Beim Entwicklerstudio Bungie könnten schon bald größere Umstrukturierungen bevorstehen. Laut einem aktuellen Bericht von Bloomberg bereitet sich das mittlerweile zu Sony gehörende Studio offenbar auf umfangreiche Entlassungen vor. Hintergrund soll unter anderem das geplante Ende der großen Destiny 2 Inhalte sowie die stärkere Fokussierung auf Marathon sein.
Offiziell bestätigt wurden die Informationen bisher allerdings nicht. Dennoch sorgen die aktuellen Berichte bereits für Diskussionen innerhalb der Gaming-Branche.
Destiny 2 Team offenbar ohne neues Großprojekt
Laut Bloomberg soll Bungie nach dem finalen großen Destiny 2 Update am 9. Juni derzeit kein direktes Nachfolgeprojekt für große Teile des Teams eingeplant haben.
Dem Bericht zufolge befindet sich aktuell kein Destiny 3 in aktiver Produktion. Gleichzeitig sollen intern zwar neue Projekte und Ideen diskutiert werden, konkrete Freigaben oder Produktionsstarts habe es bislang jedoch noch nicht gegeben.
Wie viele Mitarbeiter von möglichen Entlassungen betroffen wären, bleibt derzeit unklar.
Fokus soll stärker auf Marathon liegen
Parallel dazu investiert Bungie offenbar zunehmend in Marathon. Der Extraction Shooter erschien im März und gilt aktuell als eines der wichtigsten Projekte des Studios.
Allerdings soll Marathon laut den Berichten bislang hinter den internen Verkaufserwartungen zurückliegen. Bungie hoffe demnach weiterhin darauf, dass das Spiel langfristig wachsen und sich die Spielerbasis mit der Zeit erweitern werde.
Bereits in den vergangenen Monaten sollen mehrere Mitarbeiter aus dem Destiny-Bereich auf Marathon umverteilt worden sein.
Schwierige Lage in der Gaming Branche hält an
Die möglichen Entlassungen bei Bungie würden sich in einen größeren Trend innerhalb der Branche einordnen. Bereits seit Beginn des Jahres 2026 kommt es bei zahlreichen Publishern und Studios zu Einsparungen, Umstrukturierungen und Projektabbrüchen.
Unter anderem sorgten zuletzt Ubisoft und weitere große Unternehmen mit Stellenstreichungen und eingestellten Projekten für Schlagzeilen. Gleichzeitig kämpfen viele neue Live-Service-Spiele weiterhin mit starkem Konkurrenzdruck und hohen Entwicklungskosten.
Gerade im Bereich langfristiger Multiplayer- und Service-Games bleibt der Markt aktuell schwierig kalkulierbar.
Zukunft von Destiny bleibt weiterhin offen
Trotz der aktuellen Situation scheint die Marke Destiny intern weiterhin eine wichtige Rolle zu spielen. Laut dem Bericht prüfen Mitarbeiter und Verantwortliche derzeit verschiedene neue Konzepte und mögliche Projekte innerhalb des Universums.
Ob daraus langfristig tatsächlich ein neues Destiny-Spiel entsteht, bleibt allerdings offen. In der aktuellen Marktlage gebe es laut Bloomberg keine Garantie dafür, dass vorgeschlagene Projekte letztlich grünes Licht erhalten.
Sony und Bungie selbst haben sich zu den aktuellen Berichten bislang nicht offiziell geäußert.
Quelle:https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-05-21/bungie-plans-layoffs-after-ending-destiny-2-development
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