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Montag, Januar 30, 2023
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Konsole oder PC: Die wichtigste Entscheidung für Gamer

Videospiele boomen wie nie zuvor, daran besteht kein Zweifel. Entwickler versorgen uns regelmäßig mit spannenden Spiele-Updates und sorgen dafür, dass es vor den Bildschirmen mit Sicherheit nicht langweilig wird. Und dabei treffen Sie absolut den Nerv: Denn zum Zeitvertreib zu spielen, ist sowohl online als auch in der Offline-Variante weiterhin extrem beliebt, wie der Ratgeber für Spiele aller Arten schön zeigt. Dabei wird sowohl gerne alleine gespielt, also indem man am Bildschirm einem digitalen Gegner gegenübertritt oder sich als Charakter eines Rollenspiels durch verschiedene Level schlägt.

Aber ebenso findet auch das Spielen in der Gruppe Anklang. Das ist beim klassischen Brettspiel nicht anders als bei modernen Videospielen, die Mehrspieleroptionen beinhalten, um gemeinsam vom Sofa aus am gleichen Game teilzunehmen. Oder die sich online im Multiplayer-Modus auch mit Fremden beziehungsweise im Rahmen von E-Sports sogar in Wettbewerbsform gegen reale Mitstreiter zocken lassen.

Wer bereits länger Teil der Fangemeinde ist, dürfte sich längst für eine Hardware-Lösung entschieden haben oder vielleicht sogar beide Varianten parallel einsetzen. Nutzer, die hingegen seither nur vereinzelt am Handy gezockt haben und nun tiefer in die Materie einsteigen wollen, werden sich währenddessen automatisch mit der Frage konfrontiert sehen, ob eine Spielkonsole oder der PC auf Dauer die bessere Lösung für ihren Gaming-Spaß darstellen.

Für jeden eignet sich eine andere Lösung

Tatsächlich ist die erwähnte Frage auch gar nicht so pauschal zu beantworten, da viele Faktoren in die Überlegungen mit hineinspielen. Deswegen direkt vorweg – eine eindeutige Tendenz für oder gegen eine der beiden Optionen gibt es nicht. Es liegt in der Natur der Dinge, dass auf beiden Seiten sowohl Vor- als auch Nachteile zu verzeichnen sind. Die Zahl der Konsolen-Nutzer ist zwar etwas höher als jene, die auf das Zocken am PC schwören, das heißt jedoch nicht, dass eines per se besser oder schlechter ist. Zudem kommt es auf das Spielverhalten und die sich daraus ergebenden Prioritäten jedes einzelnen Nutzers an.

Darüber hinaus gibt es oftmals weitere Einschränkungen, welche die Entscheidung beeinflussen. So muss beispielsweise selbstverständlich das zur Verfügung stehende Budget berücksichtigt werden. Ebenso kann es letzten Endes vielleicht auch eine Platzfrage sein, ob man zu Hause einen fest installierten PC mit dazugehörigem Equipment überhaupt problemlos unter bekommt. Aber sehen wir uns die Pluspunkte beider Optionen einmal etwas genauer an.

Die klaren Vorteile einer Spielkonsole

Wer in erster Linie Wert darauf legt, die Hardware nach Wunsch mit verschiedenen Bildschirmen zu koppeln und so in gewisser Weise ortsunabhängig zu bleiben, wird definitiv mit einer Konsole seiner Wahl die richtige Entscheidung treffen. Denn in diesem Punkt kann der PC schlichtweg nicht mithalten, was gerade in den heutigen Zeiten einen entscheidenden Aspekt darstellt. Daneben sind Konsolen absolut benutzerfreundlich und größtenteils selbsterklärend, sehen stylisch aus und gelten schon fast als Status-Symbol. Die enorme Nachfrage führt in letzter Zeit sogar immer wieder zu Lieferengpässen.

Selbst für einen Neuling auf dem Gebiet dürfte es daher kein Problem darstellen, direkt durchzustarten. Hinzu kommt, dass nicht erst großartige Installationen oder Anpassungen des Betriebssystems vonnöten sind. Stattdessen ist auf der Konsole alles schon so ideal konfiguriert, dass man sich voll und ganz auf das eigene Spielvergnügen konzentrieren kann. Der Kostenpunkt ist ein weiteres unschlagbares Argument für die Anschaffung einer Xbox, einer Nintendo-Konsole oder Playstation. Die Nintendo Switch ist übrigens eine Art Zwischending, da sie nicht nur als Konsole, sondern auch als komplett mobiles Gamepad eingesetzt werden kann.

In Sachen Kompaktheit macht den kleinen Powergeräten auch so schnell keiner etwas vor, es ist schon ganz erstaunlich, wie viel Leistungsfähigkeit hier verbaut wurde. Die Bedienung per Controller ist einfach, zumal es hier verschiedene externe Zusatzgeräte je nach gewünschtem Spiel-Modus gibt. Alles liegt prima in der Hand und ist dabei gleichzeitig platzsparend, was die Unterbringung angeht.

Auf den ersten Blick gar nicht so offensichtlich, aber dennoch von Belang: Es gibt eine ganze Reihe exklusiver Games, die einzig für den Konsolenbereich verfügbar sind. Zu solchen Titeln gehört unter anderem „Destruction AllStars“ für PS5 oder die Super-Mario-Serie für Nintendo-Geräte.

Was spricht hingegen für den PC?

Auf technischer Ebene steckt in einem PC wesentlich mehr Leistung, als das in einer Konsole jemals denkbar wäre. Infolgedessen kann ein Gaming-PC mit einer schärferen Auflösung aufwarten, die für das grafisch flüssigere Erlebnis sorgt. Auch die Schnelligkeit ist am Rechner deutlich erhöht. Anders als Konsolen können PCs außerdem immer weiter aufgerüstet oder gleich von Anfang an wie ein Baukastensystem aus einzelnen Komponenten zusammengesetzt werden. So lassen sie sich optimal an die individuellen Erfordernisse anpassen und topaktuell halten, damit es nicht zu Kompatibilitätsproblemen kommt.

Ein Computer hat an sich zudem viele weitere Einsatzbereiche, er dient eben nicht nur zum Zocken, sondern ist gleichzeitig auch ein extrem vielseitiges Arbeitsgerät, das einem das Leben häufig erleichtert. Deswegen ist er sowieso schon in den meisten Haushalten vorhanden. Eine fast grenzenlose Spielevielfalt spricht ebenfalls eindeutig für den PC, auch wenn wie erwähnt manche speziellen Games hier in der Liste fehlen. Wer die Interaktion mit anderen Spielern sucht, kann sich per PC auch leichter verständigen – schließlich ist die praktische Tastatur direkt integriert. Nutzer, die sich umgekehrt mit Maus und Tastatur beim Spielen schwer tun, haben aber die Möglichkeit, weitere Eingabegeräte wie Joysticks und dergleichen anzuschließen.

Wie spielt es sich auf dem Handy?

Auch das eigene Mobiltelefon wird für den Gaming-Bereich immer wichtiger und sollte hierbei als dritte denkbare Lösung erwähnt werden. Natürlich ist der Bildschirm begrenzt, das ändert jedoch nichts daran, dass Forschung und Entwicklung hier für immer leistungsfähigere Geräte sorgen. So sind inzwischen unter anderem schon die Spiele-Highlights „Fortnite“ und „Die Sims“ per Mobiltelefon spielbar.

Freilich hat man das Handy eben auch immer und überall in der Hosentasche dabei. Das erklärt, warum die Zahl der mobilen Zocker sowohl die Konsolen-, als auch die PC-Fans deutlich überholt. Wir sind es inzwischen einfach gewohnt, jede noch so kurze Wartezeit am Bahnhof oder auf dem Amt mit dem Griff zum Handy zu überbrücken. Da wundert es folglich nicht, wenn auch immer häufiger auf coole Games zugegriffen wird.

Weitere positive Veränderungen dürften im Bereich mobiles Gaming darüber hinaus in nächster Zeit zudem durch die flächenübergreifende Einführung des 5G-Standards zu erwarten sein.




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