Die nächste Konsolengeneration wirft bereits ihre Schatten voraus. Neue Leaks zu Microsofts nächster Xbox mit dem Codenamen Project Helix deuten darauf hin, dass die Konsole auf dem Papier deutlich leistungsstärker sein könnte als die geplante PlayStation 6. Experten gehen jedoch davon aus, dass Spieler den Unterschied im Alltag kaum bemerken werden.
Mehrere Hardware-Analysten und Insider haben zuletzt neue technische Details zu den kommenden Konsolen diskutiert.
Xbox Project Helix soll mehr Rohleistung bieten
Laut Berichten von Digital Foundry sowie dem bekannten AMD-Leaker Kepler_L2 könnte die kommende Xbox in mehreren technischen Bereichen einen Vorsprung gegenüber der PlayStation 6 haben.
Demnach soll der APU-Chip der Konsole mit dem Codenamen Magnus unter anderem folgende Vorteile bieten:
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rund 25 Prozent mehr Teraflops und Texturleistung
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etwa 33 Prozent höhere Front-End-, Geometrie- und Pixelraten
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deutlich mehr Speicherbandbreite
Auf dem Papier würde Microsoft damit eine größere Hardware-Differenz erreichen als aktuell zwischen Xbox Series X und PlayStation 5 besteht.
Mehr Leistung bedeutet nicht automatisch bessere Spielerfahrung
Trotz der beeindruckenden Zahlen gehen Technikexperten davon aus, dass sich der Vorsprung in der Praxis kaum bemerkbar machen wird.
Der Leistungsunterschied sei nicht groß genug, um massive Unterschiede bei der Bildrate zu erzeugen. Ein Szenario, in dem ein Spiel auf der Xbox mit 60 FPS läuft und auf der PlayStation nur mit 30 FPS, gilt als unwahrscheinlich.
Stattdessen könnte die zusätzliche Leistung eher in kleinen Details sichtbar werden, etwa durch:
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leicht höhere interne Auflösungen
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minimal bessere Grafiksettings
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stabilere Bildraten in bestimmten Szenen
Da moderne Spiele zunehmend auf Upscaling-Technologien setzen, dürfte dieser Unterschied für viele Spieler kaum wahrnehmbar sein.
Upscaling Technologien spielen größere Rolle
Sowohl Sony als auch Microsoft setzen zunehmend auf intelligente Upscaling-Technologien, um hohe Bildqualität zu erreichen.
Dazu gehören unter anderem:
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PSSR (PlayStation Spectral Super Resolution) von Sony
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FSR Diamond von AMD
Diese Technologien ermöglichen es, Spiele intern mit niedrigerer Auflösung zu berechnen und anschließend hochzuskalieren. Dadurch werden kleine Unterschiede bei der nativen Auflösung für viele Spieler praktisch unsichtbar.
Größerer Chip könnte Xbox teurer machen
Ein möglicher Nachteil für Microsoft könnte die Größe des neuen Chips sein. Der Magnus-Chip der Xbox Project Helix soll laut Berichten über 400 Quadratmillimeter groß sein und ein sogenanntes Dual-Die-Design verwenden.
Diese Bauweise ist technisch leistungsfähig, aber auch deutlich teurer in der Produktion.
Die PlayStation 6 soll dagegen auf einen kleineren, monolithischen Chip setzen, ähnlich wie bei der PS5 Pro. Diese Architektur wäre günstiger zu produzieren.
Release der neuen Konsolen wohl erst 2027
Sowohl die nächste Xbox als auch die PlayStation 6 werden aktuell für das Jahr 2027 erwartet. Bis dahin könnten sich noch viele technische Details ändern.
Neben der reinen Hardware-Leistung werden vor allem Produktionskosten, Preisstrategie und Software-Ökosysteme entscheidend dafür sein, wie erfolgreich die kommende Konsolengeneration wird.
Quelle: https://wccftech.com/playstation-6-not-trail-much-project-helix-performance-advantage-meaningful/
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