Sony arbeitet offenbar an einer weiterentwickelten Version seiner KI-Upscaling-Technologie für die PlayStation 5 Pro. Ein neues Patent liefert nun spannende Einblicke in mögliche Verbesserungen von PSSR (PlayStation Spectral Super Resolution), die künftig gezielt Framerate-Einbrüche verhindern sollen. Im Fokus steht dabei eine dynamische, KI-gesteuerte Präzisionsanpassung in Echtzeit, die die Systemlast analysiert und die Upscaling-Berechnung automatisch optimiert.
Die Technologie gilt bereits jetzt als eine der wichtigsten Innovationen der PS5 Pro, da PSSR der erste KI-basierte Upscaler auf einer Heimkonsole ist.
Dynamische KI-Präzision statt statischer Upscaling-Berechnung
Laut Patentbeschreibung soll die neue PSSR-Version die Auslastung von GPU und CPU kontinuierlich überwachen und darauf basierend die Präzision der KI-Berechnung anpassen. In besonders rechenintensiven Szenen – etwa bei großen Explosionen, vielen NPCs oder komplexen Effekten – kann die KI ihre Berechnungsgenauigkeit leicht reduzieren, um die Performance stabil zu halten.
Sobald die Systemlast wieder sinkt, wird die Präzision automatisch erhöht, um die bestmögliche Bildqualität zu liefern. Dadurch entsteht ein dynamisches Gleichgewicht zwischen Performance und visueller Klarheit, ohne dass Spieler manuell Einstellungen anpassen müssen.
Stabilere Framerates ohne Auflösungs-Downgrade
Ein zentraler Vorteil dieser Technologie könnte darin liegen, dass Spiele ihre interne Auflösung nicht mehr so stark reduzieren müssen, um stabile Bildraten zu erreichen. Statt klassischem Resolution Scaling würde die KI die Upscaling-Kosten intelligent steuern und so Frame-Drops aktiv abfedern.
Gerade in schnellen Spielen oder grafisch aufwendigen Szenen ist dies besonders relevant, da dort selbst kurze Performance-Einbrüche das Spielerlebnis spürbar beeinträchtigen können. Eine adaptive KI-Lösung könnte hier für deutlich flüssigere Animationen und ein konstanteres Gameplay sorgen.
Bedeutung für zukünftige PSSR-Updates und Next-Gen-Hardware
Seit dem Launch der PS5 Pro wurde die PSSR-Technologie bereits mehrfach verbessert, insbesondere in Bezug auf Bildschärfe und Stabilität. Das neue Patent deutet darauf hin, dass Sony langfristig an einer Art „PSSR 2.0“ arbeitet, die noch stärker auf Echtzeit-Optimierung und KI-Effizienz setzt.
Sollte die Technologie wie beschrieben umgesetzt werden, könnte sie nicht nur die Leistung der PS5 Pro deutlich verbessern, sondern auch eine wichtige Rolle für zukünftige Hardware spielen – etwa bei der nächsten PlayStation-Generation oder möglichen Handheld-Systemen.
Einordnung: Patent mit großem Potenzial, aber ohne Garantie
Wie bei allen Technologie-Patenten gilt jedoch: Eine Anmeldung bedeutet nicht automatisch, dass die Funktion auch tatsächlich in finalen Produkten erscheint. Große Hardware-Hersteller sichern sich regelmäßig innovative Konzepte, von denen nur ein Teil später in reale Software-Updates oder neue Systeme integriert wird.
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Dennoch zeigt das Patent klar die strategische Richtung: KI-gestützte Upscaling-Technologien werden zunehmend zum Kern moderner Konsolen-Performance. Besonders in einer Zeit, in der viele Spiele bereits mit Upscaling-Methoden entwickelt werden, könnte eine adaptive PSSR-Lösung ein entscheidender Vorteil für Sonys Hardware-Ökosystem werden.
Quelle:https://tech4gamers.com/sony-patents-pssr-breakthrough/
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