Bei Sony reißen die Berichte über Entlassungen und Umstrukturierungen offenbar nicht ab. Nachdem zuletzt bereits mehrere Studios geschlossen oder verkleinert wurden, könnte nun auch der Mobile-Bereich von PlayStation Studios betroffen sein.
Laut aktuellen Gerüchten plant Sony offenbar, seine Ambitionen im Mobile-Gaming deutlich zurückzufahren. Berichten zufolge sollen rund 50 Mitarbeiter aus der Studio Business Group betroffen sein. Teilweise ist sogar davon die Rede, dass die gesamte Mobile-Abteilung von PlayStation Studios aufgelöst worden sein könnte.
Berichte sprechen von Entlassungen im Mobile-Bereich
Die Informationen stammen unter anderem von Mobilegamer.biz und wurden zuvor bereits von Bloomberg-Journalist Jason Schreier aufgegriffen.
Zusätzlich soll ein ehemaliger Sony-Mitarbeiter auf LinkedIn angegeben haben, dass PlayStation Mobile vollständig geschlossen worden sei.
Eine offizielle Bestätigung von Sony gibt es bisher allerdings noch nicht. Auf Nachfrage verschiedener Medien soll sich das Unternehmen bislang nicht zu den Gerüchten geäußert haben.
Sonys Mobile-Offensive blieb bisher hinter den Erwartungen
Sollten sich die Berichte bestätigen, wäre der Schritt allerdings wenig überraschend. Sony versucht bereits seit einigen Jahren, stärker im Mobile-Gaming Fuß zu fassen.
Trotz bekannter Marken wie Horizon oder Ratchet & Clank blieb der große Erfolg bisher aber offenbar aus. Viele Projekte sorgten nur für wenig Aufmerksamkeit, während Sony im Mobile-Bereich nie eine ähnliche Stellung erreichte wie bei Konsolen oder PC-Spielen.
Unklar bleibt aktuell, was mit bereits veröffentlichten oder angekündigten Projekten passiert. Dazu gehören unter anderem MLB The Show Mobile, Horizon Steel Frontiers und Ratchet & Clank Ranger Rumble.
Weitere schwierige Monate für PlayStation Studios
Die mögliche Schließung von PlayStation Mobile wäre nur der nächste Schritt in einer Reihe schwieriger Entscheidungen innerhalb von Sony.
Erst vor Kurzem wurde Dark Outlaw Games geschlossen, noch bevor das Studio überhaupt ein erstes Spiel veröffentlichen konnte.
Zuvor gerieten bereits Ballistic Moon und die Entwickler des Until Dawn Remakes in Schwierigkeiten. Besonders viel Kritik gab es außerdem rund um Bluepoint Games. Das Studio hinter Demon’s Souls Remake galt lange als möglicher Kandidat für ein neues Bloodborne-Projekt.
Sony scheint stärker zu sparen
Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass Sony offenbar stärker auf Einsparungen und effizientere Strukturen setzt. Besonders Bereiche, die nicht die gewünschten Ergebnisse liefern, könnten dabei zunehmend unter Druck geraten.
Gerade im Mobile-Gaming scheint Sony bisher nicht den Erfolg erzielt zu haben, den sich das Unternehmen erhofft hatte.
Ob PlayStation Mobile tatsächlich komplett eingestellt wird, bleibt vorerst offen. Die aktuellen Berichte deuten jedoch darauf hin, dass Sony seine Strategie in diesem Bereich deutlich verändern könnte.
Quelle:
https://www.pushsquare.com/news/2026/03/playstation-studios-mobile-push-seems-dead-as-layoff-reports-continue
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Traurig für die Betroffenen. Für PlayStation könnte das aber helfen, Kosten zu sparen und sich zu fokussieren.
Ich habe kaum eines der Mobile-Spiele gespielt. Für Sony ist es wahrscheinlich besser, sich auf Konsolen zu konzentrieren.
Wenn das stimmt, ist das für Spieler ungut, aber wirtschaftlich vielleicht logisch. Mal sehen, was mit den Spielen passiert.
Das klingt schade. Mobile war nie Sonys stärkster Bereich. Hoffentlich verlieren nicht zu viele ihren Job.