Die Schließung der Spieleentwicklung bei Red Storm Entertainment sorgt weiterhin für Auswirkungen innerhalb von Ubisoft. Neue Berichte zeigen, dass die Entscheidung nicht nur Mitarbeiter betrifft, sondern auch laufende Projekte unter Druck setzt – darunter eines der wichtigsten Spiele für die kommenden Jahre.
105 Mitarbeiter verlieren ihren Job
Ubisoft hatte intern angekündigt, die Spieleentwicklung bei Red Storm einzustellen. Insgesamt sind rund 105 Mitarbeiter von den Entlassungen betroffen. Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Sparprogramms, mit dem das Unternehmen seine Kostenstruktur optimieren will.
Die Entscheidung wurde laut interner Kommunikation nach einer Überprüfung der strategischen Ausrichtung getroffen.
Wichtige Projekte geraten unter Druck
Besonders brisant ist die Situation rund um den nächsten Ghost Recon Ableger mit dem Codenamen OVR. Das Spiel gilt intern als einer der wichtigsten Titel für Ubisofts kommendes Geschäftsjahr.
Berichten zufolge war Red Storm maßgeblich an der Entwicklung beteiligt. Durch die Schließung entsteht nun eine Lücke im Team, die nur schwer kurzfristig zu kompensieren sein dürfte.
Ghost Recon soll zu den Wurzeln zurückkehren
OVR soll die Reihe wieder stärker auf taktisches Gameplay ausrichten und sowohl eine Einzelspieler- als auch eine Multiplayer-Komponente bieten.
Allerdings wurde das Projekt bereits zuvor in seinem Umfang reduziert. Insider befürchten nun, dass weitere Kürzungen oder Verzögerungen folgen könnten.
Weitere Projekte ebenfalls betroffen
Zum Zeitpunkt der Schließung arbeitete Red Storm an mehreren Projekten innerhalb des Ubisoft-Portfolios. Dazu gehörten unter anderem Inhalte für bestehende Spiele sowie Unterstützung bei neuen Entwicklungen.
Auch Titel wie ein Splinter Cell Remake oder Projekte im Watch Dogs Umfeld sollen indirekt betroffen sein.
Kritik an Ubisofts Strategie wächst
Innerhalb des Unternehmens soll die Vorgehensweise zunehmend kritisch gesehen werden. Berichten zufolge empfinden einige Mitarbeiter die Maßnahmen als wenig zielgerichtet, da komplette Studios geschlossen werden, ohne die Auswirkungen auf laufende Projekte ausreichend zu berücksichtigen.
Gerücht Red Storm arbeitete an 10 Projekten Ubisoft zieht drastische Konsequenzen
Zudem stehen weitere Einsparungen im Raum. Ubisoft plant zusätzliche Kostensenkungen in Höhe von rund 100 Millionen Euro, was weitere Entlassungen nach sich ziehen könnte.
Unsichere Zukunft für laufende Produktionen
Die aktuelle Situation könnte langfristige Folgen für mehrere Spiele haben. Verzögerungen, reduzierte Inhalte oder steigende Entwicklungskosten gelten als mögliche Konsequenzen.
Die Schließung von Red Storm Entertainment zeigt, vor welchen Herausforderungen Ubisoft aktuell steht. Während Kosten gesenkt werden sollen, geraten gleichzeitig wichtige Projekte unter Druck.
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