Dienstag, Februar 10, 2026
NewsValve kündigt neue Steam Machine an – Leistungsstarke Next-Gen-Konsole erscheint 2026

Valve kündigt neue Steam Machine an – Leistungsstarke Next-Gen-Konsole erscheint 2026

Valve feiert Comeback im Konsolenmarkt

Valve ist zurück im Konsolengeschäft.
Das in Washington ansässige Unternehmen hat offiziell seine neue Steam Machine vorgestellt – eine leistungsstarke Next-Gen-Konsole, die speziell für 4K-Gaming mit 60 FPS entwickelt wurde.

Intern trägt das Gerät den Codenamen „Fremont“ und soll Anfang 2026 erscheinen. Einen genauen Releasetermin oder Preis nannte Valve bislang nicht. Die neue Hardware basiert auf SteamOS und ist direkt mit der Steam-Plattform verbunden.


Technische Details: Custom-AMD-Hardware & flexible Nutzung

Die neue Steam Machine läuft auf SteamOS 3 (Arch-basiert) mit der modernen KDE-Plasma-Oberfläche.
Spieler*innen können darauf nicht nur Spiele aus ihrer Steam-Bibliothek starten, sondern auch eigene Betriebssysteme und Apps installieren – ein klarer Vorteil gegenüber klassischen Konsolen.

Valve verspricht genügend Leistung, um Spiele in 4K-Auflösung bei 60 FPS wiederzugeben oder sie an andere Geräte wie Steam Deck, Steam Link oder das kommende Steam Frame VR-Headset zu streamen.

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Technische Daten der Steam Machine (Fremont)

Komponente Spezifikation
CPU Semi-custom AMD Zen 4 (6 Kerne / 12 Threads), bis zu 4,8 GHz, 30 W TDP
GPU Semi-custom AMD RDNA3 (28 CUs), bis zu 2,45 GHz, 110 W TDP
RAM 16 GB DDR5 + 8 GB GDDR6 VRAM
Speicheroptionen 512 GB oder 2 TB NVMe SSD + microSD-Slot
Netzwerk Gigabit Ethernet, Wi-Fi 6E (2×2), Bluetooth 5.3
Videoausgänge DisplayPort 1.4 (4K @ 240 Hz / 8K @ 60 Hz, HDR, FreeSync), HDMI 2.0 (4K @ 120 Hz)
USB-Anschlüsse Front: 2× USB-A 3.2 / Rückseite: 2× USB-A 2.0 + 1× USB-C 3.2
Controller-Unterstützung Integrierter 2,4-GHz-Empfänger für Steam Controller 2
Stromversorgung Internes Netzteil (110–240 V AC)
Beleuchtung 17 individuell adressierbare RGB-LEDs
Betriebssystem SteamOS 3 (Arch-basiert)
Größe & Gewicht 152 mm × 162,4 mm × 156 mm / 2,6 kg

Mehr als nur eine Konsole

Valve beschreibt die neue Steam Machine als Hybrid-System – eine Mischung aus PC und Konsole.
Neben der starken Hardware liegt der Fokus auf Flexibilität: Wer möchte, kann das Gerät als vollwertigen Desktop-PC verwenden oder es einfach an den Fernseher anschließen und wie eine klassische Konsole bedienen.

Dank der offenen Architektur bleibt das System außerdem kompatibel mit zahlreichen anderen Anwendungen – vom Modding bis zum Streaming.


Steam Controller 2 vorgestellt

Zeitgleich kündigte Valve den Steam Controller 2 an – die überarbeitete Version des hauseigenen Controllers.
Er bietet:

  • präzisere Haptik und adaptive Trigger
  • verbesserte Ergonomie
  • höhere Kompatibilität mit SteamOS und Windows
  • drahtlose Verbindung über 2,4 GHz

Damit soll das Spielerlebnis auf der neuen Steam Machine noch intuitiver und reaktionsschneller werden.


Ein zweiter Versuch nach dem Scheitern 2015

Schon 2015 hatte Valve eine Steam Machine auf den Markt gebracht – doch das Projekt floppte.
Unklare Modelle, hohe Preise und fehlende Exklusivtitel sorgten damals für das schnelle Aus.

Mit dem Erfolg des Steam Decks und einer klareren Strategie will Valve diesmal alles richtig machen: ein kompaktes, leistungsstarkes und offenes System für alle, die PC-Freiheit mit Konsolenkomfort kombinieren möchten.


Release & Ausblick

Die neue Steam Machine (Fremont) erscheint Anfang 2026 in mehreren Ausstattungsvarianten.
Preise und Vorbesteller-Informationen sollen in den kommenden Monaten folgen.

Valve will damit eine Brücke schlagen zwischen klassischem Gaming-PC und Wohnzimmerkonsole – mit voller Kontrolle über das eigene System und Zugriff auf die gesamte Steam-Bibliothek.


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