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Verbraucherzentrale warnt vor blinden Spielevorbestellungen

Die Verbraucherzentrale NRW nimmt die aktuelle Gamescom 2017 als Anlass, um darauf hinzuweisen, sich nicht blindlings neue Spiele vorzubestellen. Stattdessen sollten Spieler vor dem Kauf sich ausreichend über die Qualität des Videospiels informieren, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Verbraucherzentrale warnt vor blinden Spielevorbestellungen - PlayStationInfo

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Auch auf der diesjährigen Gamescom zeigen Publisher und Entwickler ihre neuesten Spiele, die oftmals einen fantastischen Eindruck hinterlassen. In Verbindung mit Vorbesteller – Boni verleitet dies nicht wenige Spieler zur Vorbestellung des entsprechenden Spiels. Oftmals kann man sich aber noch gar nicht sicher sein, wie das fertige Produkt denn wirklich sein wird. Immer wieder kommt es schließlich vor, dass sich die finale Fassung von der gezeigten zu Ungunsten unterscheidet. In grafischer Hinsicht spricht man vom sogenannten Downgrading. Ärger und Enttäuschung sind dann vorprogrammiert.

Die Verbraucherzentrale NRW hat deshalb eine Warnung vor solchen blinden Vorbestellungen ausgesprochen. „Oft ist es leider so, dass die später im Handel feilgebotenen Versionen bei der grafischen Gestaltung und den technischen Finessen hinter der Ankündigung der Spielemacher im Vorfeld zurückbleiben und in der präsentierten Form nicht zu haben sind.“ Entwickler und Publisher haben zurecht ein Interesse dafür, dass ihr Spiel sich in einem möglichst guten Rampenlicht präsentiert. Das Marketing spielt hierbei eine gewichtige Rolle. Schließlich muss das in die Entwicklung oder Werbung investierte Geld für das Videospiel ja irgendwie wieder eingespielt werden, den Gewinn nicht vergessend.

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Dementsprechend nutzen die Unternehmen eine möglichst große Bandbreite, um ihr Spiel zu präsentieren. In diesem Zusammenhang gewinnen Influencer eine immer größere Bedeutung. Diese sind in sozialen Medien unterwegs und präsentieren neueste Produkte von Unternehmen. Ob es sich dabei noch um eine authentische beziehungsweise objektive Berichterstattung handelt oder eher das Produkt beworben wird, ist nicht immer eindeutig zu erkennen. So sollte man bei einem Let`s Play etwa darauf achten, ob das Spiel noch aus freien Stücken und zwanglos präsentiert wird oder nicht vielleicht doch auch eine Werbeaktion dahinter steckt.

„Im Zweifel sollten sich Gamer gedulden und die offizielle Veröffentlichung abwarten und sich ausgiebig im Netz bei Lets-Play-Streams, Online-Magazinen oder -Foren über den Standard der Spieleneuheiten informieren“ , so weiter die Verbraucherzentrale. Die Website der Verbraucherzentrale NRW hat hier Tipps zusammengefasst, wie man beim Kauf von Spielen sich verhalten sollte.

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