichtig musste der damalige Abschnitt über das Multiplayer-Projekt behandelt werden. Naughty Dog arbeitete tatsächlich längere Zeit an einer großen eigenständigen Online-Erfahrung im The-Last-of-Us-Universum, stellte deren Entwicklung jedoch schließlich ein.

Daraus folgt nicht automatisch, dass Storybestandteile dieses Projekts für The Last of Us Part 3 übernommen wurden.

Während einer langen Entwicklung entstehen selbstverständlich Konzepte, Figuren, Umgebungen und technische Arbeiten. Ob einzelne Ideen später in anderen Projekten verwendet werden, können Außenstehende jedoch kaum beurteilen.

Die Vermutung, Inhalte des eingestellten Multiplayer-Spiels könnten als Bindeglied zu einem dritten Hauptteil dienen, war daher interessant, aber nicht belegt.

Die Einstellung des Multiplayer-Spiels veränderte Naughty Dogs Prioritäten

Die Entscheidung gegen das große Online-Projekt war für das Studio trotzdem bedeutsam. Naughty Dog erklärte sinngemäß, dass eine dauerhafte Unterstützung des Spiels sehr viele Ressourcen benötigt hätte und das Studio dadurch langfristig stark auf Live-Service-Inhalte ausgerichtet worden wäre.

Stattdessen sollte der Fokus weiterhin auf erzählerischen Einzelspielerproduktionen liegen.

Für Fans von The Last of Us war das grundsätzlich eine wichtige Aussage. Sie bestätigte jedoch keinen dritten Teil.

Sie zeigte vielmehr, welche Art von Studio Naughty Dog weiterhin sein möchte. Große, aufwendig inszenierte Einzelspielerprojekte bleiben ein wesentlicher Bestandteil seiner Identität.

Ob diese Strategie irgendwann wieder zu The Last of Us führt oder zunächst vollständig Intergalactic und anderen Projekten zugutekommt, blieb offen.

Der Erfolg der Serie erhöht den Wert der Marke zusätzlich

Durch die Fernsehserie erreichte The Last of Us ein Publikum, das weit über die ursprüngliche PlayStation-Spielerschaft hinausgeht.

Damit wächst selbstverständlich auch die wirtschaftliche Bedeutung der Marke.

Ein neues Hauptspiel könnte sowohl langjährige Fans als auch Menschen ansprechen, die erst durch die Serie mit dem Universum in Kontakt gekommen sind. Aus geschäftlicher Perspektive wäre eine Fortsetzung daher leicht nachvollziehbar.

Trotzdem sollte wirtschaftliches Potenzial nicht mit einer Entwicklungsbestätigung verwechselt werden.

Sony besitzt mehrere erfolgreiche Marken, ohne dass deshalb jederzeit neue Teile produziert werden. Gerade bei aufwendigen Spielen entscheiden verfügbare Studios, kreative Konzepte und Produktionskapazitäten mindestens genauso stark über die Zukunft wie reine Verkaufschancen.

Die Serie könnte den Spielen zeitlich näherkommen

Eine weitere interessante Frage entsteht durch die parallele Entwicklung der TV-Adaption.

Je weiter die Serie die Handlung der Spiele verarbeitet, desto stärker stellt sich langfristig die Frage nach neuem Material. Das bedeutet jedoch nicht, dass Naughty Dog deshalb unter Zeitdruck automatisch Part 3 produzieren müsste.

Spielentwicklung und Fernsehproduktion folgen vollkommen unterschiedlichen Abläufen.

Ein Spiel dieser Größenordnung sollte nicht beschleunigt werden, nur um eine mögliche zukünftige Staffel mit neuer Vorlage zu versorgen. Ebenso könnte die Serie eigene Entscheidungen treffen, falls sie irgendwann den vorhandenen Spielen zeitlich zu nahe kommt.

Für ein mögliches Part 3 sollte deshalb weiterhin die Qualität des Spiels entscheidend bleiben und nicht ein künstlich erzeugter Wettlauf zwischen zwei Medien.

Spielerische Neuerungen wären mindestens so wichtig wie die Geschichte

Bei Diskussionen über The Last of Us Part 3 konzentriert sich vieles verständlicherweise auf Ellie, Abby und mögliche neue Figuren. Naughty Dog müsste allerdings auch spielerisch eine Weiterentwicklung liefern.

Part II hatte Bewegungsmöglichkeiten, Kämpfe, Animationen und Gegnerverhalten gegenüber dem Vorgänger deutlich ausgebaut.

Ein dritter Teil könnte diese Systeme weiter öffnen, ohne deshalb zu einem klassischen Open-World-Spiel werden zu müssen.

Größere Areale, flexiblere Begegnungen und stärkere Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Gegnergruppen wären mögliche Entwicklungsrichtungen. Ebenso könnte Naughty Dog stärker mit Situationen arbeiten, die nicht immer exakt gleich ablaufen.

Das sind allerdings Möglichkeiten moderner Technik und keine bestätigten Features eines unangekündigten Spiels.

Eine vollständige Open World wäre keineswegs automatisch sinnvoll

Nach Part II wurde immer wieder darüber diskutiert, ob Naughty Dog bei einem zukünftigen Spiel den nächsten Schritt zu einer komplett offenen Welt machen könnte.

Dafür gibt es jedoch keinen zwingenden Grund.

The Last of Us lebt stark von kontrolliertem Tempo. Enge Passagen, ruhige Momente und plötzlich eskalierende Situationen können gezielt aufeinander folgen, weil die Entwickler den Weg des Spielers zumindest teilweise steuern.

Eine riesige offene Welt könnte diese Inszenierung erschweren.

Wahrscheinlicher wäre grundsätzlich eine Weiterentwicklung größerer, flexibel erkundbarer Gebiete innerhalb einer weiterhin erzählerisch kontrollierten Struktur. Aber auch das bleibt solange Spekulation, bis Naughty Dog ein entsprechendes Spiel tatsächlich vorstellt.

Technisch könnte ein neues Spiel deutlich weiter gehen

Ein zukünftiges The Last of Us würde unter anderen technischen Voraussetzungen entstehen als Part II, dessen ursprüngliche Entwicklung noch stark durch die PlayStation 4 geprägt war.

Moderne Hardware bietet mehr Spielraum bei CPU-Leistung, Speicherzugriffen, Animationen und Darstellung größerer Umgebungen.

Für Naughty Dog könnte besonders interessant sein, diese Leistung nicht ausschließlich in höhere Grafikqualität zu investieren.

Mehr gleichzeitig agierende Gegner, komplexere KI-Reaktionen oder detailliertere physikalische Systeme könnten das Gameplay stärker verändern als eine bloße Erhöhung der Auflösung.

Welche Plattform ein hypothetisches Part 3 letztlich nutzen würde, hängt allerdings stark vom tatsächlichen Entwicklungszeitraum ab. Ohne Ankündigung wäre auch hier jede konkrete technische Prognose verfrüht.

Gegner-KI könnte erneut eine zentrale Rolle spielen

The Last of Us Part II versuchte, menschliche Gegner stärker als zusammengehörige Gruppen darzustellen. Figuren kommunizierten miteinander und reagierten auf verschwundene oder ausgeschaltete Verbündete.

Ein zukünftiger Teil könnte diesen Ansatz erheblich erweitern.

Gegner könnten stärker nach dem Spieler suchen, unterschiedliche Wege nutzen oder dynamischer auf veränderte Situationen reagieren. Begegnungen würden dadurch weniger vorhersehbar.

Auch das Zusammenspiel zwischen Menschen und Infizierten bietet weiterhin Potenzial. Bereits vorhandene Systeme könnten flexibler kombiniert werden, sodass Spieler Konflikte zwischen unterschiedlichen Gruppen bewusster für sich nutzen.

Eine solche Entwicklung würde gut zur Reihe passen, ohne ihren grundlegenden Charakter verändern zu müssen.

Horror sollte trotz größerer Produktion nicht verloren gehen

The Last of Us ist nicht nur ein Actionspiel. Besonders die ruhigeren und bedrohlichen Abschnitte gehören zur Identität der Serie.

Ein dritter Teil müsste deshalb vorsichtig damit umgehen, immer größer und spektakulärer werden zu wollen.

Mehr Gegner und größere Schauplätze bedeuten nicht automatisch mehr Spannung. Häufig entsteht Horror gerade durch Unsicherheit, begrenzte Ressourcen und das Gefühl, einer Situation lieber ausweichen zu wollen.

Moderne Technik könnte diese Atmosphäre sogar verstärken. Beleuchtung, Audio und detailliertere Animationen bieten Möglichkeiten, Bedrohungen glaubwürdiger darzustellen.

Der Kern sollte jedoch weiterhin darin liegen, dass eine Begegnung gefährlich wirkt und nicht lediglich als nächste Actionsequenz abgearbeitet wird.

Naughty Dog steht nach Part II unter besonderer Beobachtung

Kaum ein Spiel der vergangenen Jahre wurde so intensiv diskutiert wie The Last of Us Part II.

Die erzählerischen Entscheidungen polarisierten einen Teil der Spielerschaft, während das Spiel gleichzeitig zahlreiche Auszeichnungen erhielt und technisch große Anerkennung fand.

Ein dritter Teil würde deshalb von Beginn an unter enormer Beobachtung stehen.

Naughty Dog könnte versuchen, möglichst vielen Erwartungen entgegenzukommen. Gerade das wäre allerdings möglicherweise der falsche Ansatz.

Die Reihe wurde nicht dadurch bekannt, dass sie ausschließlich sichere Entscheidungen trifft. Sollte ein weiterer Teil entstehen, müsste das Studio eine Geschichte erzählen, von der es selbst überzeugt ist.

Ob diese Geschichte allen Fans gefällt, wäre eine andere Frage.

Ein dritter Teil müsste nicht zwangsläufig das Ende sein

Oft wird ein mögliches Part 3 automatisch als Abschluss einer Trilogie betrachtet. Allein die Zahl drei erzeugt diese Erwartung.

Eine solche Struktur wurde jedoch nicht verbindlich angekündigt.

Naughty Dog könnte einen dritten Teil als Abschluss bestimmter Figuren verwenden, ohne das gesamte Universum zu beenden. Ebenso könnte die Geschichte so gestaltet sein, dass weitere Projekte möglich bleiben.

Umgekehrt wäre sogar denkbar, dass das Studio nach einem weiteren Spiel endgültig einen Schlussstrich zieht.

Solche Entscheidungen hängen von einer Geschichte ab, die öffentlich noch gar nicht bekannt ist. Deshalb sollte auch die Bezeichnung „Trilogieabschluss“ nicht vorweggenommen werden.

Anfang Oktober 2025 blieb Part 3 vor allem eine Möglichkeit

Die damalige Faktenlage war wesentlich nüchterner als die aufgeheizte Gerüchteküche vermuten ließ.

Neil Druckmann hatte in der Vergangenheit über eine Idee für ein weiteres Kapitel gesprochen. Naughty Dog arbeitete an mehreren Projekten, wobei Intergalactic öffentlich bekannt war. Gleichzeitig existierte weiterhin großes Interesse an The Last of Us.

Was fehlte, war der entscheidende Punkt: eine offizielle Ankündigung von The Last of Us Part 3.

Weder ein Produktionsstatus noch Hauptfiguren, Handlung, Plattformen oder ein Veröffentlichungszeitraum waren bestätigt.

Deshalb war auch die Formulierung problematisch, die Frage laute inzwischen eher „wann“ als „ob“. Genau diese Sicherheit gab die damalige Informationslage noch nicht her.

Ein dritter Teil war zweifellos vorstellbar und angesichts der Bedeutung der Marke auch wirtschaftlich plausibel. Doch Naughty Dog hatte mehrfach gezeigt, dass eine Fortsetzung für das Studio nicht allein deshalb entstehen muss, weil sie erfolgreich wäre.

Der entscheidende Faktor bleibt eine Geschichte, die aus Sicht der Entwickler einen weiteren Teil rechtfertigt. Bis eine solche Produktion offiziell vorgestellt wird, ist The Last of Us Part 3 daher weniger ein angekündigtes kommendes PlayStation-Spiel als eine der naheliegendsten offenen Möglichkeiten für die Zukunft von Naughty Dog.

Wie hat dir dieser Artikel gefallen?

Amazon

Jetzt einkaufen und unterstützen

*Unsere Seite enthält Affiliate-Links zu Amazon. Ihr unterstützt uns durch eure Einkäufe, ohne dass zusätzliche Kosten für euch anfallen.

Weitere News