NewsEuropa führt PEGI 16 Einstufung für Spiele mit Lootboxen ein

Europa führt PEGI 16 Einstufung für Spiele mit Lootboxen ein

Die europäische Altersfreigabe PEGI verschärft ihre Richtlinien für Videospiele. Künftig erhalten Spiele mit kostenpflichtigen Lootboxen automatisch mindestens eine PEGI 16 Einstufung. Damit reagiert das System auf wachsende Kritik an Glücksspiel ähnlichen Mechaniken und Monetarisierungsmodellen in modernen Games.

Die Änderungen sind Teil einer umfassenden Überarbeitung der PEGI Richtlinien und sollen vor allem jüngere Spieler besser schützen. Besonders Systeme mit zufälligen Belohnungen gegen Echtgeld stehen dabei im Fokus.

- Advertisement -

Lootboxen führen künftig mindestens zu PEGI 16

Nach den neuen Vorgaben werden Spiele mit bezahlten Zufallsbelohnungen grundsätzlich nicht mehr für jüngere Zielgruppen freigegeben. In bestimmten Fällen kann die Einstufung sogar auf PEGI 18 steigen, wenn zusätzliche problematische Inhalte oder besonders aggressive Monetarisierungsmodelle enthalten sind.

Diese Altersfreigaben haben direkte Auswirkungen auf Vermarktung und Vertrieb. Spiele mit höherer Einstufung erreichen automatisch ein kleineres Publikum, insbesondere im stationären Handel.

Änderungen gelten nur für neue Spiele

Die neuen Regeln sollen voraussichtlich ab Juni 2026 in Kraft treten. Wichtig ist dabei, dass sie nicht rückwirkend angewendet werden.

Bereits veröffentlichte Spiele behalten ihre bisherigen Altersfreigaben, auch wenn sie Lootboxen enthalten. Nur neue Titel, die nach Inkrafttreten erscheinen, müssen sich an die aktualisierten Richtlinien halten.

Weitere Monetarisierungsmodelle werden neu bewertet

Neben Lootboxen nimmt PEGI auch andere Formen der Monetarisierung stärker in den Blick. So sollen Spiele mit zeitlich begrenzten kostenpflichtigen Inhalten wie Battle Pass Systemen künftig mindestens eine PEGI 12 Einstufung erhalten.

Noch strenger fällt die Bewertung bei Spielen aus, die auf NFTs setzen. Diese könnten laut neuen Richtlinien mit PEGI 18 eingestuft werden, da hier zusätzliche Risiken gesehen werden.

Hintergrund sind Diskussionen um Spielerschutz

Die Anpassungen erfolgen vor dem Hintergrund langjähriger Debatten rund um Lootboxen. Kritiker sehen in den Systemen Parallelen zu Glücksspielmechaniken, insbesondere wenn Spieler für zufällige Belohnungen bezahlen.

Vor allem der mögliche Einfluss auf jüngere Spieler steht im Mittelpunkt der Diskussion. In den vergangenen Jahren haben sich daher verschiedene Regulierungsbehörden intensiver mit dem Thema beschäftigt.

Auswirkungen auf die Spieleindustrie möglich

Die neuen PEGI Richtlinien könnten langfristig Einfluss auf Geschäftsmodelle in der Branche haben. Höhere Altersfreigaben könnten Entwickler und Publisher dazu bewegen, alternative Monetarisierungsstrategien zu prüfen.

Denkbar sind etwa verstärkte Angebote von kosmetischen Inhalten oder klar strukturierten Erweiterungen ohne Zufallssysteme.

Mehr Regulierung für moderne Spielemodelle

Mit den neuen Regeln reagiert PEGI auf die Veränderungen der Spieleindustrie, die sich in den letzten Jahren stark in Richtung Live Service und digitale Marktplätze entwickelt hat.

Ob die Maßnahmen tatsächlich zu einem Rückgang von Lootboxen führen oder lediglich Anpassungen bei deren Umsetzung bewirken, bleibt abzuwarten.

Quelle:https://www.theverge.com/entertainment/893751/video-game-age-ratings-pegi-loot-boxes

Lass uns deine Meinung in den Kommentaren wissen.

🎮 Verpasse keine Gaming News mehr!

Erhalte die wichtigsten PlayStation, GTA 6, Battlefield & Gaming News,
Leaks, Tests und Highlights direkt per E-Mail.

✔ Kein Spam
✔ Nur relevante News
✔ Jederzeit abmeldbar


👉 Jetzt kostenlos Newsletter abonnieren


Jetzt einkaufen und unterstützen

*Unsere Seite enthält Affiliate-Links zu
Amazon.
Ihr unterstützt uns durch eure Einkäufe, ohne dass zusätzliche Kosten für euch anfallen.






Weitere News