In der Community von ARC Raiders macht sich zunehmend Unmut breit. Hunderte Spieler äußern aktuell in sozialen Netzwerken und Foren ihren Frust über die sogenannten Trigger ’Nades, ein Schnellnutzen-Item, das nach Ansicht vieler das PvP-Balancing massiv stört. Die Forderung ist klar: Entwickler Embark Studios soll die Sprengladungen abschwächen.
Schwierige Balance zwischen PvP und PvE
ARC Raiders bewegt sich bewusst auf der schmalen Linie zwischen PvE und PvP. Embark Studios setzt dabei auf ein System halb spezialisierter Waffen: Einige eignen sich besonders für den Kampf gegen Maschinen, andere sind klar auf Gefechte mit feindlichen Spielern ausgelegt. Diese Freiheit soll Spielern ermöglichen, ihren Spielstil selbst zu definieren.
Seit dem Release zeigte sich jedoch, dass einzelne Waffen oder Items dieses Gleichgewicht kippen können. Bereits kurz nach dem Start wurden erste Anpassungen vorgenommen – etwa beim Venator 4 oder beim Hullcracker. Nun geraten erstmals nicht primär Waffen, sondern ein Quick-Use-Item in den Fokus der Kritik.
Warum Trigger ’Nades als problematisch gelten
Trigger ’Nades sind schon länger Teil des Arsenals, haben aber zuletzt im PvP stark an Bedeutung gewonnen. Viele Spieler empfinden sie mittlerweile als übermächtig. Die Gründe dafür werden in der Community immer wieder ähnlich beschrieben:
- sehr hoher Schaden
- große Explosionsreichweite
- nahezu sofortige Detonation
- große Wurfweite
- frühe Freischaltung des Bauplans
- günstige Herstellungskosten
In der Praxis reichen laut Spielern oft bereits zwei gut platzierte Ladungen aus, um einen Raider kampfunfähig zu machen – häufig ohne echte Reaktionsmöglichkeit.
Günstig, effektiv – und deshalb allgegenwärtig
Ein zentraler Kritikpunkt ist die einfache Verfügbarkeit. Der Bauplan für Trigger ’Nades lässt sich früh im Spiel durch eine vergleichsweise einfache Aufgabe freischalten. Zudem sind die benötigten Materialien günstig, was sie im direkten Vergleich zu anderen Granaten besonders attraktiv macht.

„Schlimmer als der Venator vor dem Nerf“
In der Community wird bereits der Vergleich zu früheren Balance-Problemen gezogen. Der Venator 4 galt vor seinem Nerf zeitweise als klar übermächtig. Einige Spieler gehen nun sogar so weit zu sagen, dass Trigger ’Nades das PvP aktuell stärker verzerren als der Venator in seiner stärksten Phase.
Entsprechend wächst der Druck auf Embark Studios, zeitnah zu reagieren.
Vorschläge aus der Community
Die Spielerschaft hat bereits zahlreiche Ideen gesammelt, wie Trigger ’Nades angepasst werden könnten, ohne sie komplett unbrauchbar zu machen. Zu den häufigsten Vorschlägen zählen:
- Reduzierung von Schaden und Explosionsradius
- Einführung einer kurzen Verzögerung vor der Detonation
- Begrenzung der Wurfweite
- höhere Herstellungskosten
Allerdings gibt es auch Gegenstimmen: Eine reine Verteuerung würde vor allem Gelegenheitsspieler treffen, während erfahrene Spieler mit gut gefüllten Lagerbeständen weiterhin profitieren könnten.
Wie wahrscheinlich ist ein Nerf?
Ein Blick auf die bisherige Patch-Historie spricht dafür, dass Embark Studios das Thema ernst nehmen dürfte. Übermächtige Waffen wurden bereits angepasst, sobald sie das Spielgefühl zu stark beeinflussten. Allerdings hat das Studio zuletzt angekündigt, Updates erst nach einer kurzen Pause wieder aufzunehmen. Konkrete Änderungen an Trigger ’Nades wären daher frühestens nach der Rückkehr des Teams im Januar zu erwarten.
Bis dahin bleibt abzuwarten, ob Embark Studios das Item tatsächlich abschwächt – oder ob sich das Meta von selbst wieder verschiebt.
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Es ist interessant zu sehen, wie sich die Community darüber austauscht. Ich bin gespannt, was Embark Studios tun wird.
Ich habe gehört, dass viele Spieler unzufrieden sind. Vielleicht sollte das Entwicklerteam wirklich etwas ändern, um das Balancing zu verbessern.
Die Trigger ‚Nades sind ein heißes Thema. Ich habe sie auch benutzt, und es macht Spaß, aber ich kann die Kritik nachvollziehen.
Ich verstehe die Diskussion über die Trigger ‚Nades. Sie sind wirklich stark, aber ich finde, das Spiel hat auch andere interessante Waffen.